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Der A380 von Singapore Airlines in Zürich

Heute ist zum ersten Mal ein Airbus A380 der Singapore Airlines in Zürich gelandet und soll zukünftig täglich zwischen Zürich und Singapur pendeln. Sowohl für die Airline aber auch die Flughafenbetreiberin Unique ein Grund zum Feiern. Schliesslich ist man nicht nur bei der Airline stolz auf den A380, sondern auch beim Flughafen Zürich, der als dritter Flughafen Europas eine regelmässige Verbindung mit dem A380 bekommt. Daniel Schmucki, Chief Financial Officer von Flughafenbetreiber Unique sprach denn auch von einem besonderen Tag, der einen Meilenstein markiere: “Die beste Airline der Welt am besten Flughafen der Welt zu haben, gibt uns jedes Recht, stolz zu sein”, meinte Schmucki weiter.

Und schick ist er tatsächlich, der A380 von Singapore Airlines, und das vor allem von innen. In so einer First Class-Kabine, pardon “Suite”, mit Schiebetüren und jeder Menge Jalousien, lässt sichs sicher entspannt reisen. Wer will, sogar zu zweit. Schiebewand herunterlassen und schon wird aus zwei First-Class-Abteilen eines – Doppelbett inklusive.

Für rund 16’000 Franken pro Person allerdings ein ziemlicher teures Vergnügen für ein paar Stunden Flug. Dafür, für uns Geeks doch immer wichtig, mit einem 23-Zoll-LCD-Screen.
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Viel neues im Sommerflugplan ab Zürich

Flughafen Zürich

Pünktlich mit dem Wechsel zur Sommerzeit am Sonntag 28. März 2010 tritt auch der neue Sommerflugplan am Flughafen Zürich mit diversen neuen Destinationen und einer neuen Fluggesellschaft in Kraft. Als Highlight gilt sicher der Airbus A380, den Singapore Airlines ab morgen täglich auf der Strecke zwischen Zürich und Singapur einsetzen wird. Damit ist Zürich nach London und Paris erst der dritte europäische Airport, der mit dem grössten Passagierflugzeug der Welt angeflogen wird. Zur Erstlandung des Airbus A380 in Zürich gibts dann morgen an dieser Stelle mehr zu lesen und vor allem zu sehen.

Zu den neuen Destinationen, die ab Zürich angeflogen werden, zählt San Francisco, das von Swiss ab dem 2. Juni 2010 sechs Mal pro Woche angeflogen wird und die marokkanische Hauptstadt Casablanca, die Air Maroc zwei Mal pro Woche mit einem Flug bedient. Neu werden ausserdem Manchester (sechs Mal pro Woche mit Easyjet), Rostock (wei Mal wöchentlich mit Helvetic), sowie Linz (acht Mal wöchentlich mit Robin Hood) angeflogen. Air Berlin wiederum bedient neu Destinationen wie Bari, Malaga, Neapel, Palermo sowie Rimini und erhöht ausserdem die Frequenzen nach Catania, Ibiza, Lamezia Terme und Olbia. Die spanische Fluggesellschaft Vueling Airlines fliegt zudem neu den Zürcher Flughafen an und fliegt die Strecke zwischen Zürich und Santiago de Compostela in Galizien drei Mal pro Woche.

Eingestellt wird die bis anhin tägliche Verbindung nach London Gatwick durch Aer Lingus sowie die Bedienung von Mahé durch Air Seychelles (vorher einmal wöchentlich). Die Strecke Zürich-Riyadh-Jeddah der Swiss wird durch einen täglichen Codeshare-Flug mit Lufthansa ersetzt.

Alle Neuerungen und Änderungen im Sommerflugplan 2010 im Überblick:

