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Reise-News von Nah und Fern

Kauft Mariott die Steigenberger-Hotels?

Die Hotelkette Steigenberger sondiert offenbar Möglichkeiten für den Verkauf ihrer Hotels. Wie das manager magazin berichtet, steht die amerikanische Hotelkette Marriott auf der Liste der möglichen Käufer.

Die Eigentümerfamilie, der 99,6 Prozent der Steigenberger AG gehören, ist dem Bericht zufolge unzufrieden mit Erträgen der Hotelkette. Im vergangenen Jahr setzte die Steigenberger AG rund 484 Millionen Euro um, konnte aber nur einen Jahresüberschuss von 200’000 Euro verbuchen.



L’TUR: Ausbau der Schweizer Marktpräsenz

Der Last-Minute-Anbieter L’TUR hat im ersten Monat dieses Jahres fast 42 Prozent mehr Flugtickets verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Am beliebtesten bei den schnell entschlossenen Schweizer Touristen sind zurzeit Ägypten, die Dominikanische Republik und Mallorca.

“Der grosse Erfolg bei der Schweizer Kundschaft hat L’TUR dazu bewogen, das Filialnetz auszubauen”, wie das Unternehmen weiter schreibt. Im Januar wurde in Fribourg der zehnte helvetische L’TUR Shop eröffnet. Vier weitere werden folgen: In St. Gallen (ab März 2008), Luzern (Sommer 2008) sowie Winterthur und im Basler Einkaufszentrum “Stücki” (2009) werden neue Shops entstehen.



Helvetic Tours: Neuer Marktauftritt

Helvetic Tours

Helvetic Tours, die Billigmarke von Kuoni erhält ein Facelifting ûnd soll trendiger, moderner und stilvoller werden und “gleichzeitig ihre Swissness betonen”, wie Schweizer Touristik schreibt. Neben einem neuen Auftritt, der bespielsweise bereits auf der Homepage ersichtlich ist, soll der Veranstalter vor allem während der Hochsaison preislich aggressiver werden.

Neben den sogenannten Perlen, welche Preisnachlässe bis zu 40% bieten sollen, bietet Helvetic Tours nun auch in vielen Hotels Kinderfestpreise an.



Fusion von Thomas Cook mit MyTravel

Der deutsche Reiseanbieter Thomas Cook wird mit der britischen MyTravel Group fusionieren, wie die KarstadtQuelle AG, Besitzerin von Thomas Cook, bekanntgab. Damit entsteht ein neuer Branchenriese mit einem Umsatz von rund 12 Milliarden Euro.

Das neue Unternehmen mit dem Namen Thomas Cook Group plc mit Sitz in London wird unter der Kontrolle von KarstadtQuelle stehen, die 52 Prozent der Gesellschaftsanteile halten wird. Sowohl der Aufsichtsratvorsitzende und der gemeinsame Vorstandsvorsitzende sowie der Finanzvorstand wird von KarstadtQuelle gestellt. Mit der Fusion erhoffen sich die Firmen jährliche Kosteneinsparungen von rund 75 Millionen Pfund (vor Steuern).

(via sf Tagesschau)


TUI: UBS wird Grossaktionärin

Mit einem Stimmrechtsanteil von 5,84 Prozent ist die Schweizer UBS am 26. Januar 2007 zum grössten Einzelaktionär des deutschen Reise- und Schifffahrtskonzern TUI geworden. Weitere Grossaktionäre sind die spanische Hotelkette Riu mit 5,1% und die Bank Caja de Ahorros de Mediterraneo mit 5,0 Prozent.

Gespannt darf man sein, in welcher Hinsicht die UBS die Aktien gekauft hat, denn TUI sucht bereits länger nach Investoren um eine mögliche Übernahme zu verhindern. Wie die UBS auf Anfrage der sda verlauten liess, sei dies “keine strategische Beiteiligung”. Ob die UBS nun einen Sitz im Verwaltungsrat anstrebe, wollte die UBS-Sprecherin nicht kommentieren. Auch TUI wollte sich zur Bedeutung der neuen Grossaktionärin nicht äussern. Damit ist unklar, ob die UBS die Aktien zur “Unterstützung” von TUI kaufte oder ob sie dies für einen (noch) geheimen Käufer tat.


Globus-Reisen: Neue Premium-Reisemarke

Globus Reisen

Die Warenhausgruppe Globus steigt in Zusammenarbeit mit Hotelplan in den Reisemarkt ein. Unter dem Namen “Globus Reisen” wollen die beiden zur Migros gehörenden Unternehmen eine Premium-Reisemarke schaffen, die nicht nur hochwertige Reisen anbietet, sondern auch in Sachen Kundenorientierung “eine Führungsrolle in der Branche übernehmen” soll.

