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Reise-News von Nah und Fern

Türkei: 9 Euro pro Nacht

Die türkische Tourismusbranche bekundet immer mehr Mühe, ihre Hotels zu füllen. Zurückzuführen ist dies einerseits auf die sinkende Nachfrage, andererseits aber auch auf die stetig steigenden Bettenkapazitäten. Gemäss der türkischen Zeitung “Sabah” böten Fünfsterne-Hotels derzeit Dumpingpreise von nur 9 Euro pro Nacht an.

Der Besitzer des deutschen Türkeispezialisten Öger, Vural Öger, will acht seiner zehn Hotels vorübergehend schliessen: “Jetzt werden Ferien für neun Euro pro Tag angeboten. Solche Preise kommen für mich nicht in Frage. Da ich solche Preise ablehne, werden wir nun zum ersten Mal unsere Hotels für den Winter schliessen. Es gibt viele Investoren, die die gleiche Haltung haben”.
Gemäss Öger steigt die Bettenkapazität in Regionen wie Antalya und Marmaris derzeit um 10 bis 15% pro Jahr, ohne dass dies durch einen Buchungsanstieg aufgefangen würde.

Öger weiter: “Seit zwei, drei Jahren hat man in der Türkei darauf verzichtet, Shoppingreisen im Winter durchzuführen. Preise wie neun Euro werden auch die Sommersaison negativ beeinflussen. Die Gäste gewöhnen sich einfach an die billigen Preise, und wollen sie dann auch im Sommer haben. Ich sehe nicht ein, dass man traumhafte Küsten wie die der Türkei so billig verkauft. Es gibt kein anderes Land am Mittelmeer, das im Winter die Preise so tief senkt wie wir.”



Coaster – Weltneuheit in Arosa

Ab 1. Dezember 2006 hat Arosa eine neue Attraktion. Coaster, eine Kreuzung aus Schwebe- und Achterbahn soll die Gäste des Tschuggen Grand Hotel auf Knopfdruck mit 55 km/h zur 530 Meter entfernten Tschuggen-Hütte, mitten im Skigebiet, fahren. In der beheizten Kabine lassen sich die 150 Höhenmeter in drei Minuten überwinden.

Arosa Coaster

Rund 3 Millionen Franken investiert das Hotel für die neue Attraktion. Das System mit zwei selbstfahrenden, batteriebetriebenen Fahrzeugen verkehrt auf einer auf Stützen stehenden Schienenkonstruktion, die optimal in die Landschaft eingepasst und von Innerarosa aus nicht einsehbar ist.

(via heute Printausgabe, Bildquelle: heute)



Hoteltester gesucht

Wer schon immer gerne kostenlos in Hotels übernachten wollte, hat nun die Möglichkeit dazu. Die Hotelvereinigung “Small Luxury Hotels of the World” (SLH) mit 370 exklusiven Hotels weltweit ist auf der Suche nach Hotel-Inspektoren.

Die von SLH ausgewählten Mystery Inspectors verbringen in verdeckter Mission ein oder zwei Nächte in einem SLH-Hotel und haben die Aufgabe, das Hotel in vom Service-Bereich bis hin zur Qualität der Gastronomie zu prüfen. Danach müssen sie einen 20-seitigen Report ausfüllen, der direkt Einfluss darauf haben wird, ob das Hotel weiterhin Mitglied der “Small Luxury Hotels of the World” bleiben wird.

Auch wenn SLH die Kosten für eine oder zwei Übernachtungen sowie Essen und Getränke übernimmt, ist das Hoteltester-Leben also gar nicht so einfach, zumal für die An- und Abreise der Tester selbst aufkommen muss. Lohnen würde sich so ein Hoteltester-Job somit eher für Vielflieger, die aber meist selbst genug “um die Ohren” haben dürften, so dass sie wohl keine Lust mehr haben werden, einen 20-seitigen Fragenkatalog auszufüllen.

Wer nun trotzdem Interesse an dieser etwas speziellen Aufgabe hat, findet auf der Informationsseite von SHL weitere Informationen sowie den Bewerbungsbogen.

ACHTUNG: Dieser Beitrag ist inzwischen mehr als 3 Jahre alt und SLH weist mich in einem eMail darauf hin, dass keine Hoteltester mehr gesucht werden. Man habe bereits eine Anzahl Inspektoren und Bewerbungen seien zwecklos. Von Bewerbungen zu Handen von SLH ist deshalb abzusehen!



