Travelblogger

Reise-News von Nah und Fern

Gebühr für Kreditkartenzahlung bei Kuoni

Kuoni Schweiz

Kuoni Schweiz wird ab 1. März 2006 in den Filialen von Kuoni, Helvetic Tours und Rewi Reisen bei Zahlung per Kreditkarte einen Zuschlag von 20 Franken pro Transaktion erheben. Grund dafür ist die Abschaffung der Nicht­diskriminierungsklausel für Zahlungen per Kreditkarte durch die Wettbewerbskommission (WEKO) im letzten Dezember.Mit dem Wegfall der Diskriminierungsklausel steht es den Reisebüros nun frei, einen Zuschlag oder Rabatt zu erheben resp. zu ermöglichen.

In einer ersten Reaktion tendierte ich dazu, dass der per Kreditkarte zahlende Kunde nun eigentlich benachteiligt werde, was aber, rechnet man die Kosten von Kreditkartentransaktionen dazu, nicht unbedingt der Fall ist. Peter Brun, Leiter Kommunikation bei Kuoni Schweiz, erklärte mir dazu auf Anfrage, dass rund 75% der Kunden in bar, per Rechnung oder mit der Maestro-Karte bezahlen. Kreditkartenzahlungen seien zudem eher bei höheren Beträgen ein Bedürfnis:

Wenn jemand die Ferien für seine ganze Familie z.B. im Wert von CHF 6’000.- mit Kreditkarte bezahlt, entsprechen die 20.- gerde mal 0.33 Prozent. Es gibt aber auch Kunden, die nutzen die Kreditkarte, um den Betrag nachher in Raten der Kreditkartenfirma zurückzuzahlen. Mit dem Zuschlag möchten wir andererseits verhindern, dass beispielsweise billige Last Minute-Angebote für wenige hundert Franken die Marge in den Reisebüros bei Kreditkartenzahlung gänzlich schmälert.

Wichtig zu wissen ist, dass die Gebühr nur pro Transaktion verrechnet wird und nicht etwa pro Passagier oder pro Flug. Dazu kommt, dass der Kreditkartenzuschlag nur für Buchungen im Reisebüro erhoben wird. Bucht man eine Reise via Internet, so entfällt die Zusatzgebühr. Und zu guter letzt kann der Kreditkarten-Kunde unter Umständen durchaus noch ein Schnäppchen machen. Nochmals Peter Brun:

Sollte ein Kunde ausschliesslich wegen der Versicherungsleistung mit Kreditkarte bezahlen, bieten unsere Reisebüros dem Kunden die gleichwertige Reiseversicherung bei Barzahlung sogar kostenlos an.

Weitere Informationen zum Thema auch bei Schweizer Touristik.



Venezuela schränkt Flüge von US-Airlines ein

Dass die USA und Venezuela derzeit allerhand kleine Probleme miteinander haben, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Neu ist, dass diese Probleme ab 1. März 2006 auch zu Problemen im Luftverkehr zwischen den Ländern führen könnten.
Venezuela hat angekündigt, dass die Flüge von Delta, sowie Continental und American Airlines nach Venezuela ab 1. März 2006 praktisch keine Landeerlaubnis mehr erhalten werden bzw. die Anzahl der Flüge massiv eingeschränkt werde. Nicht betroffen davon sind Flüge ab Puerto Rico. Verhandlungen zwischen den Regierungen sind aber derzeit im Gange, und so sind die Flüge derzeit in Buchungssystemen auch weiterhin erhältlich.
Grund für die erneuten Auseinandersetzungen dürfte die Weigerung Washingtons sein, die Limitierung von USA-Flügen venezolanischer Fluggesellschaften aufzuheben, welche 1995 wegen Sicherheitsbedenken eingeführt wurden.

(via Online Travel Review u.a.)



