Travelblogger

Reise-News von Nah und Fern

Sieben Stunden auf der Rollbahn

Die Passagiere des Fluges 6499 von Delta Airlines werden den 25. Juni 2007 wohl noch lange in Erinnerung haben. Kein Wunder, denn sieben Stunden im Flugzeug sitzend auf den Abflug zu warten ist schliesslich kein alltägliches “Ereignis”.

(via pöbler.de)



Travel-Quickies vom 27. Juni 2007

Aborigines wollen Ayers Rock für Touristen sperren
(Spiegel Online)
Ureinwohner wehren sich: Aus Protest gegen Regierungspläne zur Eindämmung von Kindesmissbrauch drohen Aborigines in Australien jetzt mit einer Blockade des Ulurus – seit Jahren werden Besteigungen geduldet, obwohl der Berg für die Ureinwohner ein Heiligtum ist.

AskMen: Copacabana ist der schönste Strand der Welt
(brasilblog.de)
Bei einer Umfrage, welche das amerikanische Online Magazin AskMen veranstaltete, wurde der Strand der Copacabana als der schönste der Welt gewählt. Die “Prinzessin des Meeres” setzte sich unter anderem gegen die Naturschönheiten auf Hawaii, an der amerikanischen Ostküste und Australien durch.

Paradies in Rosa: Italienischer Badeort verbannt Männer vom Strand
(Spiegel Online)
Kein Flirten, kein Schauen, kein Anbändeln zwischen den Geschlechtern – der “rosa Strand” des Badeorts Riccione ist ausschließlich Frauen vorbehalten. Ein harter Schlag für italienische Machos und eine Zuflucht für Touristinnen, die sich von Männerblicken verfolgt fühlen.



TGV: Herbstschnäppchen ab Fr. 32.-

Ab sofort können auf dem TGV-Portal Tickets für Reisen bis zum 31. Oktober 2007 gebucht werden. Und schnell sein lohnt sich: Für Schnellbucher gibts die Fahrt Basel – Paris bereits ab Fr. 32.-, Bern – Paris ab Fr. 47.- und Zürich – Paris ab Fr. 55.-

Weitere Informationen und Buchung direkt auf der TGV-Homepage.



Travel-Quickies vom 25. Juni 2007

Swiss: Keine Rückkehr zum Namen Swissair
(Zentralschweiz Online)
Swiss-Chef Christoph Franz will nicht zum Namen Swissair zurück: Es gebe keine Pläne, den Markennamen wieder zu nutzen, sagte Franz in einem Interview mit der “Neuen Zürcher Zeitung”.

Per Billigflieger durch Südostasien: Städtehopping mit Tiger und Co.
(Spiegel Online)
Tiger Airways, Lion Air oder Cebu Pacific Air – so exotisch wie ihre Namen ist auch das Fluggebiet der Billigflieger: Quer durch Südostasien können Backpackern für wenig Geld mit neuen Low-Cost-Airlines hüpfen. Gefährlich ist das nicht, im Gegenteil.

Verstopfte Flugzeugtoilette: Fluggäste saßen neben Exkrementen
(Stern.de)
Alles andere als eine erholsame Reise erlebten Passagiere auf ihrem Flug von Amsterdam nach New Jersey: Eine verstopfte Toilette ergoss ihren Inhalt mitten in die Sitzreihen. Da Aussteigen schlecht möglich war, mussten die Gäste sieben Stunden im Gestank ausharren.


Travel-Quickies vom 20. Juni 2007

Hoffnung für eingezwängte Passagiere
(Blick Online)
Wir werden immer grösser und dicker und fliegen immer weiter – da sind die engen Flugzeugsitze in der «Holzklasse» Gift für unsere Venen. Wirds bald besser?

Abzock-Versuch: Billigflieger verbietet mitgebrachte Stulle
(Spiegel Online)
Der Flug ist fast umsonst, doch Gepäck, Platzreservierungen und Essen an Bord kosten extra – Billigflieger verfolgen die Politik der Puzzlepreise. Eine britische Fluglinie untersagt ihren Gästen sogar, ihren eigenen Snack an Bord zu nehmen.

Die Nebenkosten-Falle
(Reise-Preise)
Wer eine dreiwöchige Reise plant, muss für einen Urlaub in Südeuropa einen höheren Etat ansetzen als für manch einen Trip in die Ferne. Denn nicht etwa die Reisepreise machen den Großteil des Budgets aus, sondern die Nebenausgaben vor Ort.


Virgin Galactic: Flüge ins All

Ab Ende 2009 will Richard Branson mit Virgin Galactic auch Privaten die Reise ins All ermöglichen. Die Konstruktion der Raumschiffe SpaceShipTwo (SS2) und WhiteKnightTwo (WK2) läuft zurzeit in Kalifornien, von wo aus die Passagierflüge ins All dann auch starten sollen. Während für das erste Betriebsjahr wöchentliche Abflüge geplant sind, sollen im zweiten Jahr bereits täglich Abflüge stattfinden.

Virgin Galactic - SpaceShipTwo (SS2)

Die Raumschiffe werden allerdings nicht nach dem Vorbild des Space Shuttles auf einer Rampe gestartet, sondern werden vielmehr an einen Träger an einem speziellen Flugzeug gekoppelt. Dieses bringt die Raumschiffe auf rund 15’000 Meter Höhe, von wo aus die “SpaceShips” innerhalb von zehn Sekunden auf Schallgeschwindigkeit beschleunigen und auf eine Höhe von ca. 150 Kilometer steigen. Dort angekommen, können die Passagiere die Schwerelosigkeit erleben und die einmalige Aussicht auf unseren Planeten geniessen.

