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Reise-News von Nah und Fern

Air France: Neue Verbindung nach Bern-Belp

Ab 19. Januar 2009 verbindet Air France die Schweizer Bundeshauptstadt Bern mit Paris. Am Morgen hebt die 48-plätzige ATR 42-500 um 6:40 Uhr in Bern-Belp an und landet um 7:55 Uhr in Paris Orly. Abends startet die Maschine um 18:50 Uhr in Paris Orly und landet um 20:20 Uhr in Bern-Belp.

In Paris Orly stehen Anschlussverbindungen zu 24 innerfranzösischen Destinationen, darunter nach Korsika, mit den Air France Shuttle-Flügen nach Bordeaux (14x täglich), Marseille (17x täglich), Nizza (21x täglich) und Toulouse (29x täglich) zur Verfügung. Auf der Langstrecke geht es direkt weiter in die Karibik und zu Zielen im Indischen Ozean.

Weitere Informationen direkt bei Air France.

(via Travel Inside)



Siem Reap Airways: Schwarze Liste betrifft uns nicht

Wie Ende letzter Woche bekanntwurde, hat die Europäische Union unter anderem die Fluggesellschaft Siem Reap Airways International in die “Schwarze Liste” aufgenommen. Airlines, die auf der Liste figurieren, dürfen keine europäischen Flughäfen anfliegen. Bei der betroffenen kambodschanischen Fluggesellschaft Siem Reap Airways reibt man sich allerdings die Augen, wie Lao Santi, General Manager der Airline sagt:

Das Flugverbot der EU bezieht sich nur auf Flugzeuge, die in Kambodscha registriert sind. In der Tat ist keines der Flugzeuge, das für Siem Reap Airways fliegt, in Kambodscha registriert. Alle Maschinen operieren auf einer Wet-Lease-Basis und nach internationalen Standards.

Siem Reap Airways sei derzeit in Verhandlungen mit der EU, um die Situation zu klären. Derzeit werde das Geschäft normal weitergeführt, wie die zur Bangkok Airways gehörende Airline mitteilt.

Die Aussage von Lao Santi wirft aber Fragen zur Schwarzen Liste der EU auf. Handelt es sich schlicht um ein Versehen, dass die Airline auf der Schwarzen Liste steht? Oder hat man in EU-Brüssel zuwenig aufmerksam gearbeitet und gar nicht bemerkt, dass die Flugzeuge von Siem Reap Airways gar nicht in Kambodscha registriert sind?

(via Travel Inside)



Neue Airlines auf Schwarzer Liste der EU

Die “Schwarze Liste” unsicherer Fluggesellschaften der EU ist ein Stück länger geworden. Am Freitag setze die EU-Kommission sämtliche Airlines aus Angola sowie die kambodschanische Fluggesellschaft Siem Reap Airways International neu auf die Liste. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO habe erhebliche Bedenken bezüglich der Sicherheitsstandards dieser Airlines, begründete die Kommission deren Neuaufnahmen.

Die “Schwarze Liste”, die auch in der Schweiz angewandt wird, wurde erstmals im März 2006 publiziert. Verbannt sind nach Kommissionsangaben gegenwärtig alle Airlines aus Angola, Äquatorialguinea, Indonesien, der Kirgisischen Republik, Liberia, Sierra Leone, Swasiland, der Demokratischen Republik Kongo und – mit zwei Ausnahmen – aus Gabun. Weiter stehen Air Koryo (Nordkorea), Air West (Sudan), Ariana Afghan Airlines (Afghanistan), Silverback Cargo Freighters (Ruanda), Ukraine Cargo Airways, Ukraine Mediterranean Airlines und Volare Aviation (Ukraine) auf der Liste sowie neu Siem Reap Airways International (Kambodscha).

Die “Schwarze Liste” ist im Internet unter http://air-ban.europa.eu publiziert.



