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Reise-News von Nah und Fern

Abkühlung im Swimmingpool des Teufels

Während Robert Basic zur Abkühlung zu einem Besuch im Nationalpark Plitvicer Seen rät, wäre es mir lieber, die Abkühlung mit etwas Spektakel zu verbinden. Wie wärs also mit einem Besuch der Victoria-Wasserfälle an der Grenze zwischen Sambia und Zimbabwe in Zentralafrika? Wer sich traut, kann die Wasserfälle, zumindest im September und Dezember) aus einer ungewohnten Perspektive geniessen: Im “Devil’s Swimming Pool” kann man nämlich bis an den Rand des Wasserfalls schwimmen und – wer sich traut – über den Rand hinaus mehr als 100 Meter in die Tiefe blicken. Aber Mut ist gefragt, denn Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel Absperrungen existieren nicht.

Na Rob, wie wärs mit einem kleinen Ausflug?

 

 

 

 



Libyen: Flugpassagieren Einreise verweigert

Mit einer überraschenden Änderung der Einreisebestimmungen sorgt Libyen derzeit für Schwierigkeiten bei der Einreise. So mussten gestern in Tripolis 37 von 115 Passagieren einer Swiss-Maschine ihren Rückflug antreten, da ihnen die Einreise verweigert wurde. Auch ein Flugzeug der französischen Air Méditeranée musste mit 137 Passagieren nach Paris zurückkehren.

Hintergrund der Schwierigkeiten ist die Absicht des nordafrikanischen Landes, nur noch Ausländer mit einem arabischen Pass oder einer offiziell beglaubigten arabischen Übersetzung des Reisepasses einreisen zu lassen. Allerdings wurde diese neue Vorschrift ohne vorherige Ankündigung eingeführt.

(via Tages-Anzeiger)



Leben in Burkina Faso

Der westafrikanische Staat Burkino Faso ist den meisten von uns wohl nur vom Namen her bekannt. Etwas mehr Einblick erlaubt uns Melanie mit Ihrem Blog “Praktikum Burkina Faso“, die bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ein Praktikum in Burkina Faso macht.

Dort werde ich das sogenannten Kooperationsbüro (kurz: Kobü) in der Hauptstadt Ouagadougou im kaufmännischen Bereich unterstützen. Ich werde das Archivierungssystem verbessern, das Sekretariat unterstützen, die Einheimischen in der Informatik schulen und andere anfallende Arbeiten erledigen. Zudem werde ich die Gelegenheit haben die Projekte und Programme der DEZA in Burkina Faso kennen zu lernen. Am meisten freue ich mich, mehr über die Kultur und die Lebensweise der Burkinabé zu erfahren. Ich freue mich auf den sechs-monatigen Aufenthalt in Westafrika und hoffe viele positiven Erfahrungen zu machen.

Nachdem der Vertrag nur für sechs Monate geschlossen wurde, durfte Melanie stolz eine Vertragsverlängerung verkünden und bleibt so (vorläufig?) bis Ende Juni 2006 in Burkina Faso und kann damit noch mehr über Ihre Eindrücke und Erlebnisse in Westafrika schreiben.

Absolut lesenswert: Praktikum Burkina Faso



Kilimanjaro und Serengeti teurer

Wie Outback Africa berichet, erhöhte Tansania zum Jahresbeginn die Nationalparkgebühren für den Kilimanjaro und die Serengeti, wodurch sich beispielsweise eine sechstägige Kilimanjaro-Besteigung um 180 US Dollar verteuert. Bisher kosteten die Nationalparkgebühren für die beiden Parks – die teuersten in Tansania – jeweils 30 US Dollar, ab 1.1.2006 werden für die Serengeti 50 Dollar, für den Kilimanjaro 60 Dollar verlangt. Ebenfalls verteuert wurden die Kosten für Autos und Übernachtungen in den Nationalparks.

Weitere Informationen: Nationalparkverwaltung Tansania


Air Zimbabwe am Boden

Die staatseigene Air Zimbabwe musste am Montag alle ihre Flüge wegen Treibstoffmangels einstellen. Im Flughafen von Harare warteten die Passagiere vergeblich auf Ihre Flüge nach Singapur oder Johannisburg. Wann die Airline die Flüge wieder aufnehmen will, ist bislang nicht bekannt.

(via Handelsblatt)


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