Beau Rivage Palace: Die Junior-Suite

Es wär ja nicht das erste Mal, dass ich in einer Junior Suite wohnen würde, allerdings hatten meine früheren Junior Suiten nicht im entferntesten etwas mit einer Suite zu tun. Während des Check-In im Hotel Beau Rivage Palace fiel das Wort aber immer wieder, und, ich gebs ja zu, meine Erwartungen waren etwas höher, schliesslich stand ich ja in der Lobby des “Hotels der Jahres” (Auszeichnung von GaultMillau Schweiz und der Uhrenfirma IWC). Und ich wurde nicht enttäuscht:

Die Junior Suite, im obersten Stock gelegen und mit Seesicht, war mit geschätzten 70 Quadratmetern doch etwas vom grössten, was ich (in einem Hotel) je bewohnt hatte. Mit einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und zwei Badezimmern hat man doch einige Meter zu laufen. Dafür war der Gang zur Minibar umso kürzer, denn sowohl im Schlaf- wie auch im Wohnzimmer war je eine ziemlich gut bestückte Minibar vorhanden. So liess sich auf den zwei Balkonen die Seesicht auch mit einem kühlen Getränk geniessen…

Beau Rivage Palace: Junior Suite Wohnzimmer

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Beau Rivage Palace: Restaurant La Rotonde

Mich als Tester eines Gourmet-Restaurants zu bezeichnen, wäre wohl arg übertrieben. Zwar bin ich gutem Essen und Wein nicht abgeneigt, aber den Besuch des Restaurant La Rotonde im Hotel Beau Rivage Palace als Test zu bezeichnen, würde ich nie wagen. Und das aus gutem Grund, schliesslich besitzt das Restaurant einen Michelin Stern und Chefkoch Florian Giraud hat soeben seinen 15. Gault Millau-Punkt erhalten.
Nichts desto Trotz waren wir natürlich gespannt, was uns denn da für Köstlichkeiten serviert werden. Nach einem Amuse Bouche gings dann auch schon los. Ich war, wohl ob der Athmosphäre, so überrascht, dass ich gar vergass, den ersten Gang zu fotografieren. Aber immerhin, hier die restlichen Gänge bis hin zum Kaffee bzw. dem mit zum Kaffee gehörenden Beigaben:

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Beau Rivage Palace: Täglich Wetter

Hübsch: Die eigene Wettervorhersage immer abends auf dem Nachttisch:

Beau Rivage Palace: Wettervorhersage


Beau Rivage Palace: Unterhaltung im Hotelzimmer

Nicht selten verbringt man in einem Hotelzimmer einige Stunden, sei es beruflich oder auch privat. Im Hotel Beau Rivage Palace scheint man dazu bestens gerüstet. Kabellosen Internetzugang (WLAN) von Swisscom Mobile gibt es im ganzen Hotel, sei es im Garten, in der Lobby oder in den Zimmern. In den Zimmern besteht aber zusätzlich auch die Möglichkeit, sich via Netzwerkkabel ins Netz einzuloggen. Dieser Service wiederum wird von Quadriga angeboten, die auch das Musik- und Videoangebot bereitstellen.
Das führt natürlich auch zu einer unterschiedlichen Preisgestaltung des Internetzugangs, durch den man sich erst mal kämpfen muss. So kostet 24 Stunden Internetzugang via WLAN (Swisscom Mobile) Fr. 30.-, via Netzwerkanschluss von Quadriga Fr. 24.-. An der deutschen Übersetzung des Dienstangebotes muss Quadriga aber noch etwas arbeiten, denn auf der Loginseite stand gestern abend während meines Tests:

Beau Rivage Palace - Quadriga Internet

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Beau Rivage Palace: Cinq Mondes Spa

Der rund 12 Millionen Schweizer Franken teure, im Herbst 2005 eröffnete Spa Cinq Mondes im Hotel Beau Rivage Palace stand heute mittag auf dem Programm. Insgesamt acht Behandlungsräume, davon zwei 45m2 grosse “Pluie de Fleurs”-Suiten sowie die exklusive VIP-Suite (“Félicité à Deux”-Suite) mit rund 80m2 sowie einem eigenen Privatgarten stehen den Besuchern zur Verfügung. Das japanische Aromen- und Blumenbad, das Hammam mit Aromen und Farbe oder die “Promenade Pluie Tropicale” sind neben einem Whirlpool, zwei Swimmingpools (innen und aussen) sowie einen Fitnessraum mit Panoramasicht auf den Genfersee weitere Highlights im Spa.

Beau Rivage Palace Spa Cinq Mondes

 

Spa Cinq Mondes - VIP Suite

Wir begannen unser “Glücksritual zu Zweit” (“Rituel Félicité à Deux”) also in der privaten VIP-Suite mit einem Besuch im zur Suite gehörenden Aroma- und Farben-Hammam, das mit 43 Grad heissem Dampf doch ziemlich heiss war. Die Farbe der beruhigend wirkenden Beleuchtung konnten wir vorher bestimmen, so dass wir uns für ein dezentes blau entschieden. Während des 20-minütigen Schwitzens wurden wir zudem mit Wasser, heissem aromatischem Tee und Dörrfrüchten bewirtet. Nachdem die Haut durch den Hammam entsprechend vorbereitet war, folgte ein Ganzkörper-Peeling mit Gewürzen, das von den beiden Damen während rund 20 Minuten gekonnt und doch sanft aufgetragen wurde.