Austrian verschiebt Start der Flüge in den Irak

Austrian Airlines

Austrian Airlines hat ihre Pläne, ab 9. März 2006 regelmässig die irakische Stadt Erbil anzufliegen, auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Grund nannten die Verantwortlichen “kurzfristig aufgetretene flugoperationelle Bedenken” bei der Durchführung der Flüge. Das Interesse an der Einbindung von Erbil in den Flugplan von Austrian sei aber nach wie vor gegeben. Bei einer positiven Neubewertung der Situation stehe einer kurzfristigen Einführung des Linienbetriebs in die kurdische Stadt nichts im Wege.

(via derStandard.at)



World Heritage Year in Macau

Macau - Altstadt

Macau hat 2006 zum World Heritage Year erklärt. Damit feiert das Ziel an der Südküste Chinas zwölf Monate lang die Erklärung der traditionsreichen Altstadt rund um den Senatsplatz zum Weltkulturerbe durch die UNESCO. Den Startschuss gab Dr. Chui Sai On, Secretary for Social Affairs & Culture, bei einer Zeremonie vor der St. Paul´s Kathedrale. Gleichzeitig eröffneten die Verantwortlichen zwei Fotoausstellungen. Auf dem Jahresplan stehen zudem zahlreiche Events, die auch die historischen Gebäude als Kulisse mit einbeziehen, und zwei Promotions, die den Besuchern eine Reihe von Vergünstigungen und Gewinnmöglichkeiten bringen.

Macau liegt im Trend, wie die Touristenzahlen zeigen: Mehr als 18,7 Millionen Besucher kamen 2005 in die Stadt in der Mündung des Perlflusses. Dies entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr und setzt einen neuen Rekord. Aus Deutschland kamen 52,1 Prozent mehr Gäste (rund 18’000), aus Österreich 2’750 (+61,6 Prozent) und aus der Schweiz rund 4’000 Besucher (+45,8 Prozent).

Das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane. Fernöstliche und europäische Kultur vereinen sich hier in der Architektur, der Küche und dem Lebensstil der Menschen. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China.
Doch warum sollte man ausgerechnet Macau besuchen? Attraktiv ist Macau vor allem wegen der vielen, historischen Sehenswürdigkeiten, den kulinarischen Spezialitäten und den günstigen Shopping-Angeboten. Zusätzliche Gründe liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Formel 3-Grand Prix.

Weitere Informationen im Internet unter www.macau-info.de.


Luxus auf den Malediven

Luftansicht Dhoni Mighili Island

“Wohin auch immer, wann auch immer…”, dieses Motto gilt für den Urlaub im 5-Sterne-Resort Dhoni Mighili, während dem jedem Gast ein luxuriös ausgestattetes maledivisches Segelboot – das Dhoni – samt Captain, Crew und Butler zur Verfügung steht. Für wen Urlaub jedoch auch bedeutet, nicht jeden Tag Entscheidungen treffen zu müssen, für den übernimmt der Captain gern die perfekte Tagesplanung. Und so sieht ein idealer Dhoni-Ausflug aus: Aufstehen darf der Gast, wann es ihm gefällt, Frühstück gibt es auf seinem Boot – unter vollen Segeln Richtung Nachbarinsel. Beim Schnorchel-Zwischenstopp kann er Schildkröten und Korallenfische beobachten, anschliessend wird Lunch und Wein serviert. Die Nachbarinsel mit ihren Märkten und Moscheen wird mit dem Butler erkundet, der für die Rückreise Champagner bereit hält.

Huvafen Fushi Resort

Für die Ausflüge der Gäste im Schwesterresort Huvafen Fushi stellt Island Sommelier Julien Pagliuchi die passende geistreiche Begleitung zusammen, empfängt alle Wein-Interessierten aber auch in seinem
Weinkeller Vinum, wo er mehr als 6’000 erlesene Tropfen hütet. Deckenhohe Holzregale mit 700 internationalen Sorten und ein Tisch mit Platz für 14 Personen bilden den Schauplatz für aussergewöhnliche
Tastings acht Meter unterm Meeresspiegel. Juwel der Sammlung des 28-jährigen Franzosen ist ein Imperial Château d’Yquem 1989 im Wert von 22’000 US-Dollar.