Stockholm: Im Jumbojet am Airport schlafen

Ab Dezember 2008 wird Schwedens Metropole Stockholm um eine Unterkunft reicher: Eine ausgediente Boeing 747-200 wird am Flughafen Arlanda als Herberge für City-Reisende zur Verfügung stehen. Unter dem Namen Jumbo-Hostel stehen 75 Betten für preisbewusste Reisende zur Verfügung. Ende August wird der ehemalige König der Lüfte an seinen neuen Standort gezogen, berichtet Jumbo-Hostel-Betreiber Oscar Diös im pressetext-Interview.

Jumbo-Hostel Stockholm

“Die Übernachtung wird sich pro Person und Nacht auf ungefähr 25 bis 35 Euro belaufen”, so Diös, der in der Universitätsstadt Uppsala drei weitere Hostels betreibt. Diös sieht das Jumbo-Hostel als Bereicherung der ohnehin schon aussergewöhnlichen Herbergslandschaft in Schwedens Hauptstadt. “Es gibt zwei Herbergen auf alten Schiffen, die im Zentrum Stockholms vor Anker liegen und nun kommt noch der umgebaute Jumbojet dazu.” Die Kojen sind zwar eng, aber preisgünstig. “Wir haben uns das Technikmuseum in Speyer angesehen und uns beim dort ausgestellten Lufthansa-Jumbo ein paar Inspirationen für unser Hostel geholt.” Der schwedische Unternehmer will eine Tragfläche des Jumbos als begehbare Aussichtsplattform gestalten. “Das Hostel soll mehr sein als nur eine blosse Unterkunft, daher werden wir auch ein kleines Museum über die Geschichte der Boeing 747 einrichten”, erklärt Diös.

Jumbo-Hostel Stockholm

Alle Kojen im Jumbo-Hostels verfügen über Fenster. Im ehemaligen Cockpit – im Oberdeck – wird eine kleine Suite eingerichtet. “Wir haben einen Grossteil der Technik ausgebaut, allerdings die Steuersäulen und einen Teil der Cockpiteinrichtung erhalten.” Nur ein behindertengerechtes Zimmer und die Suite verfügen über eigene Waschräume und Duschen. “Für Reisende, die nur kurze Zeit in Stockholm verbringen wollen, ist das Jumbo-Hostel ideal”, erklärt Diös. “Mit Gratis-Shuttlebussen ist der internationale Terminal bequem erreichbar, zu Fuss ist man in etwa 15 Minuten dort. Die Innenstadt Stockholms erreicht man in 20 bis 30 Minuten Bahnfahrt.” Die grösste Herausforderung sei die Erlaubnis der schwedischen Zivilluftfahrtbehörde gewesen, meint Diös abschliessend im pressetext-Interview. (pte)


Streiks in Italien

Morgen Freitag wollen die Mitarbeiter des öffentlichen Personenverkehrs in Italien ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen und wollen damit für höhere Löhne demonstrieren. Auch das Personal von Alitalia will am morgigen Freitag streiken. Die acht involvierten Gewerkschaften fordern den Ausgleich der Teuerung bei den Löhnen sowie Sicherheiten für die geplante Privatisierung der Airline. Dabei geht es offenbar um die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages im Hinblick auf den geplanten Verkauf von 30,1% der Alitalia-Aktien durch die italienische Regierung.

Gemäss SDA hat Alitalia für morgen bereits die Verbindungen Genf-Rom und Genf-Mailand gestrichen. Über die Auswirkungen auf den Flughafen Zürich ist bisher noch nichts bekannt.


Clickair: LowCost aus Spanien

Mit Clickair steigt eine weitere Fluggesellschaft in den Markt der LowCost-Airlines ein. Vom Heimatflughafen Barcelona El-Prat fliegt die Airline derzeit Genf, Lissabon, Paris, Rom, Sevilla, Valenzia und Zürich an. Clickair fliegt mit derzeit drei Flugzeugen des Typs Airbus A-320 und will bis Ende 2006 weitere zwei Maschinen betreiben. 2007 sollen weitere 12 und 2008 13 zusätzliche Flugzeuge zur Flotte stossen und damit dann insgesamt 10 Millionen Passagiere transportieren.

