Expat Airways: Billigflieger nur für westliche Passagiere

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Seit Montag verbindet die Billigfluggesellschaft Expat Airways die irakische Hauptstadt Bagdad mit Amman, der Hauptstadt von Jordanien. Für Diskussionen sorgt derzeit jedoch die Beförderungspolitik der neuen Airline. Diese befördert nämlich weder Iraki, Pakistani oder Inder sondern will ausschliesslich „westliche“ Passagiere an Bord nehmen.

Bei der Fluggesellschaft weist man Rassismusvorwürfe jedoch weit von sich. An der umstrittenen Passagierregelung seien vielmehr die strengen Visabestimmungen schuld, welche Jordanien nach dem US-Einmarsch im Irak und den darauf folgenden Flüchtlingsströmen eingeführt hat.

Die Kosten für ein One-way Ticket zwischen Bagdad und Amman betragen 450 US-Dollar und wie es sich für einen Billigflieger gehört, wird weder Essen noch Getränke serviert. Passagieren ist es zudem verboten, Alkohol mit an Bord zu bringen. Dafür müssen sie das Gepäck selber ein- und wieder ausladen…

(via ABC News)

4 KOMMENTARE

  1. Wer soll das denn bitte noch verstehen?
    Erst darf man seine irakische Ehefrau nicht mitnehmen, dann muss man Hunger und zum Schluss sein Gepäck wieder ausladen? Was kommt als nächstes?
    Vielleicht liegt Willi da ja schon gar nicht so falsch…ohoh!

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