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Reise-News von Nah und Fern

Schluss mit Dauertouristen

Gemäss einem Bericht der “Welt” verschärft Thailand die Visa-Praxis und zielt damit auf Ausländer, welche kein offizielles Resident-Visa beantragen sondern sich lediglich mit Touristenvisas im Königreich aufhielten. Bisher war es nämlich relativ einfach, sich in Thailand mit einem Touristenvisa niederzulassen. Nötig war lediglich eine kurze Ausreise (zum Beispiel nach Kambodscha, Laos oder Malaysia), wo man innert weniger Stunden zu einem neuen Visa kam.

Ab dem 1. Oktober 2006 werden die Gesetze nun aber verschärft: Wer bereits drei aufeinanderfolgende Monatsvisa im Pass hat, soll das Königreich Thailand in Zukunft für mindestens drei Monate verlassen müssen.

Die Welt: Aussteigerträume: Thailand will Dauer-Touristen hinauswerfen



Eröffnung des neuen Flughafens in Bangkok

Nachdem die Eröffnung des neuen Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi mehrmals verschoben wurde, steht das offizielle Datum nun fest. Am 28. September 2006 ab 3 Uhr morgens werden alle Flüge von und nach Bangkok vom neuen Flughafen aus abgewickelt. Der alte Flughafen Don Muang wird zum selben Zeitpunkt für den zivilen Linienverkehr geschlossen.

Allerdings werden einige Fluggesellschaften bereits früher umziehen. So fliegt beispielsweise Jetstar Asia bereits ab dem 15., Bangkok Airways ab dem 21. September vom neuen Suvarbabhumi Airport. Thai Airways wird drei Routen ihrer Inlandsflüge (Bangkok – Phitsanulok, Bangkok – Ubon Ratchathani, Bangkok – Chiang Mai) ebenfalls bereits ab dem 15. September 2006 vom neuen Flughafen aus abheben lassen.

Der neue Flughafen hat zwei parallele Start-/Landebahnen mit 4000 bzw. 3700 Metern Länge und verfügt über 51 Gangways zum Andocken der Flugzeuge (fünf davon sind bereits für den Airbus A380 vorbereitet), sowie weitere 69 Flugzeug-Standplätze. Die Kapazität wird mit 45 Millionen Passagieren jährlich angegeben. Bereits jetzt plant man aber offenbar einen Ausbau des Flughafens. So sollen nach drei bis fünf Jahren Betrieb zwei weitere Start- und Landebahnen gebaut werden um die Kapazität auf bis 100 Millionen Passagiere auszubauen.

Während auf der offiziellen Seite des neuen Suvarnabhumi Airports bisher leider nur eine leere Seite zu sehen ist, finden sich auf der Seite des New Bangkok Airport Guides weiterführende Informationen.



Asien-Schnäppchen mit Austrian

Trotz kalendarischem Frühling ist es immer noch ziemlich kalt bei uns. Wers lieber ein bisschen wärmer hätte und asiatische Grossstädte erkunden will, sollte von den Asien-Schnäppchen von Austrian Airlines profitieren. Für Fr. 590.- (exkl. Taxen und Zuschläge) fliegt man mit der österreichischen Airline im April 2006 nach Peking, Delhi, Mumbai oder Tokio. Wer Fr. 100.- mehr investiert, kann sich auch in der Boom-Metropole Shanghai umsehen.

Das Angebot ist bis zum 2. April 2006 direkt via Homepage von Austrian Airlines buchbar und gilt für die Reiseperiode zwischen dem 1. und 30. April 2006 ab den Flughäfen Altenrhein, Basel, Genf und Zürich.



15 Monate nach dem Tsunami

Der Tsunami, der am 26. Dezember 2004 grosse Teile von Asien heimgesucht hat, verwüstete grosse Gebiete und forderte über 200’000 Tote. Das Blog Warshooter zeigt nun eine eindrückliche Fotostrecke* von den Verwüstungen in Thailand und, zum Vergleich, wie dieselben Plätze heute aussehen.

Wahrlich beindruckend: Bis auf wenige Stellen würde man nicht mal erahnen, dass die fotografierten Plätze vom Tsunami betroffen waren.

* Da Warshooter offenbar unter den grossen Last “ächzt”, habe ich das Blog über einen Nyud-Mirror verlinkt. Hier zur Vervollständigung der Original-Link.

(via digg.com)


World Heritage Year in Macau

Macau - Altstadt

Macau hat 2006 zum World Heritage Year erklärt. Damit feiert das Ziel an der Südküste Chinas zwölf Monate lang die Erklärung der traditionsreichen Altstadt rund um den Senatsplatz zum Weltkulturerbe durch die UNESCO. Den Startschuss gab Dr. Chui Sai On, Secretary for Social Affairs & Culture, bei einer Zeremonie vor der St. Paul´s Kathedrale. Gleichzeitig eröffneten die Verantwortlichen zwei Fotoausstellungen. Auf dem Jahresplan stehen zudem zahlreiche Events, die auch die historischen Gebäude als Kulisse mit einbeziehen, und zwei Promotions, die den Besuchern eine Reihe von Vergünstigungen und Gewinnmöglichkeiten bringen.

