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Reise-News von Nah und Fern

CBC-Doku über Todesflug 111 im Netz zu sehen

Ein Dokumentarfilm des kanadischen Fernsehens CBC über den Absturz des Swissair-Flugs 111 bei Halifax beschäftigt derzeit die Medien. War es gar kein Kabelbrand der für den Absturz verantwortlich war, sondern ein Brandsatz oder gar eine Bombe? Der ‘Tages-Anzeiger’ schreibt, dass SF-Journalist Fritz Muri auf Dokumente gestossen sein soll, die beweisen, dass der Untersuchungsbericht der kanadischen Sicherheitsbehörde manipuliert wurde.

Gemäss ‘Blick’ geht aus einem Bericht eines unabhängigen Mettalurgen hervor, dass auf einem Pilotensitz geschmolzenes Aluminium “mit einer erheblichen Menge Magnesium” gefunden wurde. Das einzige aus Magnesium hergestellte Teil im Cockpit war aber ein Pilotenpedal, das unbeschädigt war. Statt Spuren auf einen Anschlag weiterzuverfolgen, hätten die Behörden jedoch die Zusammenarbeit mit dem Metallurgen sofort beendet. “Seine Resultate waren offenbar zu unbequem. Denn systematisch wurden Hinweise auf einen Terror-Anschlag oder kriminellen Akt auf Flug SR111 unterdrückt”, so die Zeitung weiter.

SF will den Film nicht zeigen…
Informationen also, die derzeit für einigen Wirbel sorgen. Was ist dran am kanadischen Doku-Film? Das Schweizer Fernsehen will den Film jedoch derzeit nicht zeigen. “Es kann nicht unsere Aufgabe sein, Spekulationen zu verbreiten. Die bisherigen Rechercheergebnisse rechtfertigen aus unserer Sicht eine Publikation zum jetzigen Zeitpunkt nicht”, so Diego Yanez, SF-Chefredaktor gegenüber dem Tages-Anzeiger.

… aber CBC zeigt den Dokumentarfilm im Internet
In Kanada ist man sich der Aufregung über die Doku offenbar aber bewusst. Zwar sind die Sendungen von “the fifth estate” von CBC via Internet normalerweise nur in Kanada zu sehen. Der Travelblogger weiss aber, dass speziell für die Folge “Swissair 111: The Untold Story” die Geolocation-Sperre aufgehoben wird.

“The geofencing is being removed for this story only”, erklärte eine Sprecherin von CBC heute gegenüber ‘Travelblogger’. Und weiter:

You will be able to watch this episode on our website, beginning Friday, September 16. It will be available online sometime between 9:00 and 10:00 p.m. Eastern Standard Time on that date. You’ll find our website at this link: http://www.cbc.ca/fifth

Was an den massiven Vorwürfen an die Adresse der kanadischen Untersuchungsbehörden dran ist, kann man sich damit auch aus der Schweiz ansehen – auch wenn SF die Doku nicht ausstrahlen will. Und das dürfte nicht nur Bea Tschanz, ehemalige Kommunikationschefin der Swissair, freuen, die die kanadischen Journalisten heute lobte. Die Leute von CBC seien erstklassige Journalisten, die sich nicht einfach in etwas hineinsteigern würden, sagte sie gegenüber ‘Blick’.

Am Samstagmorgen des 17. Septembers zwischen drei und vier Uhr morgens wird “Swissair 111: The Untold Story” also auf der Webseite von “the fifth estate” aufgeschaltet. Und man darf gespannt sein, was für neue Beweise oder Spekulationen da gezeigt werden.

[Update]
Inzwischen gibts auch einen Trailer zur angekündigten Doku auf den Seiten der CBC.



Swiss: Zuschlag für Kreditkartenzahlung

Die Airlines des Lufthansa-Verbunds (Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, bmi und Brussels Airlines) wälzen ab dem 2. November 2011 die Kosten für die Zahlung von Tickets per Kreditkarte an ihre Kunden ab. Wie es in einer Mitteilung von Swiss heisst, gelte diese neue Regelung für alle Verkaufskanäle, auch für Online-Buchungen via swiss.com. Die sogenannte “Optional Payment Charge” gelte für Tickets mit Reiseantritt in der Schweiz, ihre Höhe richtet sich nach dem Reiseziel. So wird bei Reisen innerhalb der Schweiz ein Zuschlag von 6 Franken pro Ticket, innerhalb Europas 11 Franken pro Ticket und ausserhalb Europas CHF 22 Franken pro Ticket verrechnet.