Wie es sich für eine Premium-Marke gehört, gibts bei Globus Reisen auch nicht einfach einen schlichten Reisekatalog, sondern einen 120 Seiten dicken “Magalog”:

Der Magalog ist kein gewöhnlicher Reisekatalog. Vielmehr, der Name legt es nahe, eine Mischung aus Reisemagazin und Katalog – zum Zurücklehnen, sich inspirieren lassen, für jenes Savoir Voyager, das Globus Reisen mit Leidenschaft und dem Gespür für das Besondere kreiert hat. Die Philosophie des Besonderen – ein neuer Blick aufs Reisen.

Ab heute 12 Uhr, präsentiert Globus Reisen seine Ferienwelten unter http://www.globusreisen.ch.


KarstadtQuelle kauft Thomas Cook

Thomas Cook

Die KarstadtQuelle AG übernimmt den Reiseveranstalter Thomas Cook. Dies meldet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die Betriebsratsvorsitzende Annemarie Maiwald. Damit übernimmt die KarstadtQuelle AG nicht nur den ehemaligen 50%-Anteil von Lufthansa an Thomas Cook, sondern auch die Mehrheit an der Fluggesellschaft Condor. Die Lufthansa will allerdings 24,9% der Condor-Anteile behalten.

Gerüchteweise ist zu hören, dass sich der Kaufpreis in der Höhe von rund 746 Millionen Euro bewegen soll. Lufthansa übernehme im Zuge dieser Vereinbarung auch die bisher der Condor gehörenden 50% an der türkischen Fluggesellschaft Sun Express.

Wie n-tv berichtet, verurteilt der Betriebsrat von Condor den Verkauf aber scharf:

Damit setze die Lufthansa bei Condor 2.700 Arbeitsplätze aufs Spiel. KarstadtQuelle werde dauerhaft nur einen Teil der heutigen Flotte von 35 Flugzeugen brauchen. Um das Überleben dauerhaft zu sichern, wären aber Investitionen in neue Maschinen notwendig. Der Wechsel werde “Condor einen Tod auf Raten sterben lassen”.


TUIfly: Wir wollen die Grössten in Europa werden

Die deutsche TUI baut um und will zum grössten Reiseanbieter in Europa werden. Nicht nur die beiden Fluggesellschaften HLX und Hapagfly werden künftig unter dem gemeinsamen Brand TUIfly fliegen, man will die Reisesite TUIfly auch zum grössten Flugportal ausbauen. Gegenüber der Zeitung Die Welt verrät TUIfly-Chef Christoph Müller, dass man grosse Ziele im Airline-Bereich habe. Auf die Frage ob TUIfly zum grössten Charter- und Billigflieger werden soll, antwortete er:

Ich denke schon. Mit einer Flotte von insgesamt 130 Flugzeugen, die wir vermarkten, haben wir sehr gute Startvoraussetzungen. Wir haben sozusagen ein volles Regal, das heißt alles, was es rund ums Reisen so gibt. Wenn wir das jetzt benutzerfreundlich auf einem neuen Internet-Portal anbieten, dann wird sich das automatisch positiv für den ganzen Konzern auswirken.

Mehr zu den Plänen von TUIfly im Interview bei der Welt.


Aldi Suisse mit Reiseangeboten

Aldi Suisse Tours

Ab morgen Donnerstag mischt der deutsche Discounter Aldi auch im Schweizer Reisemarkt mit. Mit Aldi Suisse Tours will man

ausgesuchte Reisen zu Discount-Preisen, eben „ALDI PREISEN“, anbieten.

wie derzeit auf der Homepage zu lesen ist. Gemäss einem Artikel im heutigen “Cash Daily” sind die Aldi-Reisen allerdings nicht konkurrenzlos billig:

Mit Ägypten und Kenia hat Aldi Suisse auch zwei Flugreisen im Programm. Die Angebote sind günstig, aber nicht konkurrenzlos: Bei ITS Coop Travel gibts eine Woche Makadi wie bei Aldi ab 999 Franken, das ITS-Coop-Hotel hat aber einen Stern mehr. Und Denner bietet Baden in Kenia schon ab 999 Franken an. Aldi verlangt 1499 Franken, dafür ist die Safari inbegriffen.

Mit insgesamt zehn Reisen auf vier Seiten ist der erste “Reisekatalog” von Aldi Suisse ziemlich dünn geraten. Vielleicht will man aber auch erst den Schweizer Markt testen, denn gemäss Franz-Xaver Risi, Chefredaktor von Schweizer Touristik sind die Angebote von Aldi zwar ordentlich aber: “Den Markt wird Aldi aber nicht neu aufmischen.”


Austrian streicht Langstreckenziele

Austrian Airlines will sich aus Spargründen aus dem Langstrecken-Chartergeschäft zurückziehen. Wie Austrian gestern mitteilte, sei an einer ausserordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates beschlossen worden, zusätzlich zur bereits beschlossenen Abgabe der beiden A340-300 auch die vier Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 abzubauen.

Damit werden ab dem 7. Januar 2007 die Linienflüge nach Shanghai, ab Ende April nach Phuket, Mauritius und Colombo/Male, sowie im Mai 2007 die Verbindung nach Kathmandu eingestellt. Die Airline will damit rund 40 Millionen Euro jährlich sparen.


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