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Reise-News von Nah und Fern

Der Airbus A380 am Flughafen Zürich

Am Mittwoch, 20. Januar 2010 landet das grösste Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, erstmals auf dem Flughafen Zürich. Das in den Farben von Airbus Industries lackierte Flugzeug wird voraussichtlich gegen 8:30 Uhr landen und kann bereits eine halbe Stunde Stunde am Publikumsanlass “Welcome A380” aus nächster Nähe bestaunt werden.

Details zum Anlass:

  • Toröffnung: 7:30 Uhr
  • Roll-in A380: ca. 08:30 Uhr
  • Ende: 12:30 Uhr
  • Ort: Das Gelände ist vom Bushof, Bahnhof und von den Parkhäusern in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar, der Weg ist ausgeschildert (siehe Situationsplan [PDF]).
  • Kosten: keine
  • Anmeldung: keine, der Anlass ist öffentlich und steht allen Interessierten offen.

Kenner gehen davon aus, dass es sich beim erwarteten Flugzeug um den vierten je produzierten A380 mit der Produktionsnummer 004 handeln wird, der am 18. Oktober 2005 seinen Erstflug absolviert hat.

Zuschauerterrasse länger offen
An beiden Tagen wird die Zuschauerterrasse auf dem Dock E länger geöffnet bleiben. Am 20. Januar 2010 öffnet die Terrasse von 9:45 bis 22:00 Uhr und am 21. Januar 2010 von 7:45 bis 16:00 Uhr. Shuttlebusse bringen die Besucher von der ausgeschilderten Rundfahrtenkasse gegen ein Entgelt von zwei Franken zur Zuschauerterrasse auf dem Dock E. Der Flughafenbetreiber rechnet grossem Andrang.

Technische Tests für den Linienbetrieb
Am 20. und 21. Januar 2010 werden diverse Tests mit dem A380 durchgeführt. So soll in der Praxis bestätigt werden, dass Berechnungen bezüglich Hindernisfreiheit und Auswirkungen auf die Navigationssysteme korrekt sind und dass Abfertigung, Betankung, Enteisung und Energieversorgung problemlos funktionieren. Die Tests dienen dazu, eine Zulassung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zu erhalten, die neuen, grösseren Flugzeugtypen auf dem Flughafen Zürich im Linienbetrieb einzusetzen. In die Tests sind jedoch keine Passagiere involviert.

Singapore Airlines hat bereits angekündigt, die Strecke Zürich – Singapur ab dem 28. März 2010 täglich mit einem A380 zu bedienen.



Air France: A380-Erstflug-Tickets werden versteigert

Rund 380 der insgesamt 538 Sitzplätze des Einweihungsfluges von Paris nach New York und zurück mit dem Airbus A380 will die französische Airline Air France im Internet versteigern. Die Tickets für den Erstflug am 20. November 2009 sollen im Oktober online versteigert werden. Den Erlös will die Airline in Projekte für benachteiligte Kinder in Marseille, Johannesburg und New Delhi investieren.

Die kommerzielle Nutzung des grössten Passagierflugzeuges der Welt startet Air France ab dem 23. November, Tickets sind bereits online buchbar. Die Airline will neben New York später auch Dubai, Johannesburg und Tokio mit dem A380 anfliegen.



Lufthansa: Bezahlen mit PayPal

Online-Buchungen auf der Webseite der deutschen Lufthansa können ab sofort auch mittels PayPal bezahlt werden. Gemäss einer Mitteilung ist die neue Zahlungsart direkt in den Buchungsprozess integriert. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sieht in der neuen Zahlungsart zwar keinen “greifbaren Vorteil”, allerdings sei die Zahlung mit PayPal bei einem seriösen Unternehmen wie der Lufthansa aber “zumindest eine unproblematische Lösung”. Etwas Kritik fügen die Verbraucherschützer dann aber doch an. Während man bei einer Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift die abgeschlossene Zahlung rückgängig machen könne, sei das bei einer PayPal-Zahlung nicht der Fall.



Keine Check-In-Schalter mehr in Zürich

Am Flughafen Zürich droht ein Check-In-Schalter-Sterben. So sollen Passagiere von Swiss, Lufthansa, Austrian Airlines, SAS, Blue 1, BMI, TAP, Spanair, LOT, Adria Airways und Croatia Airlines, die im Terminal 1 einchecken wollen, dies in Zukunft nur noch an “Quick Check-In”-Automaten tun können. Diese Massnahme gilt bereits ab dem 30. Juli 2009. Offen bleibt lediglich ein Spezialschalter für das Check-In von unbegleiteten Kindern und Behinderten, berichtet das Branchenmagazin Travel Inside. Lediglich First- und Business-Passagiere können weiter auf die Check-In-Schalter zurückgreifen.