  • Aer Lingus (EI): Aufgabe der täglichen Frequenz nach London Gatwick.
  • Air Berlin (AB): Einführung verschiedener neuer Destinationen (Bari, Malaga, Neapel, Palermo, Rimini) sowie Erhöhung der Frequenzen nach Catania, Ibiza, Lamezia Terme sowie Olbia.
  • Air Seychelles (HM): Aufgabe der wöchentlichen Verbindung nach Mahé.
  • Delta Air Lines (DL): Saisonale Wiederaufnahme der täglichen Verbindung nach New York JFK ab Mai.
  • Easy Jet (U2): Einführung von sechs wöchentlichen Flügen nach Manchester.
  • Helvetic Airways (2L): Neu zwei Flüge pro Woche nach Rostock.
  • Malev (MA): Reduktion der Frequenz nach Budapest von 13 Flügen pro Woche auf einen täglichen Flug.
  • OLT (OL): Erhöhung der Frequenz nach Bremen von fünf auf elf Mal wöchentlich.
  • Robin Hood (RH): Einführung von zwei täglichen Flügen nach Linz, jeweils Montag- Donnerstag.
  • Royal Air Maroc (AT): Einführung von zwei wöchentlichen Flügen nach Casablanca.
  • Singapore Airlines (SQ): Reduktion von zwölf Flügen pro Woche auf einen täglichen Flug nach Singapur mit dem neuen Airbus A380.
  • SunExpress (XQ): Erhöhung von sechs Flügen pro Woche auf einen täglichen Flug nach Antalya.
  • Swiss International Air Lines (LX): Neue Destination San Francisco mit sechs Verbindungen pro Woche ab Juni 2010. Erhöhung der Bedienung von Chicago, Los Angeles, Miami und Sao Paulo von sechs auf sieben Flüge in der Woche. Die Verbindung nach Mumbai wird von fünf auf sechs Mal in der Woche, sowie Malaga von neun auf 14 Flüge pro Woche erhöht. Zudem erfolgt eine Erhöhung der täglichen Verbindung nach Berlin von fünf auf sechs Mal. Barcelona wird neu vier Mal pro Tag angeflogen, zuvor waren es drei Flüge pro Tag. Die Flugfrequenz nach Delhi wird von sechs auf fünf Flüge pro Woche reduziert und Cairo wird ab Juni anstatt täglich noch sechs Mal pro Woche bedient. Die Strecke Zürich-Riyadh-Jeddah wird durch einen täglichen Codeshare Flug mit Lufthansa ersetzt.
  • US Airways (US): Wiederaufnahme der Verbindung nach Philadelphia mit einem täglichen Flug.
  • Vueling Airlines (VY): Neue Fluggesellschaft am Flughafen Zürich, die Santiago de Compostela drei Mal in der Woche anfliegt.

(Foto: flickr/MPD01605)



Changi Airport ist der weltweit beste Flughafen

Im Rahmen der “World Airports Awards 2010″ des Airlinebewertungsunternehmens Skytrax wurde der Flughafen Changi des Stadtstaates Singapur zum weltweit besten Flughafen gekürt. Der Flughafen Zürich platzierte sich auf Platz sechs.

Changi Airport Singapore

Auf Platz zwei und drei liegen mit Seoul-Incheon und Hongkong gleich zwei weitere Flughäfen aus dem asiatischen Raum. Danach folgen die Airports von München, Kuala Lumpur, Zürich, Amsterdam, Peking, Auckland und Bangkok.

Weitere von Skytrax ausgezeichnete Flughäfen sind:

  • Best Airport Europe: München
  • Best Airport Western Europe: Amsterdam
  • Best Airport Northern Europe: Helsinki-Vantaa Airport
  • Best Airport Southern Europe: Istanbul-Atatürk Airport
  • Best Airport North America: Vancouver
  • Best Airport South America: Lima
  • Best Airport Africa: Kapstadt
  • Best Airport Australia / Pacific: Auckland
  • Best Airport China: Peking
  • Best Airport India: Hyderabad-Ragiv Gandhi Airport
  • Best Airport for Low-Cost Airlines: Berlin-Schönefeld

(Foto: flickr/lipjin)



Erstlandung des Airbus A380 in Zürich

Wenn sich rund 80 Journalisten um 7 Uhr morgens versammeln, eine Sicherheitskontrolle wie beim Fliegen über sich ergehen lassen, obwohl sie nicht fliegen und stundenlang in der Kälte der Dinge harren, dann muss was spezielles vorgehen. Klar: Auf dem Programm stand heute die Erstlandung eines Airbus A380 auf dem Flughafen Zürich.

Kurz nach 8.21 Uhr war es dann soweit: Das grösste Passagierflugzeug der Welt tauchte aus dem Nebel im Anflug auf die längste Piste des Flughafens, der Piste 16, auf und landete sanft (und leise) in Zürich.

