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Reise-News von Nah und Fern

Globus-Reisen: Neue Premium-Reisemarke

Globus Reisen

Die Warenhausgruppe Globus steigt in Zusammenarbeit mit Hotelplan in den Reisemarkt ein. Unter dem Namen “Globus Reisen” wollen die beiden zur Migros gehörenden Unternehmen eine Premium-Reisemarke schaffen, die nicht nur hochwertige Reisen anbietet, sondern auch in Sachen Kundenorientierung “eine Führungsrolle in der Branche übernehmen” soll.

Wie es sich für eine Premium-Marke gehört, gibts bei Globus Reisen auch nicht einfach einen schlichten Reisekatalog, sondern einen 120 Seiten dicken “Magalog”:

Der Magalog ist kein gewöhnlicher Reisekatalog. Vielmehr, der Name legt es nahe, eine Mischung aus Reisemagazin und Katalog - zum Zurücklehnen, sich inspirieren lassen, für jenes Savoir Voyager, das Globus Reisen mit Leidenschaft und dem Gespür für das Besondere kreiert hat. Die Philosophie des Besonderen - ein neuer Blick aufs Reisen.

Ab heute 12 Uhr, präsentiert Globus Reisen seine Ferienwelten unter http://www.globusreisen.ch.



US Airways fliegt nach Zürich

US Airways wird ab dem 8. Juni 2007 die Strecke Zürich - Philadelphia in Ihren Flugplan aufnehmen und diese während des Sommerflugplans täglich, im Winterflugplan vier mal wöchentlich mit einer Boeing 767 bedienen. Der Abflug ab Zürich erfolgt um 10.25 Uhr, die Ankunft in der fünftgrössten Stadt der USA wird um jeweils 13.35 Uhr erfolgen.

(via ZRHwiki)



Flugsicherung Skyguide mit Problemen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide kämpft nach einem Bericht der SonntagsZeitung mit massivem Personalmangel. Von den 140 Personen die am Flughafen Zürich für Skyguide tätig sind, hätten mehr als 30 Fluglotsen und Assistenten aufgrund des schlechten Arbeitsklimas gekündigt. Der Personalmangel sei gravierender als im Juli 2002, als bei einer Kollision zweier Flugzeuge im von Skyguide kontrollierten Luftraum insgesamt 71 Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung weiter.

Es gebe eklatante Führungs- und Sicherheitsmängel bei der Schweizer Luftsicherung, wie ehemalige Mitarbeiter berichten. Zudem würden “wie beim Unfall in Überlingen [...] Lotsen allein vor dem Radar gelassen.” Das Unternehmen bestätigte sogar einen Vorfall, bei dem ein Auszubildender ohne Aufsicht Flugzeuge lotste.

Bereits nach dem Unglück von Überlingen im Jahr 2002 wurden Stimmen über Sicherheitsprobleme laut. Dass nun mehr als vier Jahre nach dem Vorfall erneut (oder noch immer) solche Probleme bestehen, macht nicht nur nachdenklich, sondern ruft auch nach einem dringenden Eingreifen der Aufsichtsbehörden.



EasyJet baut Angebot aus

Bereits 48 Strecken ab den Schweizer Flughäfen Basel und Genf bietet EasyJet mit dem Sommerflugplan 2007 an. Vom EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bedient EasyJet dann 19 Strecken und bietet auch wieder Flüge nach Palma de Mallorca an.
Ab Genf fliegt der Billigflieger neu nach Bordeaux und Porto und auch die Sommerdestinationen Olbia, Mallorca und Ibiza werden wieder bedient.

Weitere Infos direkt bei EasyJet.


Reisebüros: Kommissionen offenlegen?

Die Konsumentenschutz-Zeitschrift “Saldo” fordert in einem Artikel dazu auf, den Reisebüros keine Beratungsgebühren mehr zu bezahlen. Sie stützt sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichts vom März 2006, welches die Einbehaltung von Kommissionen in der Vermögensverwaltung für nicht zulässig erklärte. Gemäss “Saldo” lässt sich das Urteil auch auf die Reisebranche übertragen, denn sobald sich ein Reisebüro separat für die Beratung bezahlen lasse, handle es im Auftrag des Kunden und sei gesetzlich verpflichtet, alle Vergütungen Dritter offenzulegen.

