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Reise-News von Nah und Fern

Swiss: Mit Flower-Power nach San Francisco

Ab heute Mittwoch fliegt Swiss sechs Mal pro Woche nach San Francisco und rührt dafür mächtig die Werbetrommel. Bereits im Vorfeld konnten die Leser der Gratiszeitung ‘20 Minuten’ bestimmen, welches von drei möglichen Designs die Airline dem A340 (HB-JMJ) zur Eröffnung der neuen Strecke und danach für rund ein Jahr verpassen wird. Für welches der drei Designs sich die Leser entschieden haben, zeigt sich im Time-Lapse-Video vom Anbringen der fast 400 Quadratmeter Spezialfolie.

Dass Swiss ausgerechnet San Francisco neu in den Flugplan aufgenommen hat erstaunt nicht, schliesslich zählt die Stadt gemäss der Airline auf der Strecke Schweiz - USA zur fünftbeliebtesten Destination. “Mit der Aufnahme von San Francisco erfüllen wir den grossen Wunsch von zahlreichen bedeutenden Schweizer Unternehmen und Touristen”, kommentierte Swiss CEO Harry Hohmeister den Entscheid denn auch vor einigen Monaten. San Francisco und die “Bay Area” seien, nach New York und Los Angeles, der drittgrösste Markt in den USA.

Der eingesetzte Swiss-Airbus A340 wurde ausserdem mit der neuen Swiss Business-Class ausgestattet. Eine neue Sitzanordnung verspricht grosszügigere Platzverhältnisse und Sitze mit Luftkissen sorgen unter anderem für bequemes Reisen in der Luft. Auch der zweite A340 soll bis im Juli mit der neuen Business-Class ausgerüstet werden, so dass allen San-Francisco-Reisenden die neue Business-Class zur Verfügung steht.

Vom heutigen Erstflug nach San Francisco berichtet Swiss heute auch via Twitter. Ab ca. 11 Uhr twittern die Piloten und die Crew zuerst vom Crew Briefing und danach aus der Luft. Ein spannendes Social-Media-Projekt, wie ich finde…



Zeitreise Südtirol: Kastelruth

Mit Kastelruth, der Hauptgemeinde des Schlerngebietes, verbinden mich viele Kindheitserinnerungen, denn der Ort war während all meiner Ferien als Kind Mittelpunkt des Geschehens. Ob Sommer- oder Winterferien, immer wohnten wir in Kastelruth. Und wie es sich für eine echte Zeitreise gehört, nächtigten wir im Hotel Alpenroyal, einem netten kleinen Hotel mitten in Kastelruth. Notabene dem Hotel, in dem ich meine ersten Ferien im Schlerngebiet verbrachte.

“Wie viele Bällchen hättens denn gern” ist wohl die Frage, die meine Eltern und mich auch heute noch zum schmunzeln bringt. Gestellt wurde sie jeweils von den netten Glaceverkäufern, die mich als kleinen Bub immer ziemlich ratlos zurück liessen. “Wie viele Bällchen?” Da war der kleine Junge dann doch ziemlich überfordert und wieder auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Immerhin: Heute weiss ich, wo ich den sprachlichen Unterschied zwischen “Kugeln” und “Bällchen gelernt habe. Zu meinem Erstaunen gibts die Gelateria in Kastelruth noch immer. Und so wusste ich dieses Mal, in fortgeschrittenem Alter, dann auch die perfekte Antwort: “2 Bällchen bitte!”

Überhaupt hat sich im malerischen Dorf Kastelruth wenig geändert - auch wenn aus dem Dörfchen in der Zwischenzeit ein richtiges Dorf wurde. Die Gelateria ist an ihrem alten Platz, die “Sporthütte”, wo ich im Kindesalter einmal drei Pizzas auf einmal gegessen hatte, existiert noch immer und auch die Musikkapelle Kastelruth probt noch immer öffentlich unter freiem Himmel und zieht die Touristen in Massen an. In Massen pilgern offenbar auch die Fans der “Kastelruther Spatzen” ins Dorf, für die die geschäftstüchtigen “Spatzen” gleich einen eigenen Souvenirshop aus dem Boden gestampft haben. Da kann sich der geneigte Fan dann mit Artikeln der Volksmusiker eindecken. Vom Tischtuch über den Schuhabtreter bis hin zur Kochschürze. Ein Shop, den ich getrost auslassen konnte, bei dem ich aber trotzdem was gelernt habe: Es gibt offenbar nichts, was man einem Fan nicht andrehen könnte…

