Germanwings bootet Werbepartner aus

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Werbepartnerschaften, auch Affiliate-Programme genannt, erlauben einem Webmaster, sich den einen oder anderen Franken mit der Platzierung eines Werbelinks oder eines Werbebanners zu verdienen. Dies ist praktisch für den Webmaster und erlaubt es der werbenden Firma mit relativ tiefen Kosten eine grosse (Werbe-) Verbreitung zu erreichen. So betreibt auch die deutsche Lowcost-Airline Germanwings ein solches Affiliate-Programm.
Seit heute aber scheint die Airline nicht mehr an solchen Werbepartnern interessiert zu sein. Zumindest muss man das annehmen, wenn man die neuen Partner-Teilnahmerichtlinien betrachtet, über die ich heute im Post „Germanwings verärgert Kunden und Affiliates“ auf BloggingTom berichtet habe:

Auf der neuen Landingpage erheben wir einen Buchungsaufschlag in Höhe von 10 € pro Buchung für den Enduser, wodurch sich Ihr Verdienstpotential zukünftig erhöht bzw. finanziert. Dieser Buchungszuschlag wird gesondert zu dem angegebenen Flugpreis ausgewiesen und wird nur fällig bei der Vermittlung einer Internetbuchung durch einen Affiliate-Partner […]

Damit drängt die Airline ihre Werbepartner aus dem Geschäft und wälzt die Werbekosten auf ihre Kunden ab. Bucht ein Kunde via einem Partner-Link, muss er 10 Euro extra bezahlen, was er mit einem direkten Aufruf der Germanwings-Seite umgehen kann. Zudem kann ein Werbepartner nun gar nicht mehr die Preise anbieten, mit denen Germanwings direkt wirbt. Inwiefern ein Affiliate dann noch einen Nutzen in der Partnerschaft sieht, kann ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich annehme, dass in nächster Zeit einige Affiliates der Airline den Rücken kehren werden.

Weitere Infos bei BloggingTom:

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Seit über 12 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Mittvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

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