Ehrgeizige Pläne also, die die fünf an Clickair beteiligten Unternehmen Iberia, Iberostar, BTP ACS, Nefinsa und Quercus Equity da haben. Am Kapital scheint es derzeit zumindest nicht zu fehlen, wollen die Kapitalgeber doch bis 2009 insgesamt 120 Millionen Euro investieren.

(via heute)


Flugbetrieb der Swiss normalisiert sich

Nach dem gestrigen Streik der Piloten der Avro-Flotte der Swiss hat sich der Flugbetrieb bei der Fluggesellschaft Swiss weitestgehend normalisiert. Gestern mussten aufgrund des Streiks insgesamt 128 Flüge gestrichen werden, 8271 Passagiere waren davon betroffen. Bis auf 120 Personen die in Hotels übernachten mussten, konnten alle Passagiere auf andere Gesellschaften umgebucht oder per Bahn oder Bus transportiert werden. Da die Gewerkschaft Swiss Pilots gestern nicht auf einen Aufruf der Swiss-Geschäftsleitung einging, wenigstens die Abendflüge durchzuführen, fielen heute morgen trotzdem nochmals 14 Flüge aus, da die Flugzeuge somit nicht am richtigen Abflugort waren.

Gemäss der Swiss will man den insgesamt 78 Piloten, die gestern gestreikt haben, einen Verweis erteilen und für den Streiktag keinen Lohn zahlen. Weiter behalte man sich im Wiederholungsfall vor, Kündigungen auszusprechen. Gegen die Gewerkschaft Swiss Pilots und ihre Organe bereite man eine Schadenersatzklage vor, deren Höhe aber noch nicht beziffert werden könne. Die Gewerkschaft selbst erklärt zwar ihre grundsätzliche Gesprächsbereitschaft, schliesst aber weitere Streiks in einem Interview mit dem Tages Anzeiger nicht kategorisch aus.


Europa-Piloten der Swiss im Streik

Seit heute morgen 5.30 Uhr befinden sich Teile der Swiss-Piloten in einem eintägigen Streik. Betroffen sind alle Europa-Flüge mit den 24 Maschinen des Typs Avro, wie die Swiss mitteilt. Die restlichen Europaflüge sowie die Langstreckenflotte seien vom Streik nicht betroffen.

Hintergrund des Streiks ist die von der Gewerkschaft Swiss Pilots geforderte Gleichstellung der ehemaligen Crossair-Piloten mit den übrigen Europapiloten der ehemaligen Swissair. Obwohl ein Schiedsgericht diese Diskriminierung im Sommer 2003 feststellte, hat Swiss laut Swiss Pilots den Missstand bis heute nicht behoben.Die Gewerkschaft Swiss Pilots hatte der Direktion ein Ultimatum bis Montagabend gestellt, um für ihre Piloten die gleichen Bedingungen wie die übrigen Swiss-Piloten zu bekommen.

Folgende Flüge sind bisher annulliert worden:

