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Reise-News von Nah und Fern

STA: Treuegeschenk ohne Wert

Treue Kunden soll man belohnen. Das denkt sich auch STA Travel und schenkt “treuen Kunden” zum Dreikönigstag via Newsletter einen Gutschein im Wert von 55 Franken. Keine schlechte Geste, oder?

STA Gutschein

So einen Gutschein nimmt man natürlich gerne an. Darum klicke ich wie geheissen auf die Grafik im Newsletter. Doch die Ernüchterung folgt sogleich:

STA Gutschein: Ungueltig

Aha, soo ein treuer Kunde scheine ich doch nicht zu sein. Eigentlich auch kein Wunder, schliesslich beschränkt sich meine Treue lediglich darauf, den Newsletter von STA abonniert zu haben. Also scheint es auch keinen Gutschein für mich zu geben…



Tourasia: Keine erhöhte Gefahr in Burma

Das Branchendient Schweizer Touristik berichtet heute, dass der Asien-Spezialist Tourasia keine erhöhten Sicherheitsprobleme in Burma mehr sieht. In einem Brief an Burma-Kunden äussert sich der Veranstalter wie folgt:

Die Medien und unsere örtlichen Mitarbeiter berichten übereinstimmend, dass sich die Lage seit dem 1. Oktober 2007 beruhigt. Mit heutigem Stand können Myanmar-Reisende alle Besichtigungen uneingeschränkt vornehmen. Die um einige Pagoden und an zentralen Verkehrsknotenpunkten errichteten Strassensperren wurden abgebaut und Militäreinheiten in ihre Kasernen zurückbeordert. Für Touristen besteht somit keine erhöhte Gefahr, als sie vor den Ausschreitungen bestanden hat.

Mit dieser Einschätzung steht Tourasia, welches jährlich rund 700 Schweizer Touristen nach Burma bringt, aber etwas quer in der Landschaft. Das Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät nämlich in seinen Reisehinweisen für Burma nach wie vor nach von Reisen ab:

In der zweiten Septemberhälfte 2007 demonstrierten Mönche und Zivilpersonen in den Städten gegen die Regierung. Polizei und Armee gingen mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Seit Anfang Oktober kommt es nur noch zu vereinzelten, kleinen Kundgebungen. Die weitere Entwicklung der Sicherheitslage bleibt jedoch ungewiss.

Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Myanmar abgeraten.

Schon interessant, wie schnell Reiseveranstalter wieder zum Alltag zurückkehren wollen…



Schweizer Reiseveranstalter zu Burma

Free Burma

Gemäss dem Swiss Travel Handbook führen momentan immerhin noch 11 Reiseveranstalter Reisen nach Burma (Myanmar) durch bzw. bieten diese an. Nobelpreisträgerin Aung San Suu Ky ruft bereits seit Jahren dazu auf, keine Reisen nach Burma zu unternehmen , da damit das Regime finanziell unterstützt wird und Teile der Bevölkerung als sog. “Tourismus-Sklaven” missbraucht würden. Grund genug also, die sieben in der Deutschschweiz agierenden Reiseunternehmen zu Ihrer Sicht der Dinge zu befragen.

Erstaunlich jedoch, wie sich die Reiseunternehmen, welche bei weniger kritischen Anfragen gerne Auskunft erteilen, auf einmal in Schweigen hüllen. Lediglich Kuoni und Hotelplan antworteten innerhalb von sechs Tagen auf meine Anfrage. Kuoni legt Wert auf die Feststellung, dass “praktisch ausschliesslich” mit privaten Tourismus-Unternehmen in Burma zusammengearbeitet wird, wie Peter Brun, Leiter Kommunikation schreibt:

Kuoni arbeitet in Burma praktisch ausschliesslich mit privaten Unternehmen im Tourismus zusammen. Der Tourismus ist einer der wenigen Bereich in Burma, die von privaten Betrieben werden. Die Auflagen unserer Corporate Responsibility Stelle verlangen die Zusammenarbeit mit privaten Anbietern.

Ebenfalls unterstützt der Schweizer Reisekonzern eine Schule für Tourismus und bietet so Ausbildungsplätze im Tourismussektor an.

Die Migros-Tochter Hotelplan verweist in ihrem Statement darauf, dass

der Tourismus erwiesenermassen zur Öffnung gegen aussen beiträgt. Tourismus schafft eine gewisse Öffentlichkeit. Eine solche Öffnung macht es für totalitäre Regimes schwerer, unbeobachtet gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen.

Peter Schmidli, Leiter der Unternehmenskommunikation von Hotelplan, weiter:

Als Reiseveranstalter üben wir jedoch weder politische Funktionen noch politisch motivierte Kritik aus. Wir orientieren uns an den Weisungen des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA) und beraten die Gäste entsprechend.

