Das Atomium in Brüssel

Atomium Brüssel

Das Atomium in Brüssel ist eines der spektakulärsten Wahrzeichen Europas. Bereits 1958 wurde es anlässlich der Weltausstellung vom Architekten André Waterkeyn errichtet und symbolisiert das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie.

Doch die Zeit zeigte ihre Spuren, sodass sich das beeindruckende Bauwerk einiger Schönheits-Operationen unterziehen musste. Im Dezember 2004 starteten die Renovierungsarbeiten der Konstruktion, die nun endlich abgeschlossen sind. Für rund 26 Millionen Euro wurden unter anderem insgesamt 48 grosse Stahlplatten durch 6’000 kleine Aluminium-Teile ersetzt.

Nun erstrahlt die 165-milliardenfache Vergrösserung eines Eisenkristallmoleküls erneut in vollem Glanz und kann ab dem 18. Februar wieder besichtigt werden. Sechs der neun Kugeln, von jeweils 18 Metern Durchmesser, sind für die Besucher zugänglich. Durch 23 Meter lange Röhren gelangen sie über Rolltreppen von einer Kugel zur anderen. Dort erfährt der wissenshungrige Tourist Interessantes zu Atomtechnik, Raumfahrt, Astronomie und Meteorologie. Ein Lift bringt die Besucher in 25 Sekunden zum Restaurant und Aussichtspunkt in der obersten Kugel des Atomiums. Von dort oben eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick über Brüssel.

Das 102 Meter hohe Bauwerk lockte in seinen besten Zeiten bis zu 400.000 Besucher jährlich an. Längere Öffnungszeiten und ein neuer Rundgang sollen die Besucherzahlen nun auf 750’000 hochschnellen lassen. Neben dem Atomium lockt auch “Mini-Europa“ viele Urlauber nach Brüssel. Im Miniaturpark können Nachbildungen der berühmtesten Bauwerke Europas im Massstab 1:25 bestaunt werden.

Weitere Informationen zu Brüssel gibts im Brüssel-Reiseführer.

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Seit über 13 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Endvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

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