Die Reisen, die rund 200’000 US-Dollar pro Person kosten werden, können nur bei ausgesuchten “Accredited Space Agents” oder bei Virgin Galactic reserviert werden. Ab 1. Juli 2007 gehört auch Designreisen aus München als erstes akkreditiertes Reisebüro im deutschsprachigen Raum zum exklusiven Kreis der “Space Agents”.

(via Travel Inside | Grafik: © Virgin Galactic)


Marke Belair verschwindet vom Himmel

Wie Travel Inside in der aktuellen Printausgabe berichtet, wird die Marke “Belair” vom Himmel verschwinden. Auch das Schweizer Kreuz auf der Heckflosse gehört schon bald der Vergangenheit an, denn die drei Flugzeuge der Schweizer Airline werden zwar weiterhin von Belair betrieben, erhalten neu aber eine Air Berlin-Bemalung.

Belair Boeing 767

Im März 2007, als Air Berlin mit einer Minderheitsbeteiligung von 49% bei Belair einstieg, ging man beim Schweizer Carrier noch davon aus, dass die Marke Belair zumindest für Langstrecken erhalten bleibt, wie Hotelplan Schweiz-CEO Peter Spring damals gegenüber Schweizer Touristik sagte:

Kurz- oder mittelfristig gehen wir davon aus, dass die beiden Mittelstreckenmaschinen in «Air Berlin operated by Belair» umgespritzt werden. Die grosse Stärke von Air Berlin und damit der «neuen Belair» ist die Flexibilität beim Einsatz der Maschinen. Dazu ist ein einheitlicher Markenauftritt wichtig. Anders sieht das auf der Langstrecke aus. Da gehen wir davon aus, dass die B-767-300 auch künftig unter der Marke Belair fliegt. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold hat genau diese Lösung auch für LTU vorgestellt.

(via citytrip.ch | Foto: © Belair)


Travel-Quickies vom 15. Juni 2007

Randalierende Passagiere verhindern Ferienflieger-Start
(Spiegel Online)
Zurück zum Terminal: Der Pilot eines Ferienfliegers griff hart durch, als eine Reisegruppe das Personal anpöbelte und sich Anordnungen widersetzte. Die angetrunkenen Hessen mussten aussteigen und wurden in einen Zug nach Hause geschickt.

EasyJet will CO2-Ausstoss halbieren
(news.ch)
Die britische Billigfluglinie EasyJet hat Pläne für ein Flugzeug mit einem halbiertem Ausstoss von Kohlendioxid vorgestellt. Es solle unter anderem leichter sein und spezielle Motoren haben, kündigte das Unternehmen an.


Travel-Quickies vom 14. Juni 2007

Abenteuer Mosambik: Verbrecherjagd im Touristen-Jeep
(Spiegel Online)
Rucksack gestohlen, Pässe futsch. SPIEGEL-ONLINE-Leser Christoph Giesa lernte die Methoden der Polizei in Mosambik auf einer unkonventionellen Verbrecherjagd kennen. Weil der Streifenwagen kaputt war, mussten die Bestohlenen selbst Gas geben – mit den Beamten auf dem Rücksitz.

Flughafen Katar: First-Class-Neid
(stern.de)
Wie gut, dass Passagiere der Holzklasse nicht alle Vorzüge in Business oder First Class kennen. Am Flughafen Doha haben die Premium-Passagiere von Qatar Airways sogar einen Terminal ganz für sich allein.

Immer mehr Deutsche fliegen
(Spiegel Online)
Die Fluggastzahlen erreichen immer neue Rekordhöhen: Trotz der Klimadebatte flogen so viele Passagiere wie nie in einem ersten Quartal in den vergangenen drei Monaten von deutschen Flughäfen ab. Der Verkehrsclub Deutschland fordert als Sofortmaßnahme eine Ticketsteuer.


EU: Bargeld-Deklaration bei Ein- und Ausreise

Ab morgen Freitag werden die Regelungen für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld in der EU vereinheitlicht. Wer mehr als 10’000 Europ mit sich führt, muss dies künftig bei der Ein- oder Ausreise aus der EU am Zoll deklarieren. Unter diese Limite fallen auch mitgeführte Reisechecks oder Aktien. Mit der neuen Verordnung will die EU bisher bestehende Gesetzeslücken schliessen und Geldwäscherei sowie Terrorfinanzierung bekämpft werden, wie sich eine Sprecherin der EU-Kommission zitieren lässt. Und weiter:

Im Verdachtsfall könne undeklariertes Geld beschlagnahmt werden, ergänzte sie. Information und Kontrolle obliegen den EU-Staaten. Diese hätten auch dafür zu sorgen, dass die verhängten Sanktionen «der Schwere der Zuwiderhandlung angemessen sind, damit sie eine abschreckende Wirkung entfalteten», betonte die EU-Kommission in ihrer Mitteilung.

Gemäss Basler Zeitung plant die Schweiz keine Begrenzung für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld. Allerdings sei im Zusammenhang mit der Umsetzung von internationalen Geldwäscherei-Bestimmungen vorgesehen, künftig Befragungen durchzuführen. Was immer das auch heissen mag…

(via Basler Zeitung)


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