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Reise-News von Nah und Fern

Erstlandung des Airbus A380 in Zürich

Wenn sich rund 80 Journalisten um 7 Uhr morgens versammeln, eine Sicherheitskontrolle wie beim Fliegen über sich ergehen lassen, obwohl sie nicht fliegen und stundenlang in der Kälte der Dinge harren, dann muss was spezielles vorgehen. Klar: Auf dem Programm stand heute die Erstlandung eines Airbus A380 auf dem Flughafen Zürich.

Kurz nach 8.21 Uhr war es dann soweit: Das grösste Passagierflugzeug der Welt tauchte aus dem Nebel im Anflug auf die längste Piste des Flughafens, der Piste 16, auf und landete sanft (und leise) in Zürich.

Bei der darauffolgenden Begehung des aus Toulouse angeflogenen A380 gab es dann für einmal auch Dinge zu entdecken, die kein normaler Passagier zu sehen bekommt. Klar, schliesslich handelte es sich beim Flugzeug auch nicht um eine Passagiermaschine, sondern um ein Testflugzeug des Herstellers Airbus. Und so liessen die fehlenden Innenverkleidungen zum Beispiel für einmal einen Blick auf die armdicken Kabelstränge (im A380 sind rund 500 Kilometer Kabel verlegt) zu. Zu entdecken gab es aber noch vieles mehr. Zum Beispiel die Computerarbeitsplätze und schulterhohen Rechner, mit denen Flugdaten aufgezeichnet und verarbeitet werden oder die Wassertanks die das Gewicht der Passagiere simulieren sollen. Im Oberdeck waren dann zumindest ein paar Sitzreihen mit einer klassischen Bestuhlung zu entdecken.

Während die Journalisten von 20 Minuten offenbar nicht ins Cockpit vorgelassen wurden, war das für mich kein Problem. Einmal höflich fragen genügte und ich wurde, zusammen mit einem weiteren Fotografen, ins Heiligtum der Piloten vorgelassen. Und wurde erneut in Staunen versetzt. Von Cockpit, wie man das aus früherer Zeit kennt, keine Spur mehr. Joystick und jede Menge Schalter und Bildschirme genügen offenbar, um einen Koloss mit einem Leergewicht von 275 Tonnen (maximales Startgewicht 560 Tonnen) in die Lüfte zu schwingen.

Morgen dann fliegt der A380 von Zürich nach Genf, wo weitere Tests durchgeführt werden. Ab 28. März 2010 wird der A380 dann zum täglichen Bild am Flughafen Zürich gehören. Ab dann fliegt Singapore Airlines nämlich einmal täglich mit einem A380 nach Singapur.

Weitere Fotos zum heutigen “Welcome A380″ gibts übrigens im dazugehörigen Flickr-Album.



Der Airbus A380 am Flughafen Zürich

Am Mittwoch, 20. Januar 2010 landet das grösste Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, erstmals auf dem Flughafen Zürich. Das in den Farben von Airbus Industries lackierte Flugzeug wird voraussichtlich gegen 8:30 Uhr landen und kann bereits eine halbe Stunde Stunde am Publikumsanlass “Welcome A380” aus nächster Nähe bestaunt werden.

Details zum Anlass:

  • Toröffnung: 7:30 Uhr
  • Roll-in A380: ca. 08:30 Uhr
  • Ende: 12:30 Uhr
  • Ort: Das Gelände ist vom Bushof, Bahnhof und von den Parkhäusern in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar, der Weg ist ausgeschildert (siehe Situationsplan [PDF]).
  • Kosten: keine
  • Anmeldung: keine, der Anlass ist öffentlich und steht allen Interessierten offen.

Kenner gehen davon aus, dass es sich beim erwarteten Flugzeug um den vierten je produzierten A380 mit der Produktionsnummer 004 handeln wird, der am 18. Oktober 2005 seinen Erstflug absolviert hat.

Zuschauerterrasse länger offen
An beiden Tagen wird die Zuschauerterrasse auf dem Dock E länger geöffnet bleiben. Am 20. Januar 2010 öffnet die Terrasse von 9:45 bis 22:00 Uhr und am 21. Januar 2010 von 7:45 bis 16:00 Uhr. Shuttlebusse bringen die Besucher von der ausgeschilderten Rundfahrtenkasse gegen ein Entgelt von zwei Franken zur Zuschauerterrasse auf dem Dock E. Der Flughafenbetreiber rechnet grossem Andrang.

Technische Tests für den Linienbetrieb
Am 20. und 21. Januar 2010 werden diverse Tests mit dem A380 durchgeführt. So soll in der Praxis bestätigt werden, dass Berechnungen bezüglich Hindernisfreiheit und Auswirkungen auf die Navigationssysteme korrekt sind und dass Abfertigung, Betankung, Enteisung und Energieversorgung problemlos funktionieren. Die Tests dienen dazu, eine Zulassung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zu erhalten, die neuen, grösseren Flugzeugtypen auf dem Flughafen Zürich im Linienbetrieb einzusetzen. In die Tests sind jedoch keine Passagiere involviert.

