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Reise-News von Nah und Fern

Fluggast auf Insel ausgesetzt

Einen unfreiwilligen Zwischenhalt auf der nur 6 Kilometer breiten und 11 Kilometer langen portugiesishen Insel Porto Santo musste ein betrunkener Passagier von Monarch Airlines auf sich nehmen. Der Trunkenbold randalierte an Bord des britischen Ferienfliegers der auf dem Weg nach Teneriffa war und beleidigte die Flugbegleiter, da sie ihm keinen Alkohol mehr ausschenken wollten. Der Pilot entschloss sich zum Schutz der restlichen 211 Passagiere kurzerhand zu einer Zwischenlandung auf der Insel Porto Santo, welche vor der nordwestafrikanischen Küste liegt.

Nachdem der 53-jährige Brite von der Polizei festgenommen wurde, startete die Maschine wieder und brachte die übrigen Passagiere mit vier Stunden Verspätung zu ihrem Ferienort. Der Rowdy hingegen konnte seinen Ferien erst antreten, nachdem er ausgenüchtert war und einen anderen Flug via Madeira, einer Nachbarinsel von Porto Santo, genommen hatte. Im Januar hat er sich zudem vor einem Gericht in Portugal zu verantworten, wo ihm eine zweijährige Haftstrafe wegen Gefährdung des Luftverkehrs droht.

(via Focus Online u.a.)



Kein A380 im Januar in Zürich

Wie es scheint, war das Gerücht, dass am 22. Januar 2006 ein Airbus A380 auf dem Flughafen Zürich landen soll, leider falsch. Auf Anfrage teilte mir Sonja Zöchling Stucki, Mediensprecherin des Flughafens, folgendes mit:

Der Airbus A380 wird am 22. Januar 2006 NICHT in Zürich landen. Das ist lediglich ein Gerücht, das sich seit Wochen hartnäckig hält. Seitens von Unique (Flughafen Zürich AG) werden wir selbstverständlich entsprechend kommunizieren, sobald die erste Landung des Riesenvogels in Zürich bevorsteht. Das kann allerdings nicht viele Monate dauern.

Schade, ich würde das “Riesenteil” nämlich gerne mal aus der Nähe sehen. Und für Christian Leu hat das auch einen Vorteil: Er muss am 22. Januar nicht extra frei nehmen ;-)



A380 am 22. Januar 2006 in Zürich?

Im Blog Logzone P ist zu lesen, dass am 22. Januar 2006 ein Airbus A380 auf dem Flughafen Zürich landen wird. Leider konnte ich diese Meldung bisher nirgends verifizieren, aber wenn dem so ist, müsste ich wohl auch mal wieder an den Flughafen pilgern. Und wenn ich mir Leu’s Post zum Thema ansehe, könnte sich das Ganze neben der A380-Euphorie glatt noch zu einem kleinen Bloggertreffen entwickeln ;-)



Marriott vermisst Daten von 206’000 Kunden

Wie Heise berichet, sind bei der Hotelkette Marriott Backup-Bänder mit Daten von 206’000 Mitgliedern des Marriott Vacation Club “abhanden” gekommen. Neben Adressdaten sollen die Backups auch sensible Kreditkartendetails und Verdienstinformationen beinhalten. Marriott versichert, dass alle Kunden angeschrieben wurden und eine Versicherung mögliche Schäden decke.


Notlandung nach Druckabfall

Eine Maschine der Alaska Airlines musste am Montag nach einem Druckabfall in der Kabine notlanden. Am Flugzeug entstand ein 30 mal 15 Zentimeter grosses Loch, das offenbar durch einen Gepäckarbeiter, der unvorsichtig mit einem Gepäckwagen hantierte, verursacht wurde.
Wie SpOn weiter berichtet, wurde keiner der 140 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder verletzt.


Silvesterzauber in Zürich

Am 31. Dezember 2005 wird das Zürcher Seebecken und die obere Limmat ab 20 Uhr einmal mehr zu einem der attraktivsten Festplätze der Schweiz, denn rund 150’000 Personen werden sich auch dieses Jahr wieder vom Silvesterzauber begeistern lassen. Höhepunkt ist wie jedes Jahr das grosse Feuerwerk, welches von zwei Schiffen auf dem See “abgeschossen” wird. Aber auch schon vorher gibt es attraktive Angebote, um das Jahresende ausklingen zu lassen.

Ab 20 Uhr ist Festbetrieb mit vielen Ständen und Bars, und ab 22 Uhr wird der Lichtkünstler Gerry Hofstetter, der auch die Lichtprojektionen am Live on Ice inszeniert, seine Künste zwischen Münsterbrücke und Bürkliplatz zeigen. Ab 23.50 Uhr projiziert er einen Countdown an die Grossmünstertürme, damit auch niemand vergisst, rechtzeitig auf das neue Jahr anzustossen oder seinen Liebsten zu gratulieren. Um 0:19 Uhr werden dann alle Lichter rund ums Seebecken gelöscht, so dass um 0:20 Uhr das grosse Feuerwerk von allen Seiten gut zu sehen ist.