Kunden würden jedoch weiter verschiedene kostenfreie Zahlungsvarianten wie Maestro-, Postcard- oder Barzahlung offenstehen, so die Airline. Mit der Neuregelung des Zahlungsverkehrs folge man lediglich einem allgemeinen Trend in der Branche. Die beim Ticketkauf verrechneten Kosten, die bisher die Airline getragen habe, seien in den vergangenen Jahren gestiegen. Mit der Einführung der “Optional Payment Charge” erfolge nun eine verursachergerechtere Verteilung der Kosten.



British Airways: Tickets mit PayPal bezahlen

Tickets von British Airways können ab sofort auch mit dem Online-Zahlungsmittel Paypal bezahlt werden. Die Schweiz gehört zu den ersten 70 Ländern, in denen Online-Buchungen bei British Airways auf diese Weise bezahlt werden können. Als grossen Vorteil hebt British Airways dabei hervor, dass der Kunde damit keine finanziellen Angaben (also etwa Kreditkartendaten) offenlegen muss.

In den kommenden Monaten sollen Kunden PayPal ausserdem für die Bezahlung von Sitzplätzen, für Übergepäck, für Kabinenklassen-Upgrades sowie für Buchungsänderungen nutzen können. Mitglieder des Executive Club werden zudem teils Bar, teils mit Bonusmeilen gemachte Buchungen via PayPal begleichen können.

[Update] 09:03 Uhr
Wie Michel Rossier auf Facebook schreibt, akzeptiert auch die Lufthansa Zahlungen via Paypal. Wer kennt weitere Airlines, die Zahlungen per Paypal akzeptieren?



Telefonieren an Bord von Singapore Airlines ab 2011

Die südostasiatische Fluggesellschaft Singapore Airlines will ab dem ersten Halbjahr 2011 die Bordkommunikationsmöglichkeiten ausbauen. So soll es neben einem Internet-Zugang per WLAN auch einen Mobilfunkzugang im Flugzeug geben. Wie die Fluggesellschaft schreibt, sollen Passagiere “SMS mit ihrem GSM-kompatiblen Handys versenden und empfangen, eMails über Smartphones und Blackberrys zu senden und zu empfangen”, sowie, und, jetzt kommts, “Telefongespräche führen” können.

Dass Telefonie im Flugzeug Passagiere stören könnte, weiss man aber auch bei Singapore Airlines. Und so hält man sich in der Medienmitteilung noch zurück und markiert das “Telefongespräche führen” dann lieber mit einem Sternchen Weiter unten erfährt der geneigte Leser dann, dass diese Option “noch vor Einführung geprüft” werde. So beruhigt man erst einmal die Kunden und kann das Feature dann später ohne grosses Aufsehen dann einführen (“Das haben wir doch schon laaange angekündigt…”).

Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten will die Fluggesellschaft ab Anfang 2011 stufenweise auf Strecken mit den Flugzeugtypen Airbus A380, A340-500 und Boeing 777-300ER einführen. Die Technik dazu liefert OnAir, ein Joint Venture von Airbus und SITA, einem Telekommunikationsanbieter der Luftverkehrsindustrie. Die Preise für die Dienstleistungen will Singapore Airlines zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.


Swiss: Upgrade ohne Mehrwert?

Ein bisschen verwirrt bin ich ja schon. Kaum auf der Swiss-Website einen Flug in der Business-Class von Zürich nach San Francisco rausgesucht, schlägt mir das System ein Upgrade von Business auf Business-Flex vor. Mit “maximaler Flexibilität” und “zusätzlichen Vorteilen” soll mir der Aufpreis von 325 Franken pro Flugstrecke schmackhaft gemacht werden.

Die verlinkte Vergleichstabelle aber macht mich dann doch eher stutzig:

Swiss - Business Upgrade

Wo bleiben denn nun die “zusätzlichen Vorteile” und die “maximale Flexibilität”?


Swiss: Mit Flower-Power nach San Francisco

Ab heute Mittwoch fliegt Swiss sechs Mal pro Woche nach San Francisco und rührt dafür mächtig die Werbetrommel. Bereits im Vorfeld konnten die Leser der Gratiszeitung ’20 Minuten’ bestimmen, welches von drei möglichen Designs die Airline dem A340 (HB-JMJ) zur Eröffnung der neuen Strecke und danach für rund ein Jahr verpassen wird. Für welches der drei Designs sich die Leser entschieden haben, zeigt sich im Time-Lapse-Video vom Anbringen der fast 400 Quadratmeter Spezialfolie.

