Bombenanschläge in Jordanien
Bei Bombenanschlägen auf die Hotels Radisson SAS, Grand Hyatt und Days Inn in der jordanischen Hauptstadt Amman sind gestern abend nach neusten Angaben 67 Menschen ums Leben gekommen und über 150 verletzt worden. Die Hotels liegen alle in einem wohlhabenden Viertel von Amman und werden hauptsächlich von westlichen Geschäftsleuten und Touristen besucht.
Der Sprengsatz im Radisson SAS sei inmitten einer Hochzeitsfeier im Festsaal des Hotels explodiert. Die meisten der Opfer waren denn auch Gäste der Hochzeitsgesellschaft. Kurz darauf hat sich ein Selbstmordattentäter in der Lobby des Grand Hyatt Hotels in die Luft gesprengt.
Bei der Explosion einer Autobombe vor dem Days Inn Hotel sind zudem drei Mitglieder einer chinesischen Delegation getötet worden.
Die Anschläge in Amman erinneren an die Bombenserie gegen Touristen im ägyptischen Scharm al-Scheich im vergangenen Juli, bei der mindestens 64 Menschen ums Leben kamen, darunter mehrere ausländische Touristen.

