Sterne gucken auf Hawaii

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Schwarzes Loch

Näher kann man dem Weltall kaum sein. Auf dem höchsten Berg des hawaiischen Archipels, dem Mauna Kea, können Besucher ab dem 23. Februar 2006 im neuen Imiloa Astronomie Zentrum aussergewöhnliche Einblicke ins Universum erleben und gleichzeitig alles über die traditionelle Theorie der Inselbevölkerung zur Erdentstehung lernen.

Mit über 4’200 Metern ist der Mauna Kea der höchste Berg von Hawaii. Die Lage des Gipfels über den Wolken und die besonders reine und dünne Luft in dieser Höhe ermöglichen ausgezeichnete Sichtverhältnisse, die anderswo auf der Erde nur schwerlich zu finden sind. Der Name des neuen Astronomie-Zentrums, Imiloa, bedeutet übersetzt „Entdeckung neuen Wissens“. Gemäss dieser Devise bringt das Observatorium seinen Besuchern gleich zwei Sichtweisen der irdischen Entstehung näher. Besucher erfahren ebenso alles über die Urknall-Theorie wie über die hawaiische Sichtweise. Hauptattraktion des Zentrums ist das Planetarium, das seinen Besuchern Projektionen mit 360-Grad-Blicken auf das Firmament ermöglicht. Der Eintritt für das Imiloa Astronomie Zentrum liegt bei rund zwölf Euro.

Neben dem Imiloa Astronomie Zentrum gibt es übrigens bereits seit rund zwei Jahren das Observatorium Subaru Telescope auf dem Mauna Kea, das im Besitz Japans ist und Besuchern auf geführten Touren von etwa 30 Minuten einen Blick hinter die Kulissen der Sternenwarte bietet.

(Bild: naoj.org)

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