Dass Swiss ausgerechnet San Francisco neu in den Flugplan aufgenommen hat erstaunt nicht, schliesslich zählt die Stadt gemäss der Airline auf der Strecke Schweiz – USA zur fünftbeliebtesten Destination. “Mit der Aufnahme von San Francisco erfüllen wir den grossen Wunsch von zahlreichen bedeutenden Schweizer Unternehmen und Touristen”, kommentierte Swiss CEO Harry Hohmeister den Entscheid denn auch vor einigen Monaten. San Francisco und die “Bay Area” seien, nach New York und Los Angeles, der drittgrösste Markt in den USA.

Der eingesetzte Swiss-Airbus A340 wurde ausserdem mit der neuen Swiss Business-Class ausgestattet. Eine neue Sitzanordnung verspricht grosszügigere Platzverhältnisse und Sitze mit Luftkissen sorgen unter anderem für bequemes Reisen in der Luft. Auch der zweite A340 soll bis im Juli mit der neuen Business-Class ausgerüstet werden, so dass allen San-Francisco-Reisenden die neue Business-Class zur Verfügung steht.

Vom heutigen Erstflug nach San Francisco berichtet Swiss heute auch via Twitter. Ab ca. 11 Uhr twittern die Piloten und die Crew zuerst vom Crew Briefing und danach aus der Luft. Ein spannendes Social-Media-Projekt, wie ich finde…


Der A380 von Singapore Airlines in Zürich

Heute ist zum ersten Mal ein Airbus A380 der Singapore Airlines in Zürich gelandet und soll zukünftig täglich zwischen Zürich und Singapur pendeln. Sowohl für die Airline aber auch die Flughafenbetreiberin Unique ein Grund zum Feiern. Schliesslich ist man nicht nur bei der Airline stolz auf den A380, sondern auch beim Flughafen Zürich, der als dritter Flughafen Europas eine regelmässige Verbindung mit dem A380 bekommt. Daniel Schmucki, Chief Financial Officer von Flughafenbetreiber Unique sprach denn auch von einem besonderen Tag, der einen Meilenstein markiere: “Die beste Airline der Welt am besten Flughafen der Welt zu haben, gibt uns jedes Recht, stolz zu sein”, meinte Schmucki weiter.

Und schick ist er tatsächlich, der A380 von Singapore Airlines, und das vor allem von innen. In so einer First Class-Kabine, pardon “Suite”, mit Schiebetüren und jeder Menge Jalousien, lässt sichs sicher entspannt reisen. Wer will, sogar zu zweit. Schiebewand herunterlassen und schon wird aus zwei First-Class-Abteilen eines – Doppelbett inklusive.

Für rund 16’000 Franken pro Person allerdings ein ziemlicher teures Vergnügen für ein paar Stunden Flug. Dafür, für uns Geeks doch immer wichtig, mit einem 23-Zoll-LCD-Screen.
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Changi Airport ist der weltweit beste Flughafen

Im Rahmen der “World Airports Awards 2010″ des Airlinebewertungsunternehmens Skytrax wurde der Flughafen Changi des Stadtstaates Singapur zum weltweit besten Flughafen gekürt. Der Flughafen Zürich platzierte sich auf Platz sechs.

Changi Airport Singapore

Auf Platz zwei und drei liegen mit Seoul-Incheon und Hongkong gleich zwei weitere Flughäfen aus dem asiatischen Raum. Danach folgen die Airports von München, Kuala Lumpur, Zürich, Amsterdam, Peking, Auckland und Bangkok.

Weitere von Skytrax ausgezeichnete Flughäfen sind:

  • Best Airport Europe: München
  • Best Airport Western Europe: Amsterdam
  • Best Airport Northern Europe: Helsinki-Vantaa Airport
  • Best Airport Southern Europe: Istanbul-Atatürk Airport
  • Best Airport North America: Vancouver
  • Best Airport South America: Lima
  • Best Airport Africa: Kapstadt
  • Best Airport Australia / Pacific: Auckland
  • Best Airport China: Peking
  • Best Airport India: Hyderabad-Ragiv Gandhi Airport
  • Best Airport for Low-Cost Airlines: Berlin-Schönefeld

(Foto: flickr/lipjin)


Erstlandung des Airbus A380 in Zürich

Wenn sich rund 80 Journalisten um 7 Uhr morgens versammeln, eine Sicherheitskontrolle wie beim Fliegen über sich ergehen lassen, obwohl sie nicht fliegen und stundenlang in der Kälte der Dinge harren, dann muss was spezielles vorgehen. Klar: Auf dem Programm stand heute die Erstlandung eines Airbus A380 auf dem Flughafen Zürich.

