Flugsicherung Skyguide mit Problemen

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Die Schweizer Flugsicherung Skyguide kämpft nach einem Bericht der SonntagsZeitung mit massivem Personalmangel. Von den 140 Personen die am Flughafen Zürich für Skyguide tätig sind, hätten mehr als 30 Fluglotsen und Assistenten aufgrund des schlechten Arbeitsklimas gekündigt. Der Personalmangel sei gravierender als im Juli 2002, als bei einer Kollision zweier Flugzeuge im von Skyguide kontrollierten Luftraum insgesamt 71 Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung weiter.

Es gebe eklatante Führungs- und Sicherheitsmängel bei der Schweizer Luftsicherung, wie ehemalige Mitarbeiter berichten. Zudem würden „wie beim Unfall in Überlingen […] Lotsen allein vor dem Radar gelassen.“ Das Unternehmen bestätigte sogar einen Vorfall, bei dem ein Auszubildender ohne Aufsicht Flugzeuge lotste.

Bereits nach dem Unglück von Überlingen im Jahr 2002 wurden Stimmen über Sicherheitsprobleme laut. Dass nun mehr als vier Jahre nach dem Vorfall erneut (oder noch immer) solche Probleme bestehen, macht nicht nur nachdenklich, sondern ruft auch nach einem dringenden Eingreifen der Aufsichtsbehörden.

7 KOMMENTARE

  1. Also dieser Bericht ist ja so schlecht! Er gleicht einer bösen Hetzjagd wie im Mittelalter!
    1) Am und für den Flughafen Zürich arbeiten ca. 600 Personen für die skyguide. Mit „…140 Personen die am Flughafen Zürich für Skyguide tätig sind…“ sind wohl nur die Fluglotsen gemeint! Somit sind 30 von 600 Mitarbeitern unzufrieden und nicht 30 von 140.
    2) Seit 2002 hat sich bei skyguide sehr viel getan! Ein ganz neues Sicherheitskonzept für alle nicht-operationellen Mitarbeiter wurde erfolgreich eingeführt. Ausserdem steht skyguide seit längerer Zeit unter verstärkter Aufsicht vom BAZL (Bundesamt für zivile Luftfahrt). Und nicht zuletzt hat sich skyguide kurz vor Weihnachten erfolgreich für den SES (Single European Sky) qualifiziert. Das bedeutet, skyguide arbeitet gleich gut und sicher wie die DFS (Deutsche Flugsicherung) oder andere in Europa.

  2. Bitte lest Euch mal den Originalbericht durch! Der ist sehr gut! (Auf „Bericht der Sonntagszeitung“ im Text klicken)

  3. @Insider: Was macht denn den Artikel der Sonntagszeitung „sehr gut“ und diesen hier „so schlecht“?
    Zugegeben, über die Formulierung betreffend der Anzahl Beschäftigter könnte man jetzt durchaus diskutieren, ansonsten gibt der Post hier doch nur die Bahuptungen der SonntagsZeitung wieder…

  4. @Tom: Naja, „sehr gut“ ist der originale Text auch nicht, da hast Du recht!
    Mir gefällt aber bei diesem Post nicht, dass er noch mehr polarisiert als der Originaltitel. Es werden nicht nur Sachen falsch zitiert (siehe mein erster Post) sondern auch unsachliche, parteiische Statements dazugefügt („…ruft auch nach einem dringenden Eingreifen der Aufsichtsbehörden“). Da will doch jemand nicht einfach sachlich posten, sondern ein bisschen „Feuer legen“, oder?

  5. @Insider: Naja, ein Blog ist ja auch ein persönliches Gefäss, wo jemand seine persönliche Meinung zum Ausdruck bringt. Zeitungen hingegen sollten eher objektiv sein (was sie aber natürlich auch nicht immer sind). Gerade weil es (m)ein persönliches Gefäss ist, erlaube ich mir, hier auch meine eigene Meinung zu präsentieren.

  6. @Tom: Ja, ein Blog ist ein persönliches „Gefäss“. Aber Dein Blog nennt sich „Travelblogger.ch“ und nicht Tom’s Blog. Damit ist es nicht mehr Dein persönliches Gefäss, sondern es wirkt wie eine öffentliche Informationsquelle für Reisende.
    Und genau deshalb ärgert mich so sehr, dass hier dieser inkorrekte Post betreffend skyguide auftaucht. Du „spielst“ hier mit der Angst/Nervosität von Reisenden.
    Berichte doch mal über die Flugsicherungen am Zielort. Die spanische, ägyptische, indische, oder … Ich glaube, dann würdest Du skyguide anders bewerten und Deine Leser – die Reisenden – beginnen Ihre Flugreise in der Schweiz viel relaxter!

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