Schluss mit Lockvogelangeboten

Wir alle kennen die sensationell günstigen Flugangebote, die sich beim näheren Hinsehen als gar nicht so günstig herausstellen. Zählt man die Flughafen- und Sicherheitstaxen, Kerosinzuschläge etc. dazu, verdoppelt sich der Preis des vermeintlichen Schnäppchens im Minimum.

Damit soll in der Schweiz nun Schluss sein, denn ab 1. Juni 2006 müssen sämtliche Reiseangebote mit dem Endpreis ausgezeichnet werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) will Preisklar- und wahrheit schaffen und den Grundsatz der Angabe des Gesamtpreises unmissverständlich festlegen. Damit werden alle in der Schweiz werbenden Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und Reisebüros gezwungen, ab 1. Juni 2006 den Gesamtpreis nennen. Sämtliche Zuschläge wie Steuern, Taxen und Zuschläge müssen demnach im Preis enthalten sein.

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Seit über 13 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Endvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

1 KOMMENTAR

  1. Es ist begrüssenswert, dass sich das Seco dieser Problematik annimmt. Eigentlich bin ich ja der Meinung, die Preisbekanntgabeverordnung ist so wie sie ist, deutlich genug. Man muss sie nur durchsetzen.
    Die PBV hat ihre Gültigkeit für Firmen, die „in der Schweiz werben“. Das betrifft Schweizer Printmedien, Plakate, Inserate, TV- und Radiowerbung in der Schweiz. Angebote, die aus dem Ausland über das Internet erfolgen sind davon jedoch nicht betroffen. Insbesondere für den Flugverkehr sollte auf längere Sicht eine gesamteuropäische Lösung gefunden werden.

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