Übrigens bringen in der Silvesternacht S-Bahn, Trams und Busse des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) die Festteilnehmer bis 4:00 Uhr morgens nach Hause. Der Silvester-Fahrplan steht auf der Webseite des ZVV zur Verfügung.


Last-Minute Geschenke

Wer jetzt noch kein Weihnachtsgeschenk hat, kann aufatmen. Einige Billigflieger bieten kurz vor Weihnachten Sonderpreise an. So verkaufen HLX und Germanwings alle Restplätze für das Jahr 2005 zu Festpreisen zwischen 29 und 79 Euro inkl. Steuern und Gebühren.
Bei einer weiteren laufenden Aktion von Germanwings gibt es derzeit 100’000 Tickets für 1 Euro zu kaufen, allerdings exklusive Steuern und Gebühren.
Und zu guter Letzt hat HLX die aktuelle “HLX Happy Hour” bis zum 4. Januar 2006 verlängert und bietet für den Reisezeitraum 1. Januar bis 30. April 2006 Tausende zusätzlicher Tickets ab 19.99 Euro an.


Job als Kinderanimateur

Nur wenige Experten ahnten, welchen Erfolg die Idee des Cluburlaubs haben würde, als vor rund 50 Jahren der Club Mediteranee sein erstes Clubhotel eröffnete. Heute sorgen Animateure in hunderten von Ferienanlagen weltweit für gute Laune und Unterhaltung. Damit auch Eltern sich ein paar “kinderlose” Stunden gönnen können, bieten die meisten Reiseveranstalter ihren Gästen auch eine professionelle Kinderbetreuung an.

Kinderanimateure sind deshalb derzeit gefragt wie nie, und da liegt es nahe, mit dem Berufsportal “Kinderanimateur” den Job näher vorzustellen. Die Vorstellung, als Animateur in einem fremden Land einen schönen Sommer zu verbringen, mag zwar verlockend sein, allerdings ist der Job kein Zuckerschlecken: Der Arbeitstag dauert nicht selten 12 Stunden und besteht aus echter, harter Arbeit.
Offene Stellen gibt es derzeit mehr als genug: So sucht beispielsweise TUI für ihre weltweiten Clubs noch rund 60 Kinderbetreuer, 1-2-Fly bietet 80 offene Stellen und auch der Club Med bietet weltweit Jobs, wobei der französische Veranstalter Wert auf ein gutes Schulfranzösisch legt.

Potentielle Kinderanimateure sollten zwischen 18 und 34 Jahre alt sein und von März bis November weltweit einsetzbar sein. Zudem sollte man Erfahrung im Umgang mit Kinder und Jugendlichen haben, “ungebunden, flexibel, belastbar und verantwortungsbewusst sowie kinderlieb sein”.

Weitere Jobangebote und Erfahrungsberichte finden sich auf dem Berufsportal “Kinderanimateur“.


Germanwings fliegt nach Moskau

Germanwings fliegt ab der Einführung des Sommerflugplans 2006 als erste deutsche Fluggesellschaft von Stuttgart nach Moskau, genauer zum stadtnahen Flughafen Vnukovo. Germanwings erwartet, dass mit der Einführung der neuen Strecke auch eine erhebliche Nachfrage aus Russland entstehen wird, denn Baden-Baden und der Scharzwald hätten sich zu wichtigen touristischen Zielen für russische Besucher entwickelt.

Die neue Verbindung wird mit einem Airbus A319, jeweils samstags mit Abflug um 15 Uhr in Stuttgart und Ankunft um 20.05 Uhr Ortszeit in Moskau-Vnukovo, durchgeführt. Der Rückflug hebt um 20.35 Uhr Ortszeit ab und erreicht Stuttgart um 21.50 Uhr.

Die Moskauflüge sind ab sofort im Internet buchbar.


Flughafen Zürich: Gutachten gegen Gutachten

Der Streit um den Flughafen Zürich geht in eine weitere Runde. Nachdem im letzten Sommer eine im Auftrag des Zürcher Regierungsrats erstellte Studie zum Schluss kam, dass eine Beschränkung der Flugbewegungen die Bedeutung des Airports für die Volkswirtschaft erheblich verringern würde, behauptet eine deutsche Studie genau das Gegenteil:

Gemäss dem deutschen Gutachten basiert die Schweizer Studie auf unsicheren Tatsachengrundlagen, übertriebenen Wachstumserwartungen, viel zu hohen Beschäftigungs- und Wertschöpfungsketten sowie einer stark auf die Schweiz verengten Sicht des Flughafens Zürich.

Quelle: news.ch

Damit scheint der Streit zwischen der Schweiz und Süddeutschland erneut zu entbrennen. Während die deutsche Seite möglichst wenig Fluglärmbelastung möchte, will die Schweiz die durch die einseitige deutsche Verfügung entstandenen Anflugsbeschränkungen möglichst wieder lockern. Mit dem Waldshuter Landrat Bernhard Wütz und der SPD-Bundestagsabgeordneten Karin Rehbock-Zureich (die übrigens gerne via Flughafen Zürich nach Berlin zum Bundestag fliegt) bekundet die Schweiz aber nach wie vor Mühe, überhaupt auf die Ebene einer sachlichen Diskussion zu kommen.


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