[Update] 18:38 Uhr
Nachdem nicht nur mich die Meldung etwas erstaunte, habe ich bei der Medienstelle des Flughafen Zürich nachgefragt. Und tatsächlich bestätigte eine Sprecherin das Vorhaben, das nach ihren Angaben per 1. August eingeführt werden soll. Die Abfertigungsgesellschaft Swissport werde in der Startphase sicherlich mehr Personal stellen, das den Passagieren beim Check-In am Automaten behilflich sein wird und es würden wohl auch mehr “Baggage-Drop”-Schalter geöffnet werden. Im Terminal 1 würden die herkömmlichen Check-In-Schalter für Passagiere der Economy-Klasse jedoch geschlossen.


Air New Zealand: Die nackte Sicherheit

Was tun, wenn die Passagiere den Videos über die Sicherheit an Bord immer weniger Beachtung schenken? Genau, man zeigt mehr Haut. Die Bodypaintings sind allerdings fast zu gut gemacht, so dass das Video vielleicht doch nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bringt:

Das Video gehört zur aktuellen “Nothing to hide”-Kampagne von Air New Zealand.


SIA: Tägliche Flüge nach Paris mit dem A380

Ab dem 1. Juni 2009 setzt Singapore Airlines das grösste Passagierflugzeug der Welt auf der Strecke Paris-Singapur ein. Die täglichen A380-Flüge zwischen Paris und Singapur werden die bestehenden zehn wöchentlichen Boeing 777-300ER-Flüge ersetzen. Die Einführung einer täglichen A380-Verbindung mit 471 Sitzen ermögliche es Singapore Airlines auf die verstärkte Nachfrage von Geschäfts- und Urlaubsreisen als auch auf die wirtschaftlichen Entwicklungen zwischen Frankreich und dem asiatisch-pazifischen Raum zu reagieren, heisst es in einer Mitteilung.

Paris ist die insgesamt vierte A380-Destination von Singapore Airlines und die zweite Destination nach London in Europa. Singapore Airlines fliegt die A380 bereits täglich nach Sydney und Tokio und zweimal täglich nach London.

Der Flughafen Charles de Gaulle in Paris ist in Bezug auf das Passagieraufkommen einer der meist frequentierten Flughäfen Europas. Neben der grösseren Sitzkapazität, bietet die A380 zusätzliche Vorteile, so zum Beispiel eine grosse Treibstoff Ersparnis und somit eine umweltfreundlichere Alternative für Langstreckenflüge”, sagt Huang Cheng Eng, Executive Vice-President Marketing and Regions von Singapore Airlines.

Auf Grund der grösseren Kabinenbreite des Airbus A380, bieten die Business Class-Sitze noch mehr Platz. Jeder der 86 Zentimeter breiten Sitze hat direkten Zugang zum Gang und kann in Sekunden in ein komplett flaches Bett verwandelt werden. Der Singapore Airlines A380 ist ebenfalls mit den revolutionären Singapore Airlines Suites ausgestattet, eine neue und luxuriöse Reiseklasse. Jede Suite, die für mehr Privatsphäre durch Schiebetüren abgetrennt werden kann, ist mit einem Leder bezogenen Sitz, einem 58 Zentimeter LCD-Bildschirm für das Bordunterhaltungsprogramm und einem breiten flachen Bett ausgestattet. Mit KrisWorld, dem nach eigenen Angaben weltweit umfangreichsten Bordunterhaltungsprogramm, sind in allen Klassen mehr als 1’000 Unterhaltungsoptionen verfügbar.

Ab 2. Juni 2009 verlässt der A380 Paris täglich um 12:25 Uhr (SQ333) und landet um 7:55 Uhr in Singapur (Ortszeit). Zurück (SQ334) gehts um 23:40 Uhr mit Landung um 7:55 in Paris.

Weitere Informationen und Buchung direkt bei Singapore Airlines.


AUA-Übernahme durch Lufthansa perfekt

Die Übernahme von Austrian Airlines durch die deutsche Lufthansa ist besiegelt. Heute nachmittag haben die Firmenchefs die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Lufthansa bezahlt für die komplette Airline maximal 377 Millionen Euro und erhält 500 Millionen vom österreichischen Staat zum Abbau der Schuldenlast. In einem ersten Schritt legt Lufthansa 366’000 Euro auf den Tisch. Wie bei der Übernahme von Swiss operiert man mit sogenannten Besserungsscheinen: Erst wenn sich die finanzielle Lage von Austrian Airlines positiv entwickelt, muss der deutsche Konzern weitere maximal 162 Millionen Euro bezahlen. Die Kartellbehörden müssen dem Deal allerdings noch zustimmen.