Im Bezug auf das Reiseland Myanmar werden Gäste während des Beratungsgespräches über die politischen und kulturellen Gegebenheiten vor Ort detailliert informiert. Wenn diese sich trotzdem für einen Besuch des Landes entscheiden, ist dies ihr mündiger Entscheid.

Bemerkenswert ist, dass Kuoni sich im Jahr 2003 sich u.a. auf Druck der britischen “Burma Campaign” und weiteren Menschenrechtsorganisationen aus dem Burma-Geschäft zurückgezogen hatte, nun aber offenbar wieder “voll dabei ist”. Allerdings kann es dabei (noch) nicht ums “grosse Geschäft” gehen, denn laut Auskunft von Peter Brun bereisten letztes Jahr “nur” circa 200 Personen das asiatische Land mit Kuoni. Vielmehr dürfte es beiden Reiseveranstaltern vor allem darum gehen, bereits jetzt “einen Fuss” in Burma zu haben um bei einer späteren Öffnung von Anfang an dabei sein zu können.

Immerhin, und das sei hier festzuhalten, äussern sich die beiden Reiseveranstalter zu ihrem Engagement in Burma. Die anderen angefragten Veranstalter, namentlich

wollen oder können sich offenbar nicht dazu äussern und bieten Reisen nach Burma lieber unter dem Mantel der Verschwiegenheit an. Ob eine solche Informationspolitik im Hinblick auf die Zustände in Burma jedoch sinnvoll ist, überlasse ich der Entscheidung der Leser…

(Bild: free-burma.org)



Ad-Air: Flugschneisen-Werbung

Was man bisher nur vereinzelt und meist nur auf Initiatve innovativer Firmen gesehen hat, will das britische Startup Ad-Air nun professionell vermarkten: Werbung auf grossen Feldern in der Anflugschneise von Flughäfen. Paul Jankins, Managing Director von Ad-Air gegenüber der New York Times: “Es ist eine großartige Marketing-Möglichkeit, die Passagiere beim Landeanflug zu erreichen, wenn sie nichts zu tun haben, als auf den Boden unter sich zu starren”.

Bereits an zwölf Standorten habe man sich die nötigen Bewilligungen für die Errichtungen der bis zu zwei Hektar grossen “Werbefelder” gesichert. So wird unter anderem im Anflug auf London Heathrow, Paris Charles de Gaulle, Hartsfield-Jackson Atlanta, Denver International, Los Angeles International Suvarnabhumi in Bangkok, Haneda in Tokio oder Dubai International in Kürze Werbung zu sehen sein.

Ad-Air: Werbung am Flughafen Gatwick

Insgesamt will Ad-Air an rund 30 Flughäfen weltweit die neue Werbeform anbieten. Etwa 70’000 Euro soll eine bis zu zwei Hektar grosse Werbung monatlich kosten. An besonders gut frequentierten Flughäfen kann der Preis allerdings auf bis zu 115’000 Euro steigen.

(via persoenlich.com)


Der Guide für Flughafen-Schläfer

Auf einem Flughafen zu übernachten, ist nicht jedermanns Sache. Viele Rucksacktouristen, Budgetreisende oder wie man sie immer nennen will, nutzen jedoch genau diese Möglichkeit, um bei der Durchreise etwas Geld einzusparen. Im “Budget Traveller’s Guide to Sleeping in Airports” dreht sich alles um Übernachtungsmöglichkeiten auf Flughäfen. Ob die Sitze bequem, die Toiletten sauber und das Personal freundlich ist, erfährt der geneigte Leser auf dem “Bewertungsportal” umgehend. Abgerundet wird das Angebot mit Tipps rund ums “Flughafenschlafen” und Fotos, damit man sich bereits im voraus einen Eindruck von möglichen Schlafplätzen machen kann.

Von den Schweizer Flughäfen schneidet der Euroairport Basel bei den Budgetreisenden mit einer Durchschnittsnote von 3.7 übrigens am besten ab, dicht gefolgt von Zürich mit 3.6 und, leicht abgeschlagen, Genf mit 2.7.

(via Software Guide)


Kuoni: Happy Hour in der Reisebüro-Lounge

Das “trendigste Reisebüro der Schweiz” von Kuoni in Zürich West bietet diesen Sommer ein Ferienambiente ganz umsonst. Denn ab sofort gibt dort es jeden Donnerstag und Freitag zwischen 16.30 und 21 Uhr eine Happy Hour mit gratis Drinks und kulinarischen Überraschungen. Bei schönem Wetter steht den Gästen sogar eine Open Air Lounge zur Verfügung.

