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Reise-News von Nah und Fern

Flugsicherung Skyguide mit Problemen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide kämpft nach einem Bericht der SonntagsZeitung mit massivem Personalmangel. Von den 140 Personen die am Flughafen Zürich für Skyguide tätig sind, hätten mehr als 30 Fluglotsen und Assistenten aufgrund des schlechten Arbeitsklimas gekündigt. Der Personalmangel sei gravierender als im Juli 2002, als bei einer Kollision zweier Flugzeuge im von Skyguide kontrollierten Luftraum insgesamt 71 Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung weiter.

Es gebe eklatante Führungs- und Sicherheitsmängel bei der Schweizer Luftsicherung, wie ehemalige Mitarbeiter berichten. Zudem würden “wie beim Unfall in Überlingen [...] Lotsen allein vor dem Radar gelassen.” Das Unternehmen bestätigte sogar einen Vorfall, bei dem ein Auszubildender ohne Aufsicht Flugzeuge lotste.

Bereits nach dem Unglück von Überlingen im Jahr 2002 wurden Stimmen über Sicherheitsprobleme laut. Dass nun mehr als vier Jahre nach dem Vorfall erneut (oder noch immer) solche Probleme bestehen, macht nicht nur nachdenklich, sondern ruft auch nach einem dringenden Eingreifen der Aufsichtsbehörden.



Air Madrid: Übernahme durch LTU geplatzt

Air Madrid

Nach dem Grounding des spanischen Billigfliegers Air Madrid ruhten die Hoffnungen der Passagiere auf der deutschen LTU, denn diese hatte in den letzten Tagen Interesse an der krisengeschüttelten Air Madrid signalisiert. Wie AFP nun jedoch meldet, sind die Gespräche zwischen den Gesellschaft geplatzt. LTU habe sich zurückgezogen und werde sich am Biiligflieger nicht beteiligen und diesen auch nicht übernehmen.

(via baz.ch)



Das Ende der Boeing 747 in Zürich

Der Jumbo von Singapore Airlines ist derzeit die letzte Boeing 747, die den Flughafen Zürich noch anfliegt. Doch bereits am 7. Januar 2007 wird der letzte Jumbo in Zürich starten, denn die moderneren und wirtschaflicheren Modelle drängen den Jumbo immer mehr aus dem Geschäft. Singapore Airlines wird deshalb den Flughafen Zürich ab dem 8. Januar 2007 mit einer Boeing 777 anfliegen.

Aus technischen Gründen wird Thai Airways im März 2007 zwar nochmals mit Jumbo-Jets auf dem Flughafen Zürich landen, doch danach wird die Ära des Jumbos am Flughafen Zürich wohl ein Ende nehmen. Einzig die Billigairline Oasis könnte ein Revival der Boeing 747 in Zürich möglich machen, doch ob die Billigairline den Flughafen Zürich im Jahr 2008 tatsächlich mit Hongkong verbinden wird, ist nach wie vor ungewiss.

Zürich ist nach Paris, Hongkong, Mailand und Barcelona die fünfte Stadt weltweit, die Singapore Airlines mit der neuen Boeing 777-300ER anfliegt.



Silvesterschnäppchen

Zum Jahreswechsel bieten auch diverse Fluggesellschaften und Reiseanbieter Silvesterschnäppchen. So verkauft HLX noch bis zum 1.1.2007 um 24 Uhr Restplätze für Flüge bis zum 5.1.2007 für Inklusivpreise zwischen 29 und 69 Euro.

Bis zum 3. Januar 2007 bietet auch Germanwings Flüge ab 0 Euro (exkl. Gebühren und Steuern) für Flüge zwischen dem 2.1. und 28.03.2007 an. Air Berlin fliegt neu auch nach St. Petersbrug und Moskau. Mit der Übernahme der dba-Strecken ab 1. Januar 2007 fliegt die Airline nun von insgesamt fünf deutschen Flughäfen nach Moskau und bietet auch entsprechende Zubringerflüge ab der Schweiz an.

Bei Thomas Cook, Thomas Cook Reisen, Bucher Last Minute und Aldiana sind bereits alle Sommerangebote online buchbar. Schnellentschlossene können jetzt noch von Frühbucher-Rabatten profitieren.


Dubai: Hochhaus im iPod-Design

In Dubai soll gemäss einem Bericht der Zeitung Khaleej Times bis im Jahre 2009 ein Wohngebäude entstehen, das wie der MP3-Player iPod von Apple aussehen soll. Omniyat Property will das Gebäude namens “iPad” um sechs Grad geneigt auf einem Sockel bauen, um damit das Aussehen eines iPod auf einer Docking Station zu erreichen.

Als Standort ist ein rund 1500 Quadratmeter grosses Grundstück in der “Business Bay” von Dubai vorgesehen. Auf den 23 Stockwerken sollen rund 200 Wohnungen und Studios für “betuchte Kunden” entstehen.

(via heise.de)


KarstadtQuelle kauft Thomas Cook

Thomas Cook

Die KarstadtQuelle AG übernimmt den Reiseveranstalter Thomas Cook. Dies meldet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die Betriebsratsvorsitzende Annemarie Maiwald. Damit übernimmt die KarstadtQuelle AG nicht nur den ehemaligen 50%-Anteil von Lufthansa an Thomas Cook, sondern auch die Mehrheit an der Fluggesellschaft Condor. Die Lufthansa will allerdings 24,9% der Condor-Anteile behalten.

