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Reise-News von Nah und Fern

Emirates: Ausbau der Indien-Verbindungen

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihre Verbindungen nach Indien massiv aus: Bis zum Februar 2009 wird die Airline 31 zusätzliche Flüge ab ihrem Drehkreuz in Dubai in den Flugplan aufnehmen. Damit wird Emirates pro Woche insgesamt 163 Flüge zu indischen Destinationen anbieten. Neben den beiden Metropolen Mumbai (neu fünf Flüge pro Tag) und New Delhi kommen auch Bangalore, Chennai, Hyderabad (neu drei Flüge pro Tag) und Kochi (neu zwei Flüge pro Tag) in den Genuss von zusätzlichen Flügen. Emirates wird dafür Maschinen der Typen Airbus A330-200 und Boeing 777 einsetzen.



Singapore Airlines: Sitze am Notausstieg kosten extra

Die wegen ihrer grosszügigen Platzverhältnisse im Flugzeug beliebten Sitze am Notausstieg lässt sich Singapore Airlines nun mit einem Aufschlag bezahlen. Wer sich bei der Airline in Zukunft einen solchen Platz via “Preferred Seat Selection” reservieren lassen will, muss zusätzlich 50 US$ pro Flugstrecke bezahlen. Für einen Flug von Zürich über Singapur nach Sidney mit Sitzen am Notausstieg werden also 100 US$ fällig, wie Singapore Airlines gestern mitteilte. Die Gebühr wird auf allen Strecken der Gesellschaft fällig, mit Ausnahme der Kurzstrecken innerhalb Südostasiens und auf Flügen mit Maschinen des Typs Boeing B777-200ER.

Eine kleine Umfrage des Travelblogger bei anderen Airlines zeigt, dass Singapore Airlines mit dieser Massnahme noch (?) ziemlich alleine steht. Emirates, Austrian Airlines wie auch die Swiss teilen mit, dass sie keine solchen Aufschläge für Sitzplätze beim Notausstieg planen. Austrian-Sprecher Michael Braun nennt auch Gründe, wieso ein solcher Sitzplatz-Verkauf aus seiner Sicht nicht unbedingt sinnvoll ist:

Für unsere Vorgehensweise sprechen viele Gründe – wie etwa die Berücksichtigung von Sicherheitsbestimmungen. So werden tendenziell größere und kräftige Personen in die Nähe der Notausgänge gesetzt, damit sie im Notfall anderen Passagieren beim Verlassen des Flugzeuges helfen und so die Flugbegleiterinnen unterstützen können.



Mexicana Airlines: Neue Verbindung nach Europa

Ab 18. Januar 2009 fliegt die erste Maschine von Mexicana Airlines über den grossen Teich nach Europa. Jeweils Mittwoch und Samstag fliegt die Airline von London-Gatwick in die mexikanische Hauptstadt. Ab 18. Februar 2009 erhöht Mexicana die Frequenzen und wird den 13-stündigen Flug auch noch am Dienstag und Freitag anbieten. Auf der neuen Route setzt Mexicana eine Boeing 767-200 mit 116 Sitzen in der Economy- und 40 Sitzen in der Business-Class (Ejecutiva) ein.

Weitere Informationen und Buchung direkt bei Mexicana Airlines.



Emirates: Preissenkung aber keine Kampfpreise

Gemäss einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) will die Fluggesellschaft Emirates ihre europäischen Konkurrenten mit “Kampfpreisen” angreifen. Allerdings ist die Realität weniger spektakulär, als uns dies der Artikel der FTD Glauben machen will.

Gemäss der PR-Agentur von Emirates Schweiz wird es zwar zu Preissenkungen kommen. Allerdings sind diese lediglich auf die Senkung der Treibstoffzuschläge zurückzuführen. Roland Schubert, PR-Verantwortlicher für Emirates bei Farner Consulting verweist zwar auf die derzeit laufende Herbst-Aktion, sagt aber auch deutlich, dass Emirates keinen Preiskampf auslösen wird:

Emirates verfügt bereits heute über eine attraktive Preisstruktur [...]. Einen Preiskampf will und wird Emirates nicht auslösen, sondern weiterhin attraktive und marktgerechte Tarife anbieten.

Aufgrund des gestiegenen Ölpreises hatte Emirates die Preise in den vergangenen sechs Monaten sukzessive angehoben. Emirates evaluiert kontinuierlich die Marktbedingungen und wird nun, wie andere Airlines auch, Vorteile aufgrund niedrigerer Treibstoffkosten an die Kunden weitergeben.


Delta Air Lines und Northwest fusionieren

Mit der gestrigen Zustimmung der Wettbewerbsbehörde zur Übernahme der US-Fluggesellschaft Northwest durch Delta Air Lines entsteht die grösste Fluglinie der Welt (gemessen an Passagierzahlen). Wie Delta-Chef Delta-Chef Richard Anderson sagte, stärkt der 2,6 Milliarden-Dollar-Deal Deltas Position in schwierigen Zeiten.

Das Unternehmen mit insgesamt 75’000 Mitarbeitern will die Stärken von Northwest auf den Strecken in Asien mit Deltas internationalem Netz verbinden und durch die Synergieeffekte jährlich 2 Milliarden Dollar einsparen. Innerhalb von zwei Jahren soll die Integration beider Fluglinien abgeschlossen sein. Die neue Gesellschaft heisst Delta Air Lines und hat ihren Firmensitz in Atlanta. Der Markenname Northwest wird aufgegeben.