Singapore Airlines hat bereits angekündigt, die Strecke Zürich - Singapur ab dem 28. März 2010 täglich mit einem A380 zu bedienen.



Die Schweiz ist bereit…

Nach den Felsenputzern im Sommer putzt sich die Schweiz wieder heraus. Dieses Mal für die Wintertouristen:

Die Musik hätte man (für mich) aber nicht ändern müssen ;-)



Swiss Hotel Film Award: Mikrokosmos Hotel


Mit dem “Swiss Hotel Film Award” will der Branchenverband hotelleriesuisse aktiv zur Imageförderung der Schweizer Hotellerie beitragen und gleichzeitig neue Wege in der Hotelvermarktung aufzeigen. Und das Echo auf den Filmwettbewerb war gross: 146 Filmkonzepte wurden eingereicht und 96 Hotels haben sich als Drehort gemeldet. Am Ende schafften es zwanzig Konzepte in die Endrunde und wurden umgesetzt.

Für die Dreharbeiten hatten die Filmschaffenden zwei Tage Zeit, ihr Filmprojekt in einem ausgewählten Hotel umzusetzen. Die fertigen Kurzfilme mussten bis zum 15. Juli eingereicht werden, wo sie nun nicht nur von einer Fachjury begutachtet werden, sondern auch vor den Augen der Internet-Community bestehen müssen. Das Internet-Voting für den Publikumspreis läuft bis zum 4. September 2009.

Die Verleihung der Jurypreise für die drei besten Beiträge sowie des Publikumspreises findet am 10. September in der Arena Filmcity in der Sihlcity Zürich vor rund 500 Gästen statt. Gezeigt werden an diesem Event zehn ausgewählte Filme, darunter die Gewinner des 1., 2. und 3. Preises sowie des
Publikumspreises. Die Preissumme beträgt insgesamt 20′000 Franken.


Zürich: VIP-Clubbing inkl. Übernachtung

Mit dem VIP-Clubbing-Pass können Junge und Jungebliebene 10 Zürcher Clubs von AAAH bis X-Tra in nur einer Nacht erleben: Mit heissen Beats, schillernden Partys sowie Top-DJs und Partyvolk aus ganz Europa.

Zürich ist nicht nur die grösste Stadt der Schweiz, sondern bietet, glaubt man Szenekennern, auch die höchste Clubdichte des Landes. Für Junge und Junggebliebene stehen nun die VIP-Eingänge von 10 Clubs auf einmal offen: Von AAAH! über Supermarket und Mascotte bis X-TRA, mit Flussbrise in der Altstadt oder mit Industriecharme in Zürich-West. Nach durchtanzter Nacht entspannen die Besucher in ausgewählten 2 bis 4-Sterne-Hotels und profitieren vom Late Check Out bis 14.00 Uhr und Frühstück bis 11.00 Uhr.

Der VIP-Clubbing-Pass ist exklusiv jeweils für Freitag-und/oder Samstagnacht erhältlich. Das Pauschalangebot von Zürich Tourismus beinhaltet die Eintritte in allen 10 Clubs, eine Hotelübernachtung inklusive Frühstück ab Fr. 104.- (65 Euro).

Weitere Informationen zum VIP-Clubbing-Pass gibts bei Zürich Tourismus.


MAS: Flüge nach Zürich werden eingestellt

Wie gestern bekannt wurde, stellt Malaysia Airlines ihre Flüge in die Schweiz ab dem 25. Januar 2008 ein. Die Einstellung der Flüge nach Zürich war im Rahmen von Sparmassnahmen bereits länger ein Thema. Vor rund einem Jahr bekräftigte Idris Jala, Managing Director von Malaysia Airlines jedoch noch, dass die nicht profitablen Strecken nach Zürich, Rom, Paris und Los Angeles beibehalten werden. Dieser Entscheid wurde nun wohl aus Kostengründen nochmals überprüft.

Wie “Schweizer Touristik” schreibt, “werden bis zwei Wochen nach der Einstellung der Flüge Mitarbeiter von Malaysia Airlines am Flughafen Zürich stationiert sein, um Passagieren, die mit MH gebucht hatten, assistieren zu können.”


Schweiz: Lebensmitteleinfuhr teilweise verboten

Reisende aus Ländern ausserhalb der EU dürfen ab sofort keine Lebensmittel tierischer Herkunft mehr in die Schweiz mitnehmen. Ein entsprechendes Verbot gilt seit dem 1. Juli 2007. Demnach ist die Einfuhr von Fleisch aller Art, von fleischhaltigen Produkten, Eiern, Milch und Milchprodukten wie Käse und Butter sowie Honig und anderen Lebensmitteln untersagt, auch in hermetisch verschlossenen Verpackungen. Nicht mal mehr belegte Brötchen oder ein Sandwich, das in einem Nicht-EU-Land gekauft wurde, darf mit der neuen Regelung eingeführt werden. Pro Person sind nur eine Tagesration Säuglingsnahrung sowie medizinische Spezialnahrung zugelassen.