Genf – London City – Genf LX442/3
Genf – London City – Genf LX444/5
Genf – Zürich LX2803
Basel – Brüssel – Basel LX760/1
Basel – London City – Basel LX484/5
Basel – Amsterdam – Basel LX708/9
Zürich – Amsterdam – Zürich LX724/5
Zürich – Stockholm – Zürich LX1248/9
Zürich – Kopenhagen – Zürich LX1266/7
Zürich – Kopenhagen – Zürich LX1270/1
Zurich – Berlin – Zurich LX974/5
Zürich – Manchester – Zürich LX390/1
Zürich – Manchester – Zürich LX1628/9
Zürich – Manchester – Zürich LX394/5
Zürich – Birmingham – Zürich LX420/1
Zürich – Birmingham – Zürich LX422/3
Zürich – Warschau – Zürich LX1344/5
Zürich – Mailand – Zürich LX1612/3
Zürich – Hannover – Zürich LX814/5
Zürich – Hannover – Zürich LX816/7
Zürich – Düsseldorf – Zürich LX1016/7
Zürich – Düsseldorf – Zürich LX1018/9
Zürich – Frankfurt – Zürich LX1070/1069
Zürich – London City – Zürich LX450/1
Zürich – London City – Zürich LX456/7
Zürich – London City – Zürich LX452/3
Zürich – Stuttgart – Zürich LX1164/5
Zürich – Stuttgart – Zürich LX1176/7
Zürich – Tripoli – Zürich LX2584/5
Zürich – Dublin – Zürich LX400/1
Zürich – Paris – Zürich LX634/5
Zürich – Paris – Zürich LX638/9
Zürich – Brüssel – Zürich LX778/9
Zürich – Brüssel – Zürich LX780/1
Zürich – Luxemburg – Zürich LX750/1
Zürich – Genf – Zürich LX2824/13
Zürich – Venedig – Zürich LX1662/3
Zürich – Nizza – Zürich LX568/9

Allerdings berichten diverse Medien bereits von 75 ausgefallenen Flügen. Auf der speziellen Streik-Webseite der Swiss ist davon zwar noch nichts zu sehen, doch ist es durchaus wahrscheinlich, dass weitere Flüge ausfallen werden.
Die Swiss hat eine speziellen Hotline (+41 (0)44 564 17 47) eröffnet und bittet betroffene Passagiere, sich über die Hotline zu melden. Im Rahmen der Tarifgültigkeit erfolgt durch die Swiss eine kostenlose Umbuchung. Alternativ können die Tickets für alle vom Streik direkt betroffenen Flüge ohne Gebühren rückerstattet werden.

[Update] 10:19 Uhr
Soeben hat die Swiss ihre Liste der annullierten Flüge aktualisiert, so dass die in den Medien genannte Zahl von derzeit 75 erreicht wird (siehe obige Liste).


airBaltic: Neu ab Zürich

Ab 29. Oktober 2006 verbindet die lettische Fluggesellschaft airBaltic die Schweiz mit Lettland. Drei Mal wöchentlich, jeweils donnerstags, samstags und sonntags verbindet airBaltic die Städte Zürich und Riga mit einer Boeing 737-500 innerhalb von zwei Stunden und 20 Minuten. Tickets ab Fr. 45.- (29 Euro) plus Steuern von Fr. 36.50 (22.80 Euro) sind via Website oder in jedem Reisebüro erhältlich.


Air France verliert halbe Million Passagiere

Mit der Eröffnung der TGV-Strecke Paris – Strassburg im Juni 2007 wird Air France rund eine halbe Million Passagiere pro Jahr verlieren. Dies entspreche rund der Hälfte der bisherigen Air France-Passagiere zwischen den beiden Städten, wie Air France-Regionaldirektor Gilbert Lalanne von der Nachrichtenagentur AFP zitiert wird. Zwar wird Air France ab Sommer 2007 auf der Route Paris – Strassburg vier von 16 täglichen Flügen streichen, aufgeben will die Airline die Strecke aber keinesfalls.

Mit der neuen Hochgeschwindigkeits-Verbindung verkürzt sich die Fahrzeit mit der Bahn zwischen Paris und Strassburg von vier auf zwei Stunden und 20 Minuten. Ebenfalls profitieren werden die Städte Stuttgart und Frankfurt, die durch die geplante Anbindung des TGV-Netzes an das deutsche ICE-Netz nur noch knapp drei Stunden und 45 Minuten von Paris entfernt sein werden. Derzeit benötigt man für dieselbe Strecke noch etwas mehr als sechs Stunden.


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