Bei der darauffolgenden Begehung des aus Toulouse angeflogenen A380 gab es dann für einmal auch Dinge zu entdecken, die kein normaler Passagier zu sehen bekommt. Klar, schliesslich handelte es sich beim Flugzeug auch nicht um eine Passagiermaschine, sondern um ein Testflugzeug des Herstellers Airbus. Und so liessen die fehlenden Innenverkleidungen zum Beispiel für einmal einen Blick auf die armdicken Kabelstränge (im A380 sind rund 500 Kilometer Kabel verlegt) zu. Zu entdecken gab es aber noch vieles mehr. Zum Beispiel die Computerarbeitsplätze und schulterhohen Rechner, mit denen Flugdaten aufgezeichnet und verarbeitet werden oder die Wassertanks die das Gewicht der Passagiere simulieren sollen. Im Oberdeck waren dann zumindest ein paar Sitzreihen mit einer klassischen Bestuhlung zu entdecken.

Während die Journalisten von 20 Minuten offenbar nicht ins Cockpit vorgelassen wurden, war das für mich kein Problem. Einmal höflich fragen genügte und ich wurde, zusammen mit einem weiteren Fotografen, ins Heiligtum der Piloten vorgelassen. Und wurde erneut in Staunen versetzt. Von Cockpit, wie man das aus früherer Zeit kennt, keine Spur mehr. Joystick und jede Menge Schalter und Bildschirme genügen offenbar, um einen Koloss mit einem Leergewicht von 275 Tonnen (maximales Startgewicht 560 Tonnen) in die Lüfte zu schwingen.

Morgen dann fliegt der A380 von Zürich nach Genf, wo weitere Tests durchgeführt werden. Ab 28. März 2010 wird der A380 dann zum täglichen Bild am Flughafen Zürich gehören. Ab dann fliegt Singapore Airlines nämlich einmal täglich mit einem A380 nach Singapur.

Weitere Fotos zum heutigen “Welcome A380″ gibts übrigens im dazugehörigen Flickr-Album.



Singapore Airlines setzt A380 nach Zürich ein

Ab dem 28. März 2010 wird Singapore Airlines zum ersten Mal mit dem Airbus A380 den regelmässigen Liniendienst von Zürich nach Singapur aufnehmen. Der tägliche A380-Kurs wird die momentan 12 wöchentlichen B-777-300ER Flüge ersetzen, sofern der Zürcher Flughafen die Zertifizierung für Airbus A380 Flüge nach den geplanten Tests vom 20. und 21. Januar 2010 erhält.

Der Flug SQ 345 wird Zürich um 12.00 Uhr verlassen und am nächsten Tag um 06.05 Uhr in Singapur landen. Der Rückflug SQ 346 wird Singapur um 01.10 Uhr verlassen und um 08.00 Uhr am selben Tag in Zürich landen. Zürich wird damit die dritte A380 Destination in Europa und die siebte Destination innerhalb des Streckennetzes von Singapore Airlines, die mit einem Airbus A380 angeflogen wird. Im Oktober 2007 hatte die Fluggesellschaft das weltgrösste Passagierflugzeug auf der Strecke nach Sydney eingeführt und später Verbindungen nach London, Tokyo, Paris, Hongkong und Melbourne hinzugefügt.

Der Singapore Airlines A380 ist mit 12 “Singapore Airlines Suites” ausgestattet. Jede Suite bietet ein Höchstmass an Luxus und Privatsphäre. Diese sind mit verstellbaren Ledersitzen sowie mit kompletten Betten versehen. Der Airbus A380 ist ausserdem mit 60 Business Class Liegebetten ausgestattet die sich im Upper-Deck befinden. Ebenfalls zur Ausstattung gehören 399 neue Economy Class Sitze, die auf Grund ihres Designs mehr Komfort und Beinfreiheit bietet, wie die Airline schreibt.

Mehr Infos gibts direkt bei Singapore Airlines.


Der Airbus A380 am Flughafen Zürich

Am Mittwoch, 20. Januar 2010 landet das grösste Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, erstmals auf dem Flughafen Zürich. Das in den Farben von Airbus Industries lackierte Flugzeug wird voraussichtlich gegen 8:30 Uhr landen und kann bereits eine halbe Stunde Stunde am Publikumsanlass “Welcome A380” aus nächster Nähe bestaunt werden.