Happy Hour, Drinks und Lounge – das hört sich nicht nach einem klassischen Reisebüro an. Und tatsächlich ist die im Januar 2007 eröffnete Kuoni-Filiale etwas besonderes, nämlich eine Mischung aus Bar, Lounge und Reisebüro. Auf 160 Quadratmetern sollen die Besucher in die Welt des Reisen eintauchen. Loungesofas und –tische sowie die Bar verfügen über integrierte Flachbildschirme, wo, wie übrigens auch auf der übergrossen Flatscreenwand, Ferienbilder und –filme gezeigt werden. Der Lounge- und Barbereich verfügt über ein dezent gehaltene Hintergrundmusik sowie Duftstoffe, die dem jeweils aktuellen Reisethema angepasst werden.

Na das werde ich mir mal aus der Nähe ansehen… ;-)


Sieben Stunden auf der Rollbahn

Die Passagiere des Fluges 6499 von Delta Airlines werden den 25. Juni 2007 wohl noch lange in Erinnerung haben. Kein Wunder, denn sieben Stunden im Flugzeug sitzend auf den Abflug zu warten ist schliesslich kein alltägliches “Ereignis”.

(via pöbler.de)


Virgin Galactic: Flüge ins All

Ab Ende 2009 will Richard Branson mit Virgin Galactic auch Privaten die Reise ins All ermöglichen. Die Konstruktion der Raumschiffe SpaceShipTwo (SS2) und WhiteKnightTwo (WK2) läuft zurzeit in Kalifornien, von wo aus die Passagierflüge ins All dann auch starten sollen. Während für das erste Betriebsjahr wöchentliche Abflüge geplant sind, sollen im zweiten Jahr bereits täglich Abflüge stattfinden.

Virgin Galactic - SpaceShipTwo (SS2)

Die Raumschiffe werden allerdings nicht nach dem Vorbild des Space Shuttles auf einer Rampe gestartet, sondern werden vielmehr an einen Träger an einem speziellen Flugzeug gekoppelt. Dieses bringt die Raumschiffe auf rund 15’000 Meter Höhe, von wo aus die “SpaceShips” innerhalb von zehn Sekunden auf Schallgeschwindigkeit beschleunigen und auf eine Höhe von ca. 150 Kilometer steigen. Dort angekommen, können die Passagiere die Schwerelosigkeit erleben und die einmalige Aussicht auf unseren Planeten geniessen.

Die Reisen, die rund 200’000 US-Dollar pro Person kosten werden, können nur bei ausgesuchten “Accredited Space Agents” oder bei Virgin Galactic reserviert werden. Ab 1. Juli 2007 gehört auch Designreisen aus München als erstes akkreditiertes Reisebüro im deutschsprachigen Raum zum exklusiven Kreis der “Space Agents”.

(via Travel Inside | Grafik: © Virgin Galactic)


EU: Bargeld-Deklaration bei Ein- und Ausreise

Ab morgen Freitag werden die Regelungen für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld in der EU vereinheitlicht. Wer mehr als 10’000 Europ mit sich führt, muss dies künftig bei der Ein- oder Ausreise aus der EU am Zoll deklarieren. Unter diese Limite fallen auch mitgeführte Reisechecks oder Aktien. Mit der neuen Verordnung will die EU bisher bestehende Gesetzeslücken schliessen und Geldwäscherei sowie Terrorfinanzierung bekämpft werden, wie sich eine Sprecherin der EU-Kommission zitieren lässt. Und weiter:

Im Verdachtsfall könne undeklariertes Geld beschlagnahmt werden, ergänzte sie. Information und Kontrolle obliegen den EU-Staaten. Diese hätten auch dafür zu sorgen, dass die verhängten Sanktionen «der Schwere der Zuwiderhandlung angemessen sind, damit sie eine abschreckende Wirkung entfalteten», betonte die EU-Kommission in ihrer Mitteilung.

Gemäss Basler Zeitung plant die Schweiz keine Begrenzung für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld. Allerdings sei im Zusammenhang mit der Umsetzung von internationalen Geldwäscherei-Bestimmungen vorgesehen, künftig Befragungen durchzuführen. Was immer das auch heissen mag…

(via Basler Zeitung)


Die letzten Minuten an Bord von SR 111

Fast neun Jahre nach dem Absturz des Swissair Fluges 111 ist nun auch die Audio-Aufzeichnung der Gespräche zwischen den Piloten und der Flugsicherung veröffentlicht worden. Beim Absturz von SR 111 am 2. September 1998 vor der Küste Kanadas starben 229 Menschen an Bord der MD-11. Die elektrischen Systeme des Flugzeuges fielen durch einen Brandausbruch aus, worauf die Maschine vor Halifax ins Meer stürzte.

Während Abschriften der Gespräche bereits kurz nach dem Unglück veröffentlicht wurden, weigerten sich die kanadischen Behörden bisher, die Audio-Aufzeichnungen zu veröffentlichen. In jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen erwirkte die Agentur Presse Canadienne nun die Veröffentlichung der Aufnahmen.

(via Tages-Anzeiger)


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