Kommissionen gehören dem Kunden – es sei denn, er hätte im Wissen um die Höhe dieser Zahlungen ausdrücklich darauf verzichtet.

Rechtsprofessoren der Universitäten Basel, Bern und St. Gallen bestätigen gegenüber “saldo” diesen Sachverhalt. Der Reiseveranstalter TUI anerkennt den Handlungsbedarf und will Kunden auf Wunsch ab sofort über alle Kommissionen informieren, welche das Reisebüro erhält. Kuoni hingegen sieht keinen Grund für eine Offenlegung der Provisionen und will seinen Kunden keine entsprechenden Auskünfte erteilen.

Da bin ich mal gespannt wie die Reisebüros reagieren, wenn ich da mal wieder eine Reise buchen sollte und nach den Kommissionen frage…

(via travel inside)


Aldi Suisse mit Reiseangeboten

Aldi Suisse Tours

Ab morgen Donnerstag mischt der deutsche Discounter Aldi auch im Schweizer Reisemarkt mit. Mit Aldi Suisse Tours will man

ausgesuchte Reisen zu Discount-Preisen, eben „ALDI PREISEN“, anbieten.

wie derzeit auf der Homepage zu lesen ist. Gemäss einem Artikel im heutigen “Cash Daily” sind die Aldi-Reisen allerdings nicht konkurrenzlos billig:

Mit Ägypten und Kenia hat Aldi Suisse auch zwei Flugreisen im Programm. Die Angebote sind günstig, aber nicht konkurrenzlos: Bei ITS Coop Travel gibts eine Woche Makadi wie bei Aldi ab 999 Franken, das ITS-Coop-Hotel hat aber einen Stern mehr. Und Denner bietet Baden in Kenia schon ab 999 Franken an. Aldi verlangt 1499 Franken, dafür ist die Safari inbegriffen.

Mit insgesamt zehn Reisen auf vier Seiten ist der erste “Reisekatalog” von Aldi Suisse ziemlich dünn geraten. Vielleicht will man aber auch erst den Schweizer Markt testen, denn gemäss Franz-Xaver Risi, Chefredaktor von Schweizer Touristik sind die Angebote von Aldi zwar ordentlich aber: “Den Markt wird Aldi aber nicht neu aufmischen.”


Zürich-Philadelphia mit US Airways

Gemäss einem Bericht in der heutigen Ausgabe von Cash daily will US Airways als vierte fünfte amerikanische Airline schon bald in Zürich landen. US Airways will Zürich mit der amerikanischen Metropole Philadelphia verbinden und nimmt damit eine Verbindung auf, die zu früheren Zeiten bereits die Swissair mit ihrem Partner Delta Airlines bediente. Wann die Verbindung aufgenommen wird, ist gemäss Cash aber noch nicht ganz klar:

Wann US Airways das erste Mal in Kloten landet, steht noch nicht fest. CASH daily weiss aber, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Strecke Zürich-Philadelphia offiziell aufgenommen wird. Offenbar gibt es noch ein paar Probleme mit den Standplätzen in Philadelphia.


Arrival Duty-Free in der Schweiz?

Auf Schweizer Flughäfen soll es künftig auch für ankommende Passagiere möglich sein, in Duty-Free Shops einzukaufen. Der Bundesrat hat eine entsprechende Motion von Nationalrat Hans Kaufmann angenommen und nun liegt es am Parlament, der Motion zuzustimmen. In der EU können ankommende Passagiere bereits jetzt in Ungarn, Tschechien, Polen, Malta, Slowenien und Zypern zollfrei einkaufen.

Die Vereinigung Schweizer Flughäfen mit internationalem Verkehr (SIAA) bedauert in einer Pressemitteilung gleichzeitig, dass der Bundesrat es verpasst habe, “Arrival Duty-Free mittels Verordnung innert nützlicher Frist einzuführen”:

Der vom Bundesrat gewählte Weg, Arrival Duty Free über Gesetzesänderungen (Mehrwert-, Alkohol- und Tabaksteuergesetzgebung) in der Schweiz zuzulassen, verhindert, dass schnell neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Mit zum Entscheid beigetragen habe die anspruchsvolle wirtschaftliche Situation, in der sich die Schweizer Flughäfen zurzeit befinden, wie der Bundesrat schreibt. Mit dem nun gewählten Weg versagt der Bundesrat aber diese beabsichtige Unterstützung kurz- und mittelfristig.