Wer auf Huvafen abends ein bisschen ausgelassener gefeiert hat, kuriert seinen Hangover am besten bei einer sanften Spa-Behandlung im ersten Unterwasser-Spa der Welt aus. Begleitet werden die Treatments
auch von innen mit der Spa Cuisine des Restaurants Raw. Dabei handelt es sich um eine vitaminreiche, kalorienarme Küche, in der frisches Obst und Gemüse, Meeresfrüchte, Reis sowie Tofu, Süsswasser-Algen und andere einheimische Produkte Verwendung finden. Die Gerichte sorgen gemeinsam mit den Spa-Behandlungen für Wohlbefinden. Gazpacho mit Austern, reich an Zink, Vitamin A und E, unterstützt etwa die Erneuerung von Haar und Nägeln.

“The Ultimate Huvafen” heisst das Package, das das Beste vom Besten des Resorts umfasst. Eine 25-minütige Massage im Unterwasser-Spa lässt den letzten Rest Alltagsstress vom Körper abperlen. Entspannt und mit seidenweicher Haut lässt es sich abends mit Huvafens Luxuscruiser Symphony noch einmal so schön durch die Wellen gleiten. An Bord stehen Canapées und Champagner bereit. Ein ‘Private Dinner’ wird anschliessend im Restaurant Raw serviert. Das Package ist bis zum 19. Dezember bei einer Aufenthaltsdauer von vier bis zehn Nächten ab 3’088 US-Dollar buchbar (ca. 2’590 Euro; vier Nächte für zwei Personen im Beach Bungalow mit Plunge Pool).


Germanwings nimmt Stellung

Gestern berichtete ich darüber, dass einige Low-Cost-Airlines gemäss SWR 3 zu hohe Gebühren von ihren Kunden verlangen. Der Geschäftsführer von Germanwings, Andreas Bierwirth, nimmt nun in einem Interview Stellung und sagt: “Wir werden zu Unrecht an den Pranger gestellt“.


Holders Season auf Barbados

In den nächsten Wochen liegt auf Barbados Musik in der Luft. Zwischen dem 14. März und 3. April 2006 findet auf der Karibikinsel die “Holders Season” statt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Opern-, Musik- und Theateraufführungen. Die jährliche Frühlingsserie zieht vor allem aufsteigende Sterne der Musikwelt an. Veranstaltungsort ist der Garten des legendären Holders House, einem ehemaligen Plantagenhaus, das eine Mischung aus traditioneller englischer und bajanischer Einrichtung vorweist.

Die im Jahre 1993 ins Leben gerufene Holders Season hat sich als die erste kulturelle Veranstaltung der Karibik international etabliert. Die Aufführungen erfreuen sich von Jahr zu Jahr grösserer Beliebtheit und finden vor ausverkauftem Haus statt. Ein vielseitiges Programm von Shakespeare-Aufführungen über klassische Musik bis hin zu rhythmischen Klängen der Karibik wird den Zuschauern geboten. Der Garten des Holders House mit tropischen Bäumen und Sträuchern bietet die perfekte Kulisse für die Inszenierungen.

Bekannte Interpreten und Komponisten der letzten Jahre waren Star-Tenor Luciano Pavarotti, das London Symphony Orchestra und der Crossover-Künstler Eddie Grant. Für dieses Jahr haben sich unter anderem Steven Berkoff, Boothby Graffoe und Melvin Brown angekündigt. Karten für die Vorstellungen gibt es ab umgerechnet rund 13 Euro, die Vorstellungen beginnen jeweils um 19 Uhr.