Wer dennoch versucht, mit Lebensmitteln in die Schweiz einzureisen und diese am Zoll nicht freiwillig deklariert bzw. abgibt, muss neben der Beschlagnahmung seines Sandwiches auch mit einer Geldbusse von mehreren hundert Franken rechnen.


Marke Belair verschwindet vom Himmel

Wie Travel Inside in der aktuellen Printausgabe berichtet, wird die Marke “Belair” vom Himmel verschwinden. Auch das Schweizer Kreuz auf der Heckflosse gehört schon bald der Vergangenheit an, denn die drei Flugzeuge der Schweizer Airline werden zwar weiterhin von Belair betrieben, erhalten neu aber eine Air Berlin-Bemalung.

Belair Boeing 767

Im März 2007, als Air Berlin mit einer Minderheitsbeteiligung von 49% bei Belair einstieg, ging man beim Schweizer Carrier noch davon aus, dass die Marke Belair zumindest für Langstrecken erhalten bleibt, wie Hotelplan Schweiz-CEO Peter Spring damals gegenüber Schweizer Touristik sagte:

Kurz- oder mittelfristig gehen wir davon aus, dass die beiden Mittelstreckenmaschinen in «Air Berlin operated by Belair» umgespritzt werden. Die grosse Stärke von Air Berlin und damit der «neuen Belair» ist die Flexibilität beim Einsatz der Maschinen. Dazu ist ein einheitlicher Markenauftritt wichtig. Anders sieht das auf der Langstrecke aus. Da gehen wir davon aus, dass die B-767-300 auch künftig unter der Marke Belair fliegt. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold hat genau diese Lösung auch für LTU vorgestellt.

(via citytrip.ch | Foto: © Belair)


Ryanair: Ab 11. Oktober 2007 ab Basel

Ab dem 11. Oktober 2007 hält der irische Lowcost-Carrier Ryanair auch in der Schweiz Einzug. Ryanair nimmt zu diesem Datum Flüge mit einer Boeing 737-800 New Generation ab Basel/Freiburg nach Stockholm-Skavsta auf. Stockholm wird dreimal wöchentlich mit einer Mittagsverbindung angeflogen, dies jeweils dienstags, donnerstags und samstags.


Widerstand gegen höhere Gebühren in Zürich

Gegen die geplanten Gebührenerhöhungen am Flughafen Zürich regt sich Widerstand von Seiten der Airlines. Die Flughafenbetreiberin Unique hatte vor kurzem angekündigt, rund 300 Millionen Franken in Um- und Ausbauten zu investieren um den Flughafen “EU-kompatibel” zu machen. Zudem rechnet Unique bereits in diesem Jahr mit 25 Millionen Franken höheren Sicherheitskosten.

Die deshalb auf den 1. Juli 2007 geplante Erhöhung der Sicherheitsgebühr um Fr. 3.- (Transferpassagiere) bzw. Fr. 4.50 (für Lokalpassagiere) auf total Fr. 24.- (Transferpassagiere) bzw. Fr. 41.50 (für Lokalpassagiere) stösst nun aber auf Widerstand. Wie das Branchenmagazin Travel Inside berichtet, will das Board of Airline Representatives (B.A.R.) im Rahmen der zweimonatigen Konsultationszeit seine Bedenken deponieren. Präsident Jürg Schwarz:

«Es ist davon auszugehen, dass wir uns sowohl beim BAZL als auch bei Unique mit unseren Bedenken melden werden. Wir haben zwar ein gewisses Verständnis dafür, dass die Flughafenbetreiberin das Geld für die Schengen-Anpassungen und die stetig steigenden Sicherheitsgebühren auf diesem Weg beschaffen möchte, denn weder von der EU noch vom Schweizer Staat gibt es Beiträge. Auf der anderen Seite spricht dagegen, dass man in Zürich sehr rasch mit Gebührenerhöhungen kommt, und zwar für etwas, das noch nicht umgesetzt ist und von dem die Passagiere noch gar nicht profitieren können. Unserer Meinung nach müssten die nun geplanten Investitionen aus eigenen Mitteln vorfinanziert werden.»

Auch beim Homecarrier Swiss ist man offenbar in Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit des Zürcher Flughafens:

«Wir sind äusserst besorgt über die massive Gebührenerhöhung, die die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Zürich bedeutend schwächt»

wird Gregor Koncilja von der Swiss zitiert.

Man darf deshalb gespannt sein, ob Unique die Erhöhung tatsächlich in der geplanten Höhe einführen wird.


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