Aber etwas gegen die “Kastelruther Spatzen” zu sagen, ziemt sich nicht im Heimatdorf der erfolgreichen Musiker, denn die Kastelruther sind stolz auf ihren Musikexport und lassen den fragenden Touristen immer wieder wissen, dass die “Spatzen” trotz ihres Erfolges noch immer im Dorf wohnen und die “einfachen Menschen von nebenan” geblieben seien. Und so erstaunt es nicht, dass einige der Hotels in ihren Prospekten stolz bemerken, dass die “Spatzen” zu den “Freunden des Hauses” gehören - auch wenn ich keinem der Musiker irgendwo begegnet bin (oder zumindest keinen erkannt habe).

Aber zurück zum Dorf: Eindrücklich finde ich, wie wenig sich der autofreie Dorfkern in den letzten rund 25 Jahren verändert hat. Alles ist, als sei die Zeit stehen geblieben, noch am selben Ort zu finden. Nur an den paar neuen Shops, die, wie man an den Preisen eindrücklich sehen kann, ihre Artikel vorwiegend an die gut betuchtere Klientel verkaufen wollen, merkt man, dass sich Kastelruth vermehrt auch an vermögende Gäste richtet. Aber diese Shops kann man getrost ignorieren und bei den alteingesessenen zu mehrheitlich “normalen” Preisen einkaufen. Und dabei erst noch die Gastfreundschaft der Einheimischen erleben…

Im Rahmen einer Zeitreise wurde ich von Südtirol Marketing an die Orte meiner Ferien als Kind eingeladen. In loser Folge berichte ich hier auf dem Travelblogger über meine Eindrücke, Erinnerungen und Entdeckungen auf meiner Reise.



Zeitreise: Zurück ins Südtirol

Schon als Kind war ich immer wieder im Südtirol. Ferien mit den Eltern hiess damals entweder Wandern im Sommer oder Skifahren im Winter. Und dazu eignet sich die Seiseralm gleichermassen gut. Umgeben von Schlern, Langkofel, Santnerspitze oder den Rosszähnen bietet die höchste Hochalm Europas alles für den Naturliebhaber. Trotzdem war gerade das Wandern als Jugendlicher damals nicht mehr so ganz das, was man sich gemeinhin unter “Ferien” vorstellte.

Als ich letzten Monat von der Südtirol Marketing Gesellschaft zu einer Zeitreise ins Südtirol eingeladen wurde, waren die Gefühle denn auch eher gemischt. Wandern? Ich? Doch die Zeitreise sollte noch viel weiter gehen. Gewohnt wurde nämlich im Hotel Alpenroyal in Kastelruth - notabene genau das Hotel, in dem ich bereits damals mit meinen Eltern nächtigte. Oder die Wanderungen auf der Marinzen- oder Seiseralm - natürlich mit den dazugehörigen Jausen, ganz so, wie es sich für richtige Wanderer gehört.

Was ich alles auf meiner Zeitreise erlebt habe und wohin sie mich führte, gibt es in den nächsten Tagen in loser Folge hier beim Travelblogger zu lesen…



Autofreie Orte auf einen Blick

In Europa gibt es nur rund 100 Ferienorte, die komplett autofrei sind. Doch bisher hat ein Portal, auf dem alle diese Orte vorgestellt werden, gefehlt. Für Christian Röthlisberger Grund genug, Autofreieorte.com zu lancieren. Und er hat grosse Ziele: Sein Portal soll nicht nur das erste, sondern auf Dauer auch das beste, aktivste und kompetenteste Portal für autofreie Destinationen werden.

Das Portal beginnt vorderhand mit 40 Destinationen, soll aber in den nächsten Wochen um viele weitere Destinationen ergänzt werden.


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