Flugverbot für Aero Flight

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Das deutsche Luftfahrtbundesamt hat die Betriebsbewilligung von Aero Flight nicht verlängert. Die Gesellschaft darf deshalb ab heute, 1. November 2005 keine Post oder Fracht mehr befördern. Weder das Luftfahrtbundesamt noch Aero Flight wollten sich zu den Gründen für die Entscheidung äusseren, aus Branchenkreisen hiess es aber, Aero Flight habe die notwendigen finanziellen Bürgschaften nicht vorlegen können.

Aero Flight entstand nach der Insolvenz von Aero Lloyd Ende 2003 und hatte rund 300 Angestellte übernommen. Die Gesellschaft verfügt über sechs Airbus-Flieger und führte unter anderem Flüge für die Reiseveranstalter TUI, Thomas Cook und Alltours durch.
Vor kurzem noch weckte der Einstieg eines nicht genannten Investors Hoffnungen auf ein Überleben der angeschlagenen Aero Flight. Mit dem nun ausgesprochenen Flugverbot hat das Luftfahrtbundesamt das Schicksal der Airline jedoch besiegelt.

1 KOMMENTAR

  1. […] Der Ferienflieger Aero Flight hat Insolvenz angemeldet. Das deutsche Luftfahrtbundesamt hatte die Betriebsgenehmigung der Aero Flight wegen mangelnder finanzieller Absicherung bereits Anfangs November nicht verlängert. Die Suche nach einem Investor in den vergangenen Wochen war ohne Erfolg geblieben. […]

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