Macau liegt im Trend, wie die Touristenzahlen zeigen: Mehr als 18,7 Millionen Besucher kamen 2005 in die Stadt in der Mündung des Perlflusses. Dies entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr und setzt einen neuen Rekord. Aus Deutschland kamen 52,1 Prozent mehr Gäste (rund 18’000), aus Österreich 2’750 (+61,6 Prozent) und aus der Schweiz rund 4’000 Besucher (+45,8 Prozent).

Das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane. Fernöstliche und europäische Kultur vereinen sich hier in der Architektur, der Küche und dem Lebensstil der Menschen. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China.
Doch warum sollte man ausgerechnet Macau besuchen? Attraktiv ist Macau vor allem wegen der vielen, historischen Sehenswürdigkeiten, den kulinarischen Spezialitäten und den günstigen Shopping-Angeboten. Zusätzliche Gründe liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Formel 3-Grand Prix.

Weitere Informationen im Internet unter www.macau-info.de.


Luxus auf den Malediven

Luftansicht Dhoni Mighili Island

“Wohin auch immer, wann auch immer…”, dieses Motto gilt für den Urlaub im 5-Sterne-Resort Dhoni Mighili, während dem jedem Gast ein luxuriös ausgestattetes maledivisches Segelboot – das Dhoni – samt Captain, Crew und Butler zur Verfügung steht. Für wen Urlaub jedoch auch bedeutet, nicht jeden Tag Entscheidungen treffen zu müssen, für den übernimmt der Captain gern die perfekte Tagesplanung. Und so sieht ein idealer Dhoni-Ausflug aus: Aufstehen darf der Gast, wann es ihm gefällt, Frühstück gibt es auf seinem Boot – unter vollen Segeln Richtung Nachbarinsel. Beim Schnorchel-Zwischenstopp kann er Schildkröten und Korallenfische beobachten, anschliessend wird Lunch und Wein serviert. Die Nachbarinsel mit ihren Märkten und Moscheen wird mit dem Butler erkundet, der für die Rückreise Champagner bereit hält.

Huvafen Fushi Resort

Für die Ausflüge der Gäste im Schwesterresort Huvafen Fushi stellt Island Sommelier Julien Pagliuchi die passende geistreiche Begleitung zusammen, empfängt alle Wein-Interessierten aber auch in seinem
Weinkeller Vinum, wo er mehr als 6’000 erlesene Tropfen hütet. Deckenhohe Holzregale mit 700 internationalen Sorten und ein Tisch mit Platz für 14 Personen bilden den Schauplatz für aussergewöhnliche
Tastings acht Meter unterm Meeresspiegel. Juwel der Sammlung des 28-jährigen Franzosen ist ein Imperial Château d’Yquem 1989 im Wert von 22’000 US-Dollar.

Wer auf Huvafen abends ein bisschen ausgelassener gefeiert hat, kuriert seinen Hangover am besten bei einer sanften Spa-Behandlung im ersten Unterwasser-Spa der Welt aus. Begleitet werden die Treatments
auch von innen mit der Spa Cuisine des Restaurants Raw. Dabei handelt es sich um eine vitaminreiche, kalorienarme Küche, in der frisches Obst und Gemüse, Meeresfrüchte, Reis sowie Tofu, Süsswasser-Algen und andere einheimische Produkte Verwendung finden. Die Gerichte sorgen gemeinsam mit den Spa-Behandlungen für Wohlbefinden. Gazpacho mit Austern, reich an Zink, Vitamin A und E, unterstützt etwa die Erneuerung von Haar und Nägeln.

“The Ultimate Huvafen” heisst das Package, das das Beste vom Besten des Resorts umfasst. Eine 25-minütige Massage im Unterwasser-Spa lässt den letzten Rest Alltagsstress vom Körper abperlen. Entspannt und mit seidenweicher Haut lässt es sich abends mit Huvafens Luxuscruiser Symphony noch einmal so schön durch die Wellen gleiten. An Bord stehen Canapées und Champagner bereit. Ein ‘Private Dinner’ wird anschliessend im Restaurant Raw serviert. Das Package ist bis zum 19. Dezember bei einer Aufenthaltsdauer von vier bis zehn Nächten ab 3’088 US-Dollar buchbar (ca. 2’590 Euro; vier Nächte für zwei Personen im Beach Bungalow mit Plunge Pool).


Thailand Grand Invitation

Das Königreich Thailand feiert mit der Kampagne “Thailand Grand Invitation” das 60. Jahr der Regentschaft von König Bhumibol. Damit ist König Bhumibol der dienstälteste Monarch der Welt. Unter dem Motto „Grand Invitation“ stehen daher auch die Festivals und Events in diesem Jahr. Auch zahlreiche Neueröffnungen wie die Einweihung des Survarnabhumi Airport stehen auf dem Programm.