Spa Cinq Mondes - Peeling und Essenzen

Nach dem Abduschen des Peelings in der “Dusche für zwei” waren wir dann auch endgültig bereit, uns zu entspannen und “die Seele baumeln zu lassen”. Die ayurvedische Massage war denn auch Entspannung pur. Von Kopf bis Fuss, mit Fuss-, Körper-, einer Hals- einer Kopf- sowie einer Gesichtsmassage verwöhnt, entfaltete auch der beruhigende Balsam aus drei Oelen nach ayurvedischem Rezept seine volle Wirkung. Man wünschte sich, die Massage würde nie zu Ende gehen. Doch auch die schönen Dinge im Leben haben ein Ende, wie uns nach knapp 60 Minuten Entspannung leider wieder bewusst wurde.

Beau Rivage Palace Spa Cinq Mondes Patio

 

Das “Rituel Félicité à Deux” kostet mit einer Dauer von insgesamt 110 Minuten Fr. 275.- pro Person. Sicherlich nicht ganz günstig, aber seinen Preis allemal wert. Das Spa Cinq Mondes bietet aber noch viele weitere Behandlungen. Neben den Pflege-, Bade- und Gesichtspflegeritualen werden auch klassische Massagen, Maniküre und Pediküre, Epilation, Make-Ups und vieles mehr angeboten. Und das nicht nur für Hotelgäste, sondern für alle Interessierten. Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten finden sich auch in Broschüre über die Behandlungen im Spa Cinq Mondes (PDF, 202 KB).


Beau Rivage Palace: Die Anreise

Lausanne und auch das Beau Rivage Palace sind schnell gefunden. Allerdings ist die Zufahrt zum Hoteleingang dann doch nicht so einfach zu finden und das obwohl wir strikt dem Hotelwegweiser gefolgt sind. Nein, es lag nicht an uns, ich habe es extra nochmal gecheckt: Der letzte Wegweiser zum rechts abbiegen fehlt schlicht. Allerdings: Wer kommt denn schon so wie wir einfach dahergefahren, der grösste Teil der Klientel wird wohl mit dem Taxi oder Chauffeur vor dem Luxushotel vorfahren.

Der Empfang war dann aber mehr als herzlich. Nach dem Begrüssungs-Champagner gings dann auch schon aufs Zimmer, pardon, auf die Suite im 5. Stock, wo wir es uns erst mal etwas bequem machen werden. Klar, schliesslich wollen die Begrüssungs-Naschereien und der kaltgestellte Champagner erst mal kredenzt werden ;-)

Begrüssungspräsente im Beau Rivage Palace

 

Mehr dann morgen…


Ein Wochenende im Beau Rivage Palace

Hotel Beau Rivage Palace Lausanne - Restaurant La Rotonde

Dieses Wochenende werde ich für einmal die Seele baumeln lassen, wie ich es drüben bei BloggingTom genannt habe. Meine Freundin und ich werden für zwei Nächte im Hotel Beau Rivage Palace in Lausanne logieren und uns verwöhnen lassen. Im Beau Rivage Palace, das soeben von GaultMillau Schweiz und der Uhrenfirma IWC zum “Hotel des Jahres” ausgezeichnet wurde, werden wir uns nicht nur im 1500 Quadratmeter grossen Spa “Cinque Mondes” verwöhnen lassen, sondern auch kulinarischen Genüssen huldigen. Im zum Hotel gehörenden Restaurant La Rotonde (1 Michelin Stern) werden wir uns von Chefkoch Florian Giraud, der soeben seinen 15. Gault Millau-Punkt erhalten hat, bekochen lassen.

Natürlich sind die Leser vom Travelblogger hautnah dabei, denn ich werde bis zum Sonntag mehrmals direkt aus dem Hotel bloggen. Ich freue mich, das eine oder andere Detail zu unserem Besuch in einem Hotel der “Leading Hotels of the World-Gruppe” berichten zu können. Auf alle Fälle bin ich ziemlich gespannt, was mich dort erwarten wird.

Als Voranzeige sei hier auch schon vermeldet, dass ich vom 22. bis 24. September 2006 von einem weiteren Highlight berichten werde. Dann nämlich findet das 11. Internationale Porschetreffen mit einiger Prominenz im Waldhotel National in Arosa statt. Als Travelblogger-Leser ist man halt immer vorne dabei ;-)

Disclaimer: Das Weekend wurde von der Pressestelle des Hotel Beau Rivage Palace ermöglicht, besten Dank dafür an dieser Stelle. Das heisst aber nicht, dass ich nicht kritisch über das Erlebte berichten werde. Allerdings werde ich einem Hotel dieser Klasse wohl nicht allzu viel auszusetzen haben. Doch wir werden sehen…


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