Gerüchteweise ist zu hören, dass sich der Kaufpreis in der Höhe von rund 746 Millionen Euro bewegen soll. Lufthansa übernehme im Zuge dieser Vereinbarung auch die bisher der Condor gehörenden 50% an der türkischen Fluggesellschaft Sun Express.

Wie n-tv berichtet, verurteilt der Betriebsrat von Condor den Verkauf aber scharf:

Damit setze die Lufthansa bei Condor 2.700 Arbeitsplätze aufs Spiel. KarstadtQuelle werde dauerhaft nur einen Teil der heutigen Flotte von 35 Flugzeugen brauchen. Um das Überleben dauerhaft zu sichern, wären aber Investitionen in neue Maschinen notwendig. Der Wechsel werde “Condor einen Tod auf Raten sterben lassen”.


TUIfly: Wir wollen die Grössten in Europa werden

Die deutsche TUI baut um und will zum grössten Reiseanbieter in Europa werden. Nicht nur die beiden Fluggesellschaften HLX und Hapagfly werden künftig unter dem gemeinsamen Brand TUIfly fliegen, man will die Reisesite TUIfly auch zum grössten Flugportal ausbauen. Gegenüber der Zeitung Die Welt verrät TUIfly-Chef Christoph Müller, dass man grosse Ziele im Airline-Bereich habe. Auf die Frage ob TUIfly zum grössten Charter- und Billigflieger werden soll, antwortete er:

Ich denke schon. Mit einer Flotte von insgesamt 130 Flugzeugen, die wir vermarkten, haben wir sehr gute Startvoraussetzungen. Wir haben sozusagen ein volles Regal, das heißt alles, was es rund ums Reisen so gibt. Wenn wir das jetzt benutzerfreundlich auf einem neuen Internet-Portal anbieten, dann wird sich das automatisch positiv für den ganzen Konzern auswirken.

Mehr zu den Plänen von TUIfly im Interview bei der Welt.


Logo-Änderung wegen Aberglaube

SN Brussels Airlines

Ab März 2007 fliegt die belgische Fluggesellschaft SN Brussels Airlines zusammen mit Virgin Express neu unter dem Namen Brussels Airlines durch die Lüfte. Klar, dass da auch ein neues Logo den Neustart symbolisieren soll. Das neue Markenzeichen, ein kleines “b”, sorgt aber bereits jetzt für Widerstand, weil es aus 13 Punkten gebildet wird.

Brussels Airlines

Die Zahl 13 gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl und deshalb fehlt zum Beispiel in Flugzeugen schon mal die 13. Sitzreihe. Aufgrund des Widerstandes abgergläubischer Passagiere will Brussels Airlines dem Logo nun einen weiteren Punkt hinzufügen.

(via SZOn | Photo: Brussels Airlines)


Reiseveranstalter haftet für Balkonsturz

Wer im Urlaub vom Balkon des Hotels fällt, kann den Reiseveranstalter haftbar machen, zumindest in Deutschland. Ein deutscher Tourist verletzte sich tödlich, als er in der Türkei von einem Balkon eines Vertragshotels des Veranstalters stürzte, worauf die Witwe den Reiseveranstalter verklagte und nun recht bekam.

Der Veranstalter hatte mit seiner Argumentation, die Brüstungshöhe von 56 Zentimetern entspreche den türkischen Bauvorschriften keine Chance. Das Oberlandesgericht Köln argumentierte nämlich, dass die Brüstung nach deutschen Bauvorschriften mindestens 90 Zentimeter hoch sein müsste. Zudem müsse sich ein Reiseveranstalter

immer selbst davon überzeugen, dass von sicherheitsrelevanten Anlagen und Einrichtungen keine Gefahren für die von ihm unterzubringenden Hotelgäste ausgehen

Selbst der alkoholisierte Zustand des Touristen sei für die Beurteilung nicht relevant, denn eine ausreichend hohe Brüstung habe auch den Zweck, Gleichgewichtsstörungen die zum Beispiel aus dem Konsum von Alkohol entstehen können, aufzufangen. Insbesondere gelte dies im Urlaub, wo Alkoholkonsum zu einem normalen Verhalten gehöre und “durch Einrichtungen wie Hotelbars noch gefördert werde”.

Werden damit Bauvorschriften künfitg exportiert und Hotels nur noch nach deutschem Recht gebaut, auch wenn sich das Hotel in der Türkei, in der Karibik oder in Afrika befindet?

(via law blog)


Condor: Weihnachts-Eintagsfliegen ab 29 Euro

Die letzten Eintagsfliegen der Condor für das Jahr 2006 stehen vor der Tür. Ab morgen Mittwoch, 20. Dezember 2006, 10 Uhr bis zum Donnerstag um 23:59 gibts wieder 100’000 Tickets ab 29 Euro (one-way, inkl. Gebühren und Zuschläge) für Traumziele weltweit.

Ob Kunst, Kultur, Shopping oder Nachtleben: Ab 29 Euro fliegt Condor zum Beispiel nach Rom, Neapel, Mallorca, Barcelona, Madrid oder Istanbul. Wer weiter will, findet sein Traumziel bei den Langfliegen: Dubai, Florida, Las Vegas oder Sri Lanka lassen sich bereits ab 99 Euro erkunden.

Die Eintagsfliegen gelten für ausgewählte Flüge ab sofort bis Juni 2007, buchbar direkt bei der Condor.


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