Zu hohe Gebühren bei Billigfliegern

Wie SWR3 berichtet, berechnen einige Billigflieger zu hohe Gebühren. Egal mit welcher Airline ein Passagier unterwegs ist, Gebühren sind für jeden fällig. Allerdings unterscheiden sich die Zusatzkosten stark, da jede Fluglinie andere Zusatzkosten, bspw. für Kreditkartenbuchung, Kerosinzuschlag oder die Ticketausstellung, verrechnet.
Allerdings gibt es Gebühren wie die Sicherheitstaxe oder die “Passenger Service Charge”, die bei allen Airlines gleich hoch müssten. Müssten, denn eine Recherche von SWR3 zeigt: Ob Ryanair, Germanwings oder Hapag-Lloyd-Express (HLX): Nicht immer wieder dem Kunden der effektive Preis verrechnet.

Weiter bei SWR3…


Sterne gucken auf Hawaii

Schwarzes Loch

Näher kann man dem Weltall kaum sein. Auf dem höchsten Berg des hawaiischen Archipels, dem Mauna Kea, können Besucher ab dem 23. Februar 2006 im neuen Imiloa Astronomie Zentrum aussergewöhnliche Einblicke ins Universum erleben und gleichzeitig alles über die traditionelle Theorie der Inselbevölkerung zur Erdentstehung lernen.

Mit über 4’200 Metern ist der Mauna Kea der höchste Berg von Hawaii. Die Lage des Gipfels über den Wolken und die besonders reine und dünne Luft in dieser Höhe ermöglichen ausgezeichnete Sichtverhältnisse, die anderswo auf der Erde nur schwerlich zu finden sind. Der Name des neuen Astronomie-Zentrums, Imiloa, bedeutet übersetzt “Entdeckung neuen Wissens”. Gemäss dieser Devise bringt das Observatorium seinen Besuchern gleich zwei Sichtweisen der irdischen Entstehung näher. Besucher erfahren ebenso alles über die Urknall-Theorie wie über die hawaiische Sichtweise. Hauptattraktion des Zentrums ist das Planetarium, das seinen Besuchern Projektionen mit 360-Grad-Blicken auf das Firmament ermöglicht. Der Eintritt für das Imiloa Astronomie Zentrum liegt bei rund zwölf Euro.

Neben dem Imiloa Astronomie Zentrum gibt es übrigens bereits seit rund zwei Jahren das Observatorium Subaru Telescope auf dem Mauna Kea, das im Besitz Japans ist und Besuchern auf geführten Touren von etwa 30 Minuten einen Blick hinter die Kulissen der Sternenwarte bietet.

(Bild: naoj.org)


Airbus A380 in Berlin Schönefeld

Internationale Luftfahrtausstellung Berlin - Logo

Die vom 16.-21. Mai 2006 stattfindende Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin Schönefeld wartet mit einem Publikumsmagneten auf: Der neue Airbus A380 wird an der Ausstellung zu sehen sein. Neben dem neuen Airbus A380, der u.a. von der Lufthansa ab Sommerflugplan 2008 betrieben wird, erwarten den Besucher viele Highlights wie z.B. der A340-600, A318, A310 MRT, Embraer Legacy 600, Antonov 140 und 148, Iljuschin 76, der Eurofighter und die MiG 29 angekündigt. Bei den Hubschraubern werden unter anderem der Tiger, die Eurocopter 120, 135, 145 und 155 sowie der Apache Longbow zu sehen sein.

Die spektakuläre Airshow der ILA mit Fluggeräten aller Grössen und Kategorien wird auch dieses Jahr wieder eines der Highlights der Ausstellung darstellen. An der ILA 2004 beteiligten sich 987 Aussteller aus 43 Ländern. Über 200’000 Interessenten, darunter 105’000 Fachbesucher, wurden im Verlauf der Messe registriert.

Weitere Informationen unter: http://www.ila-berlin.de


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