Details zum Anlass:

  • Toröffnung: 7:30 Uhr
  • Roll-in A380: ca. 08:30 Uhr
  • Ende: 12:30 Uhr
  • Ort: Das Gelände ist vom Bushof, Bahnhof und von den Parkhäusern in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar, der Weg ist ausgeschildert (siehe Situationsplan [PDF]).
  • Kosten: keine
  • Anmeldung: keine, der Anlass ist öffentlich und steht allen Interessierten offen.

Kenner gehen davon aus, dass es sich beim erwarteten Flugzeug um den vierten je produzierten A380 mit der Produktionsnummer 004 handeln wird, der am 18. Oktober 2005 seinen Erstflug absolviert hat.

Zuschauerterrasse länger offen
An beiden Tagen wird die Zuschauerterrasse auf dem Dock E länger geöffnet bleiben. Am 20. Januar 2010 öffnet die Terrasse von 9:45 bis 22:00 Uhr und am 21. Januar 2010 von 7:45 bis 16:00 Uhr. Shuttlebusse bringen die Besucher von der ausgeschilderten Rundfahrtenkasse gegen ein Entgelt von zwei Franken zur Zuschauerterrasse auf dem Dock E. Der Flughafenbetreiber rechnet grossem Andrang.

Technische Tests für den Linienbetrieb
Am 20. und 21. Januar 2010 werden diverse Tests mit dem A380 durchgeführt. So soll in der Praxis bestätigt werden, dass Berechnungen bezüglich Hindernisfreiheit und Auswirkungen auf die Navigationssysteme korrekt sind und dass Abfertigung, Betankung, Enteisung und Energieversorgung problemlos funktionieren. Die Tests dienen dazu, eine Zulassung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zu erhalten, die neuen, grösseren Flugzeugtypen auf dem Flughafen Zürich im Linienbetrieb einzusetzen. In die Tests sind jedoch keine Passagiere involviert.

Singapore Airlines hat bereits angekündigt, die Strecke Zürich – Singapur ab dem 28. März 2010 täglich mit einem A380 zu bedienen.


Der beste Urlaub der Welt

Die Tourismusbehörde des australischen Bundesstaates Queensland macht mal wieder auf sich aufmerksam. Nachdem man Anfangs Jahr unter grossem medialen Interesse den “Besten Job der Welt” ausschrieb, gibt es nun den “Besten Urlaub der Welt” zu gewinnen.

Zu gewinnen gibt es eine zwölftägige Traumreise für zwei Personen inklusive Flug mit Emirates nach Brisbane. Beim Stopover in Dubai geht es für zwei Nächte ins 6-Stern-Hotel “Al-Maha Desert Resort & Spa”. In Australien angekommen geht es für 10 Tage mit dem Camper auf Erkundungstour. Höhepunkt sind zwei Nächte im Luxushotel “Qualia” auf Hamilton Island mit Halbpension, wo Wassersportaktivitäten und Getränke genauso inklusive sind wie der VIP-Chauffeur-Service und der Golf-Buggy.


Die Schweiz ist bereit…

Nach den Felsenputzern im Sommer putzt sich die Schweiz wieder heraus. Dieses Mal für die Wintertouristen:

Die Musik hätte man (für mich) aber nicht ändern müssen ;-)


Zeitreise Südtirol: Kastelruth

Mit Kastelruth, der Hauptgemeinde des Schlerngebietes, verbinden mich viele Kindheitserinnerungen, denn der Ort war während all meiner Ferien als Kind Mittelpunkt des Geschehens. Ob Sommer- oder Winterferien, immer wohnten wir in Kastelruth. Und wie es sich für eine echte Zeitreise gehört, nächtigten wir im Hotel Alpenroyal, einem netten kleinen Hotel mitten in Kastelruth. Notabene dem Hotel, in dem ich meine ersten Ferien im Schlerngebiet verbrachte.

“Wie viele Bällchen hättens denn gern” ist wohl die Frage, die meine Eltern und mich auch heute noch zum schmunzeln bringt. Gestellt wurde sie jeweils von den netten Glaceverkäufern, die mich als kleinen Bub immer ziemlich ratlos zurück liessen. “Wie viele Bällchen?” Da war der kleine Junge dann doch ziemlich überfordert und wieder auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Immerhin: Heute weiss ich, wo ich den sprachlichen Unterschied zwischen “Kugeln” und “Bällchen gelernt habe. Zu meinem Erstaunen gibts die Gelateria in Kastelruth noch immer. Und so wusste ich dieses Mal, in fortgeschrittenem Alter, dann auch die perfekte Antwort: “2 Bällchen bitte!”