König Bhumibol, der in der Schweiz und den USA aufwuchs, hat am 9. Juni 1946 als 19 jähriger Student die Thronfolge angetreten, nachdem sein Bruder vermutlich ermordet worden war. Politisch gilt der heute 79-jährige Regent als Garant der Stabilität und Symbol der Einheit in seinem Land. Anerkennung beim Volk verschaffte er sich als “oberster Entwicklungshelfer”. Seit 1951 führt der König Entwicklungsarbeit vor allem in ländlichen Gebieten durch. Er initiierte ca. 2000 Projekte in der Landwirtschaft, Land- und Wasserressourcen Gewinnung, Gesundheit und Unterricht. Diese Projekte dienen vor allem dazu, die ländliche Bevölkerung zu unterstützen. Seit 1974 engagiert sich der König für Projekte zur Wiederaufforstung und dem Schutz der Wälder.

Bekannt ist König Bhumibol auch für seine musikalische Ader. Er erhielt früh eine musikalische Erziehung und hat später insgesamt 43 eigene Lieder komponiert, einige mit englischen Liedtexten. Viele seiner Kompositionen sind vom Jazz der 40er Jahre stark beeinflusst und König Bhumibol hatte sogar eine eigene Band, die mit Jazz-Grössen wie Benny Goodman gespielt hat.

Mehr Infos beim Thailändischen Fremdenverkehrsamt.


Winterparadies Hongkong

Hongkong - Symphony of Lights

Die Metropole Hongkong hat sich in ein kleines Winterparadies verwandelt – und das obwohl Schnee und Regen kaum zu erwarten sind. Die Stadt der Drachen lockt neben spektakulären Dekorationen und der täglichen “Symphony of Lights” mit den bekannten Shoppingmöglichkeiten und kulinarischen Highlights.

Typisch Hongkong: Es leuchtet, strahlt, glitzert und feiert. Wolkenkratzerfassaden werden mit Neon in Weihnachts- und Neujahrsdekoration verpackt. Am North-Statue Square auf Hongkong Island steht ein 35 Meter hoher Weihnachtsbaum. Dieser ist auch von der Hafenpromenade in Kowloon aus sichtbar. Die Promenade wurde für die Weihnachtszeit komplett umdekoriert. Die digitale Lasershow “Symphony of Lights” erleuchtet nun täglich ab 20 Uhr den Hafen von Victoria. Schon knapp nach den Weihnachtsfeiern steht das chinesische Neujahrsfest auf dem Programm: Vom 27. bis zum 31. Januar wird in Hongkong das “Jahr des Hundes” gefeiert. Die Feste finden übrigens bei angenehmen Temperaturen statt, die nur sehr selten unter 14 Grad sinken.

Als Shopping-Metropole ist Hongkong nicht unbekannt und tatsächlich kann tagtäglich fast rund um die Uhr eingekauft werden – und dabei wird von schmucken Designerwaren bis hin zu günstigen Textilien alles angeboten. Besonders beliebt bei den Touristen sind die Nachtmärkte wie jener in der Temple Street oder der Ladies Market. Eine der wahren Sensationen Hongkongs sind die kulinarischen Genüsse. Von der einfachen Strassenküche, die Suppen oder Teigtaschen verkauft, bis hin zu Luxus-Restaurants ist alles vertreten. Dabei gibt es keine Einschränkung hinsichtlich der Regionen – wer französische Gerichte mag, findet ebenso ein passendes Lokal wie jemand, der gern Kanton- oder Szechuan-Küche bevorzugt.

Hongkong hat aber weit mehr zu bieten als nur Stadt. Ein bevorzugtes Ausflugsziel ist beispielsweise Lantau. Lantau ist Hongkongs grösste Insel und dabei fast unbesiedelt: 30.000 Menschen wohnen auf einer Fläche doppelt so gross wie Hongkong Island, das 1,5 Millionen Menschen beherbergt. Auf Lantau befindet sich seit September das Hongkong Disneyland. Eine andere Touristenattraktion ist das Kloster Po Lin zusammen mit der 28 Meter hohen Buddhastatue, dem grössten im Freien sitzenden bronzenen Buddha der Welt.


Gedenkfeier für Tsunami-Opfer

Am 26. Dezember jährt sich die Tsunami-Flutkatstophe in Asien. Angehörigen von Opfern sowie Gästen, die durch den Tsunami verletzt wurden, offeriert Thailand Gratisflüge sowie zwei Nächte in einem Hotel. An den Stränden von Phuket, Phang Nga und Krabi werden Gedenkzeremonien abgehalten an denen auch ranghohe Regierungsvertreter sowie die thailändische Prinzessin Ubol Ratana Rajakanya teilnehmen.

Interessierte bzw. Betroffene können sich bis zum 15. November auf der folgenden Webseite registrieren: http://203.150.20.56/tsunami/regist_form.php.


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