Kurz nach 8.21 Uhr war es dann soweit: Das grösste Passagierflugzeug der Welt tauchte aus dem Nebel im Anflug auf die längste Piste des Flughafens, der Piste 16, auf und landete sanft (und leise) in Zürich.

Bei der darauffolgenden Begehung des aus Toulouse angeflogenen A380 gab es dann für einmal auch Dinge zu entdecken, die kein normaler Passagier zu sehen bekommt. Klar, schliesslich handelte es sich beim Flugzeug auch nicht um eine Passagiermaschine, sondern um ein Testflugzeug des Herstellers Airbus. Und so liessen die fehlenden Innenverkleidungen zum Beispiel für einmal einen Blick auf die armdicken Kabelstränge (im A380 sind rund 500 Kilometer Kabel verlegt) zu. Zu entdecken gab es aber noch vieles mehr. Zum Beispiel die Computerarbeitsplätze und schulterhohen Rechner, mit denen Flugdaten aufgezeichnet und verarbeitet werden oder die Wassertanks die das Gewicht der Passagiere simulieren sollen. Im Oberdeck waren dann zumindest ein paar Sitzreihen mit einer klassischen Bestuhlung zu entdecken.

Während die Journalisten von 20 Minuten offenbar nicht ins Cockpit vorgelassen wurden, war das für mich kein Problem. Einmal höflich fragen genügte und ich wurde, zusammen mit einem weiteren Fotografen, ins Heiligtum der Piloten vorgelassen. Und wurde erneut in Staunen versetzt. Von Cockpit, wie man das aus früherer Zeit kennt, keine Spur mehr. Joystick und jede Menge Schalter und Bildschirme genügen offenbar, um einen Koloss mit einem Leergewicht von 275 Tonnen (maximales Startgewicht 560 Tonnen) in die Lüfte zu schwingen.

Morgen dann fliegt der A380 von Zürich nach Genf, wo weitere Tests durchgeführt werden. Ab 28. März 2010 wird der A380 dann zum täglichen Bild am Flughafen Zürich gehören. Ab dann fliegt Singapore Airlines nämlich einmal täglich mit einem A380 nach Singapur.

Weitere Fotos zum heutigen “Welcome A380″ gibts übrigens im dazugehörigen Flickr-Album.


Singapore Airlines setzt A380 nach Zürich ein

Ab dem 28. März 2010 wird Singapore Airlines zum ersten Mal mit dem Airbus A380 den regelmässigen Liniendienst von Zürich nach Singapur aufnehmen. Der tägliche A380-Kurs wird die momentan 12 wöchentlichen B-777-300ER Flüge ersetzen, sofern der Zürcher Flughafen die Zertifizierung für Airbus A380 Flüge nach den geplanten Tests vom 20. und 21. Januar 2010 erhält.

Der Flug SQ 345 wird Zürich um 12.00 Uhr verlassen und am nächsten Tag um 06.05 Uhr in Singapur landen. Der Rückflug SQ 346 wird Singapur um 01.10 Uhr verlassen und um 08.00 Uhr am selben Tag in Zürich landen. Zürich wird damit die dritte A380 Destination in Europa und die siebte Destination innerhalb des Streckennetzes von Singapore Airlines, die mit einem Airbus A380 angeflogen wird. Im Oktober 2007 hatte die Fluggesellschaft das weltgrösste Passagierflugzeug auf der Strecke nach Sydney eingeführt und später Verbindungen nach London, Tokyo, Paris, Hongkong und Melbourne hinzugefügt.

Der Singapore Airlines A380 ist mit 12 “Singapore Airlines Suites” ausgestattet. Jede Suite bietet ein Höchstmass an Luxus und Privatsphäre. Diese sind mit verstellbaren Ledersitzen sowie mit kompletten Betten versehen. Der Airbus A380 ist ausserdem mit 60 Business Class Liegebetten ausgestattet die sich im Upper-Deck befinden. Ebenfalls zur Ausstattung gehören 399 neue Economy Class Sitze, die auf Grund ihres Designs mehr Komfort und Beinfreiheit bietet, wie die Airline schreibt.

Mehr Infos gibts direkt bei Singapore Airlines.


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