Die AUA schreibt seit längerem tiefrote Zahlen welche sich in diesem Jahr auf bis zu eine halbe Milliarde Euro summieren könnten. Wie mitgeteilt wurde, soll Austrian Airlines eine rechtlich selbständige Gesellschaft mit Sitz in Österreich sowie eigener Marke bleiben und auch die Langstreckenverbindungen sollen aufrecht erhalten werden.


Air France: Neue Verbindung nach Bern-Belp

Ab 19. Januar 2009 verbindet Air France die Schweizer Bundeshauptstadt Bern mit Paris. Am Morgen hebt die 48-plätzige ATR 42-500 um 6:40 Uhr in Bern-Belp an und landet um 7:55 Uhr in Paris Orly. Abends startet die Maschine um 18:50 Uhr in Paris Orly und landet um 20:20 Uhr in Bern-Belp.

In Paris Orly stehen Anschlussverbindungen zu 24 innerfranzösischen Destinationen, darunter nach Korsika, mit den Air France Shuttle-Flügen nach Bordeaux (14x täglich), Marseille (17x täglich), Nizza (21x täglich) und Toulouse (29x täglich) zur Verfügung. Auf der Langstrecke geht es direkt weiter in die Karibik und zu Zielen im Indischen Ozean.

Weitere Informationen direkt bei Air France.

(via Travel Inside)


Air Asia X: Ab 115 Euro nach Malaysia

Knapp ein Jahr nachdem der Langstrecken-Billigflieger Oasis aufgeben musste, wagt sich mit Air Asia X ein weiterer Player auf den europäischen Markt. Ab März 2009 will die Airline Flüge zwischen London-Stansted und Kuala Lumpur in Malaysia zu Billigtarifen verbinden.

Die Strecke soll einmal täglich (ausser donnerstags und sonntags) mit Maschinen des Typs Airbus A340 bedient werden. Tickets sollen ab 99 Pfund (115 Euro) erhältlich sein. Wie ein Sprecher der Airline sagte, garantiere Air Asia X, dass 30 bis 40 Prozent der Plätze zum Billigtarif verkauft werden.

Für Air Asia X ist London das dritte Fernziel nach Hangzhou in China und dem Flughafen Gold Coast in Australien.


Alitalia: Nun auch noch ein Streik

Als ob die italienische Fluggesellschaft Alitalia nicht schon genug Probleme hätte, sich über Wasser zu halten: Seit gestern abend sind nun auch noch Mitarbeiter der Airline in einen wilden Streik getreten, der bis heute abend um 18 Uhr dauern soll. Dutzende Flüge sind bereits am Montagabend ausgefallen, so dass viele Passagiere die Nacht in den Flughäfen verbringen mussten.

Allein auf dem römischen Flughafen Fiumicino wurden bisher 95 Flüge gestrichen. Den Streikenden droht nun sogar eine Anzeige wegen Dienstverweigerung, nachdem der italienische Verkehrsminister Altero Matteoli am Montagabend die zwangsmässige Arbeitseinberufung der Alitalia-Mitarbeiter angeordnet hatte. Die Streikenden hat das allerdings bislang nicht zu einem Umdenken bewogen.

Hintergrund der Streiks ist der Protest gegen das Arbeitsvertragsmodell, dass die italienische Investorengruppe CAI vorgelegt hat. Neun Fachverbände, die die Mehrheit der Piloten und des Flugpersonals repräsentieren, hatten sich vergangene Woche jedoch geweigert, das neue Modell zu unterstützen. Sie verlangen eine Neuverhandlung des Vertrages, dem die grössten Gewerkschaftsorganisationen des Landes jedoch bereits zugestimmt haben.

Die CAI war im dritten Anlauf, die marode italienische Airline Alitalia zu verkaufen, der einzige Bieter. Das Konsortium will die gesunden Teile der Fluggesellschaft mit der kleineren Air One verschmelzen. Um die Überlebenschancen zu verbessern, ist die Regierung in Rom zudem noch auf der Suche nach einem ausländischen Grossaktionär. Im Gespräch sind Air France-KLM und Lufthansa.

Schon bald werden die Mitarbeiter wohl nichts mehr zu bestreiken haben. Spätestens dann nämlich, wenn sich die Investoren zurückziehen und der Airline damit das Grounding bevorsteht…


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