Überhaupt hat sich im malerischen Dorf Kastelruth wenig geändert – auch wenn aus dem Dörfchen in der Zwischenzeit ein richtiges Dorf wurde. Die Gelateria ist an ihrem alten Platz, die “Sporthütte”, wo ich im Kindesalter einmal drei Pizzas auf einmal gegessen hatte, existiert noch immer und auch die Musikkapelle Kastelruth probt noch immer öffentlich unter freiem Himmel und zieht die Touristen in Massen an. In Massen pilgern offenbar auch die Fans der “Kastelruther Spatzen” ins Dorf, für die die geschäftstüchtigen “Spatzen” gleich einen eigenen Souvenirshop aus dem Boden gestampft haben. Da kann sich der geneigte Fan dann mit Artikeln der Volksmusiker eindecken. Vom Tischtuch über den Schuhabtreter bis hin zur Kochschürze. Ein Shop, den ich getrost auslassen konnte, bei dem ich aber trotzdem was gelernt habe: Es gibt offenbar nichts, was man einem Fan nicht andrehen könnte…

Aber etwas gegen die “Kastelruther Spatzen” zu sagen, ziemt sich nicht im Heimatdorf der erfolgreichen Musiker, denn die Kastelruther sind stolz auf ihren Musikexport und lassen den fragenden Touristen immer wieder wissen, dass die “Spatzen” trotz ihres Erfolges noch immer im Dorf wohnen und die “einfachen Menschen von nebenan” geblieben seien. Und so erstaunt es nicht, dass einige der Hotels in ihren Prospekten stolz bemerken, dass die “Spatzen” zu den “Freunden des Hauses” gehören – auch wenn ich keinem der Musiker irgendwo begegnet bin (oder zumindest keinen erkannt habe).

Aber zurück zum Dorf: Eindrücklich finde ich, wie wenig sich der autofreie Dorfkern in den letzten rund 25 Jahren verändert hat. Alles ist, als sei die Zeit stehen geblieben, noch am selben Ort zu finden. Nur an den paar neuen Shops, die, wie man an den Preisen eindrücklich sehen kann, ihre Artikel vorwiegend an die gut betuchtere Klientel verkaufen wollen, merkt man, dass sich Kastelruth vermehrt auch an vermögende Gäste richtet. Aber diese Shops kann man getrost ignorieren und bei den alteingesessenen zu mehrheitlich “normalen” Preisen einkaufen. Und dabei erst noch die Gastfreundschaft der Einheimischen erleben…

Im Rahmen einer Zeitreise wurde ich von Südtirol Marketing an die Orte meiner Ferien als Kind eingeladen. In loser Folge berichte ich hier auf dem Travelblogger über meine Eindrücke, Erinnerungen und Entdeckungen auf meiner Reise.


Zeitreise: Zurück ins Südtirol

Schon als Kind war ich immer wieder im Südtirol. Ferien mit den Eltern hiess damals entweder Wandern im Sommer oder Skifahren im Winter. Und dazu eignet sich die Seiseralm gleichermassen gut. Umgeben von Schlern, Langkofel, Santnerspitze oder den Rosszähnen bietet die höchste Hochalm Europas alles für den Naturliebhaber. Trotzdem war gerade das Wandern als Jugendlicher damals nicht mehr so ganz das, was man sich gemeinhin unter “Ferien” vorstellte.

Als ich letzten Monat von der Südtirol Marketing Gesellschaft zu einer Zeitreise ins Südtirol eingeladen wurde, waren die Gefühle denn auch eher gemischt. Wandern? Ich? Doch die Zeitreise sollte noch viel weiter gehen. Gewohnt wurde nämlich im Hotel Alpenroyal in Kastelruth – notabene genau das Hotel, in dem ich bereits damals mit meinen Eltern nächtigte. Oder die Wanderungen auf der Marinzen- oder Seiseralm – natürlich mit den dazugehörigen Jausen, ganz so, wie es sich für richtige Wanderer gehört.

Was ich alles auf meiner Zeitreise erlebt habe und wohin sie mich führte, gibt es in den nächsten Tagen in loser Folge hier beim Travelblogger zu lesen…


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