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Air Madrid: Passagiere bangen um ihr Geld

Air Madrid

Nach dem Grounding der spanischen Billigfluggesellschaft Air Madrid müssen die Passagiere um ihr Geld bangen. Wie der spanische Reisebüroverband mitteilte, können nur die rund 50’000 Kunden mit einer Rückzahlung rechnen, die ihre Tickets erst kürzlich gekauft hätten. Diese Gelder seien bei der IATA eingefroren worden, währenddem das Geld aus älteren Buchungen bereits an Air Madrid geflossen sei. Somit dürften viele Inhaber der 300’000 Tickets, die Air Madrid nach eigenen Angaben verkauft hat, wohl leer ausgehen.

Mitarbeiter der Billigairline haben unterdessen vorgeschlagen, das Unternehmen zu übernehmen und den Flugbetrieb noch diese Woche wieder aufzunehmen. José Luis Carillo, alleiniger Besitzer von Air Madrid, steht diesem Vorschlag offen gegenüber, wie Zeitungsberichten zu entnehmen ist. Die Übernahme durch die rund 1’300 Mitarbeiter wird derzeit dem Verkehrsministerium unterbreitet.

Für die gestrandeten Passagiere ist die Situation aber nach wie vor alles andere als angenehm, denn diese kommen offenbar nur spärlich an Informationen, wie sie ihre Rückreise antreten können. Auf der Homepage von Air Madrid ist zwar ein langes Statement zu lesen, allerdings finden sich dort keinerlei Informationen für die Passagiere. Trotzdem gibt es unterdessen entsprechende Kontaktmöglichkeiten:

Hotline der spanischen Regierung für gestrandete Passagiere:

Für die Rückforderung der Gelder aus Ticketverkäufen von Air Madrid:

  • Telefon: +34 902 51 52 51 +34 91 201 60 45
  • Fax: +34 91 625 84 45
  • eMail: atencioncliente@airmadrid.com
  • Air Madrid Líneas Aéreas, S.A., Avda. de la Industria, 6, 28108 Alcobendas (Madrid)

Der Notfallplan der spanischen Regierung für die Rückführung der Passagiere gilt allerdings nur noch bis zum 21. Dezember 2006. Wie danach weiter verfahren wird, ist nicht bekannt.


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