Star Alliance Terminal in Zürich

Am Flughafen Zürich wird nach Paris und Tokio der weltweit dritte Star Alliance Terminal eingerichtet. Ab Ende Oktober können Kunden der folgenden Airlines im Swiss- bzw. Star Alliance Terminal einchecken: Swiss, Lufthansa, Austrian Airlines, United Airlines, Scandinavian Airlines, LOT Polish Airlines, TAP Air Portugal, Spanair, Adria, Croatia Airlines und Blue 1.
Aus Kapazitätsgründen verbleiben South African Airlines, Singapore Airlines, Thai Airways und Air Canada jedoch bis auf weiteres im Terminal 2.

(via business-class.net)


Swiss zieht Coop der Migros vor

Was man vor allem aus Deutschland kennt, soll nun auch hierzulande Einzug halten: Fluggesellschaften verhökern ein Teilkontingent ihrer Tickets über Detailhändler. Helvetic und Denner machten bereits solche Aktionen, doch die Swiss wollte mit der Migros grösseres. Wie der Tages Anzeiger heute berichtet, plante die Fluggesellschaft mit dem grössten Detailhändler des Landes eine “strategische Partnerschaft”, die zu einer “umfassenden zukünftigen Zusammenarbeit” hätte führen sollen. Dabei war vorgesehen, dass an Bord der Swiss in der Economy Class Heidi-Produkte, und in der Business Class Produkte der Migros-Hochpreismarke Sélection verteilt werden. Ebenso war vorgesehen, dass die Punkte aus dem Migros Bonusprogramm Cumulus in Zukunft auch in Flugmeilen umgewandelt werden können.

Doch aus der geplanten Zusammenarbeit wurde nichts. Kurz vor Ablauf der Absichtserklärung am Donnerstag teilte die Swiss der verdutzten Migros-Führung mit, dass man sich von der Vereinbarung zurückziehe. Das just zu dem Zeitpunkt, als die Inserate in der Sonntagspresse platziert und die Ticket-Gutscheine bereits in den Filialen der Migros verteilt waren. “Für uns ist das ein äusserst sonderbares Verhalten eines international tätigen Unternehmens. Vor allem vor dem Hintergrund, dass je ein Team bei Swiss und Migros das komplexe Projekt über Wochen erarbeitet hat”, läst sich Migros-Sprecherin Monica Glisenti zitieren.

In der Tat mutet es etwas seltsam an, dass bereits am Nachmittag des besagten Donnerstags die Migros-Konkurrenz Coop mitteilte, dass die Punkte aus dem Coop-Kundenbindungsprogramm bis ins Jahr 2011 in Flugmeilen umgewandelt werden können und man weiterhin Coop-Weine für die Bordverpflegung der Swiss liefern werde. Ausserdem werde man neu mit der Swiss im Vertrieb gemeinsame Aktionen vornehmen.

Als Grund für die Kehrtwende sagt Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel: “Wir sind uns bewusst, dass wir uns spät zurückgezogen haben. Aber wir konnten uns mit der Migros nicht auf die Konditionen einigen.” Gemäss der Tagesschau des Schweizer Fernsehens (Direktlink zum Bericht) dürfte der Grund für das Scheitern darin liegen, dass die Migros eine Exklusivitätsklausel in den Vertrag einbauen wollte. So sollte verhindert werden, dass die Swiss ähnliche Aktionen auch mit anderen Händlern durchführt.

Peter Hogenkamp sieht im Scheitern der Verhandlungen mit der Migros aber noch einen weiteren, möglichen Grund:

Tja, irgendwie habe ich das Gefühl, nachdem bei der SWISS ja jetzt viele, viele Deutsche arbeiten, da könnten einige von denen auf einige Schweizer bei der Migros geprallt sein, und das hat nicht so ganz funktioniert.

Da könnte er nicht mal unrecht haben. Eines aber scheint klar: In absehbarer Zeit wird sich die Migros wohl kaum mehr mit vagen Absichtserklärungen für mögliche Partnerschaften zufriedengeben. Und die Swiss dürfte es in der Schweizer Wirtschaft doch wieder etwas schwieriger haben, als verlässlicher Partner zu gelten.


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