Die letzten Minuten an Bord von SR 111

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Fast neun Jahre nach dem Absturz des Swissair Fluges 111 ist nun auch die Audio-Aufzeichnung der Gespräche zwischen den Piloten und der Flugsicherung veröffentlicht worden. Beim Absturz von SR 111 am 2. September 1998 vor der Küste Kanadas starben 229 Menschen an Bord der MD-11. Die elektrischen Systeme des Flugzeuges fielen durch einen Brandausbruch aus, worauf die Maschine vor Halifax ins Meer stürzte.

Während Abschriften der Gespräche bereits kurz nach dem Unglück veröffentlicht wurden, weigerten sich die kanadischen Behörden bisher, die Audio-Aufzeichnungen zu veröffentlichen. In jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen erwirkte die Agentur Presse Canadienne nun die Veröffentlichung der Aufnahmen.

(via Tages-Anzeiger)

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Seit über 12 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Mittvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

5 KOMMENTARE

  1. Erschreckend, dass man heute dafür kämpft solche Sachen veröffentlichen zu können. Wem bringt das etwas? Traurig! Ich werde mir das nicht anhören.

  2. Die Aufnahmen zeigen immerhin, dass die Piloten auch in dieser Notfallsituation vollkommend professionell und ruhig agiert haben. Von Panik oder dergleichen is nichts zu hören. Und das finde ich ziemlich bemerkenswert…

  3. was für ein armutszeugnis eines verlags, wie die espace media group. Welche von sich behauptet, sie sei seriös und kenne die regeln der journalistischen ethik. Es erschreckt mich einen solchen voyeurismus zu unterstützen. Eine perverse vorstellung, dass es leute aufgeilt andere in todesangst zu hören, und ein Verlag solches untesrtützt. Dass ein ganzes Unternehmen dahinter steht und aus wirtschaftlichen gründen so was auf die eigene page stellt ist bedenklich! Und noch mehr, dass niemand aufschreit und sagt „so was machen wir nicht“, ist beschämend. daneben werbung für airlines auf der site.. das ist nur peinlich. Ich werde alle Titel abbestellen einen solchen Medienkonzern mit Leuten ohne Verantwortung kann ich nicht ernst nehmen.

  4. @marc: Zwei kurze Korrekturen zu Deinem Statement:

    1. Travelblogger hat nichts mit der Escpace Media Group zu tun.
    2. Wer sich das Video ansieht bzw. anhört, wird merken, dass darauf keinerlei Todesangst zu hören oder zu spüren ist. Wie bereits oben angemerkt, haben die Piloten professionell und ruhig agiert und gingen auch nicht von einem bevorstehenden Absturz aus.

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