O’Leary: „Idioten in Österreich“

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Der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O’Leary hat gar kein Verständnis für die Wiedereinführung der Bordverpflegung bei Austrian Airlines (AUA), wie er dem österreichischen Magazin „News“ verriet:

An Bord der Ryanair gibt es gar nichts gratis. Wir verkaufen alles. Nicht wie diese Idioten in Österreich, die jetzt gerade das Gratisessen in der Economy Class wieder einführen – als Qualitätsbeweis. Was für ein Schwachsinn, der wiederum nur zu einer Teuerung führt.

Sowieso sieht O’Leary keine Chance auf einen Alleingang von Austrian Airlines und empfiehlt den AUA-Managern ein Zusammengehen mit der Lufthansa. Genau wie die irische Aer Lingus, an der Ryanair bereits 25% hält, habe AUA ein Kostenproblem, das sich nicht alleine lösen lasse.

O’Leary will seine Airline auch durch tiefe Ticketpreise weiter ausbauen. Der Durchschnittspreis der Ryainair-Tickets liege bei lediglich 41 Euro und ein Viertel der Ryanair-Kunden solle in diesem Jahr sogar gratis fliegen, erklärte er weiter. In den nächsten zwölf Monaten will Ryanair rund 52 Millionen Passagiere befördern und damit die Lufthansa als grösste europäische Airline ablösen.

(via derStandard.at)

1 KOMMENTAR

  1. Hat er wirklich „Idioten“ gesagt? Ja doch tatsächlich es scheint so.
    O’Leary ist ja für sein aggresives Verhalten bekannt, aber das geht zu weit. Das AUA Management sollte ihn verklagen. Er hat zwar recht, was die AUA und LH betrifft, was aber nicht auf Ryanair und AerLingus übertragbar ist. Denn AerLingus will nicht von Ryanair übernommen werden und wehrte sich bis anhin sehr erfolgreich dagegen. Das gefällt mir. So schnell wird O’Leary nicht an weitere AerLingus Aktien herankommen, auch wenn die Kampfkasse noch so voll ist. Geld und eine grosse Klappe ist nicht alles, solange es noch Menschen mit Prinzipien gibt. Also wer nach Dublin fliegt, soll gefälligst AerLingus buchen.

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