Dänischer Billigflieger Sterling ist pleite

Die dänische Billigflug-Gesellschaft Sterling Airlines hat den Flugbetrieb per sofort eingestellt. Noch im Laufe des heutigen Mittwoch will die in isländischem Besitz stehende Airline Insolvenz anmelden. Die Fluggesellschaft nennt neben der schwächelnde Nachfrage auch die hohen Kerosinpreise als Grund für das Grounding. In den letzten Woche sei hart um das Überleben der Gesellschaft gekämpft worden, was angesichts der Finanzmarktkrise allerdings zu keinem Erfolg geführt habe, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage.

Wie Sterling Airlines weiter mitteilt, können Kunden, die direkt bei der Airline gebucht haben, nicht mit der Rückerstattung Ihrer Gelder rechnen. Kunden, die Tickets via Sterling buchten, aber mit Norwegian fliegen, sollten sich unter den folgenden Nummern direkt bei Norwegian melden:

+47 21490015 (ausserhalb Norwegens)
815 21 815 (innerhalb Norwegens)

Sterling Airlines war 2005 aus der Fusion von Sterling European Airlines und Maersk Air entstanden. Zur Airline gehören 28 Boeing B737, mit denen rund 80 Ziele angesteuert wurden. Die Airline beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter.


Air Berlin: Sommerfluplan 2009 freigegeben

Ab heute ist bei Air Berlin das gesamte Sommerflugprogramm 2009 ab der Schweiz buchbar. Ab Zürich und Basel sind Ziele rund ums Mittelmeer, in Nordafrika sowie auf den Kanarischen Inseln zu erreichen. Dazu gehören unter anderem Antalya, Djerba, Gran Canaria, Heraklion, Hurghada, Kos, Rhodos und Teneriffa. Ebenfalls freigeschaltet sind nun auch alle Verbindungen von Zürich und Basel auf die Balearen, das spanische Festland und nach Portugal.

Neu findet sich im Sommerflugplan 2009 eine wöchentliche Verbindung von Basel in den ägyptischen Badeort Sharm el Sheik sowie von Zürich nach Marsa Alam, ebenfalls am Roten Meer gelegen. Flüge nach Lamezia Terme (Kalabrien) bietet Air Berlin dann auch einmal pro Woche ab Basel an. Nach Antalya, Catania, Ibiza und Palma de Mallorca hat Air Berlin die Frequenzen ab Zürich erhöht.

Frühbucher können sich auf der Air Berlin-Webseite ab sofort die günstigsten Tickets sichern.


Robin Hood: Unlimitiertes Streckenabo Zürich-Graz

Die österreichische Robin Hood Aviation führt ab November 2008 das so genannte “Unlimiticket for permanent Travellers” ein. Das Ticket, das für einen, drei, sechs oder zwölf Monate gültig ist, erlaubt eine unbeschränkte Anzahl von Flügen auf der Strecke Zürich – Graz – Zürich. Im Abo (1 Monat ab 1’600 Euro, 3 Monate ab 3’500 Euro, 6 Monate ab 6’300 Euro, 1 Jahr ab 12’500 Euro) ist nur der reine Flugpreis enthalten, Flughafentaxen und Gebühren müssen zusätzlich zu jedem Flug bezahlt werden. Familienmitglieder oder Geschäftspartner von “Unlimiticket”-Inhabern erhalten 50% Rabatt auf den Ticketpreis.

Weitere Informationen direkt bei Robin Hood.


Condor: Neun Brasilien-Ziele mit Gol

Durch eine Kooperation mit der brasilianischen Fluggesellschaft Gol können mit dem deutschen Ferienflieger Condor nun neun Ziele in Brasilien erreicht werden. Belo Horizonte, Brasilia, Fortaleza, Maceio, Natal, Rio de Janeiro und Sao Paulo sind die neuen Ziele, die via den Condor-Flughäfen Salvador da Bahia und Recife mit dem Winterflugplan ab 1. November 2008 in Kooperation mit Gol angeflogen werden.

Weitere Informationen und Buchung direkt bei Condor.


United: Mahlzeiten nur gegen Bares

Als erste US-Fluggesellschaft für United Airlines ab 1. Oktober 2008 eine Gebühr für Mahlzeiten auf Transatlantikflügen ein. So müssen Economy- und Economy Plus-Passagiere z.B. auf der Strecke Zürich – Washington ab Oktober entweder hungern oder für die Verpflegung bezahlen. Die Passagiere der Business und First sind von dieser Regelung (natürlich) ausgenommen. Auf Flügen ab Zürich in Dollar oder Franken bezahlt werden. Eine Snackbox (Käse, Cracker, Joghurt, Früchte) soll es für 6 Dollar oder 6 Franken, “fresh items” (Salate, Wraps etc.) für 9 Dollar bzw. 9 Franken zu erstehen geben.

Gegenüber Travel Inside begründet Thorsten Lettnin, General Manager D/CH/A von United, die neue Regelung wie folgt: “Viele Airlines verfolgen aufgrund des Ölpreisdrucks bekanntlich die Strategie, bisher inkludierte Leistungen zu trennen und dafür Geld zu erheben. Das ist nun ein weiterer Schritt, den wohl alle US-Airlines gehen werden; United ist die erste.”


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