Air France: C’est pas possible

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Wenn einer eine Reise tut… davon weiss Andreas Göldi ein aktuelles Beispiel zu erzählen. Das „miserabelste Serviceerlebnis“ seines bisherigen Lebens bescherte ihm die Air France am Flughafen Paris Charles de Gaulle:

Das Bodenpersonal zeigte sich demonstrativ uninteressiert daran, unser Transportproblem zu lösen. Bei jedem Versuch, unsere Situation zu erklären und vielleicht gemeinsam nach einer sinnvollen Lösung zu suchen (es gab wenig später noch einen British-Airways-Flug nach Boston, den wir hätten nehmen können), schnitt man uns sofort das Wort ab und zitierte in äusserst aggressivem Ton diverse europäische Paragraphen. Laut diesen muss die Fluggesellschaft bei Überbuchung zwar eine alternative Transportmöglichkeit bereitstellen, aber es liegt ganz und gar im Ermessen der Airline — wie man uns wiederholt stolz erklärte –, wann und wie sie das tut. Ausserdem muss die Airline eine Entschädigung von EUR 600 pro Person zahlen, was man uns zunächst in Reisegutscheinen ausrichten wollte. Darauf waren wir dann mal an der Reihe mit Paragraphenreiten und bestanden auf unser Recht, Cash zu bekommen.

Sehr eindrücklich, wie einem als Passagier das Leben schwer gemacht werden kann, ganz nach dem Motto: Passagiere? Uns doch egal! Die ganze Geschichte zum nachlesen: Air France: Die vermutlich miserabelste Fluggesellschaft der Welt.

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Seit über 12 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Mittvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

3 KOMMENTARE

  1. Hallo,

    mir ist etwas Ähnliches passiert in Hamburg. Die Maschine aus Paris kam verspätet, so dass ich den Flieger nicht rechtzeitig nach Paris für meinen Weiterflug nach Mexiko bekommen konnte. Man wollte mich dann am nächsten Tag erst fliegen lassen. Darauf hin habe ich Air France erklärt, dass das nicht ginge und man möge mich doch bitte auf Iberia umbuchen, damit ich noch am selben Tag abreisen und wenigstens die Maschine von Madrid nach Mexico City bekommen kann. Das hat man auch getan. Aufenthalt in Hamburg: 6 Stunden. Angekommen bin ich dann mit Umsteigen in Amsterdam und Madrid erst am nächsten Tag. Von Air France habe ich keine Entschuldigung bekommen, erst recht keine 600 Euro. Stattdessen nur 7 Euro für Kaffee und Kuchen am Airport Hamburg. In der Maschine von Amsterdam nach Madrid durfte ich mein Essen dann auch selber zahlen. Und die Meilen habe ich auch erst nach entsprechender Aufforderung von mir gutgeschrieben bekommen. Fazit: Vermeidet Air France wo ihr nur könnt!

  2. […] Bereits im April 2006 berichtete ich über die Erlebnisse von Andreas Göldi mit Air France und nun hats auch Jürg Stuker erwischt: Seine Möchtegern-Anmeldung für das Vielfliegerprogramm “Flying Blue” von Air France geriet zur Farce. Nach der mühsamen und nicht ganz einfachen Eingabe seiner Daten bedankte sich Air France auf seltsame Weise, denn Jürg hiess plötzlich nicht mehr Jürg sondern Heiner und bekam auch gleich ein anderes Geburtsdatum verpasst. […]

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