Sitznachbar-Vermittlung

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Langstreckenflüge können ganz schön langweilig werden. Wer dazu noch schüchtern ist, „leidet“ in den Flugzeugen noch mehr. Mit AirTroductions soll dies nun der Vergangenheit angehören, wie CNet berichet. Über AirTroductions sollen Passagiere gefunden werden können, die denselben Flug gebucht haben, um sich so gemeinsam die Zeit an Bord zu vertreiben. Wie der Gründer des Dienstes, Peter Shakman, erklärt, ist AirTroductions für alle gedacht, „die vermeiden wollen, acht Stunden zwei Zentimeter entfernt von jemandem zu sitzen, den sie nicht kennen“.

Um AirTroductions zu benutzen, müssen sich Reisende auf der Website registrieren und ein Benutzerprofil erstellen. Sobald ein User bekanntgibt, welchen Flug er gebucht hat, erhält er Informationen über andere AirTroductions-User, die im selben Flugzeug sitzen werden. Die Registrierung ist kostenlos, will man einen anderen Passagier per Website kontaktieren, fällt eine Gebühr von fünf Dollar an. Ziel von AirTroductions ist es, dass die Fluggäste bei gegenseitiger Sympathie Sitze nebeneinander buchen.

Nach eigenen Angaben des Unternehmens haben sich bereits 48.000 Personen registriert, 60 Flugbekanntschaften konnten seit dem Start der Website Ende 2005vermittelt werden. Randy Peterson, Herausgeber des Magazins InsideFlyer, ist jedoch skeptisch. Ein guter Sitzplatz sei weitaus reizvoller als eine Unterhaltung, ist er überzeugt. „Ein Vielflieger würde nie einen Platz in der ersten Klasse aufgeben um mit jemandem zu plaudern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Unterhaltung so spannend ist, dass ich dafür zwei Ellbogen neben mir in Kauf nehmen würde“, meint Peterson

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Seit über 12 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Mittvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

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