Tourasia: Keine erhöhte Gefahr in Burma

1

Das Branchendient Schweizer Touristik berichtet heute, dass der Asien-Spezialist Tourasia keine erhöhten Sicherheitsprobleme in Burma mehr sieht. In einem Brief an Burma-Kunden äussert sich der Veranstalter wie folgt:

Die Medien und unsere örtlichen Mitarbeiter berichten übereinstimmend, dass sich die Lage seit dem 1. Oktober 2007 beruhigt. Mit heutigem Stand können Myanmar-Reisende alle Besichtigungen uneingeschränkt vornehmen. Die um einige Pagoden und an zentralen Verkehrsknotenpunkten errichteten Strassensperren wurden abgebaut und Militäreinheiten in ihre Kasernen zurückbeordert. Für Touristen besteht somit keine erhöhte Gefahr, als sie vor den Ausschreitungen bestanden hat.

Mit dieser Einschätzung steht Tourasia, welches jährlich rund 700 Schweizer Touristen nach Burma bringt, aber etwas quer in der Landschaft. Das Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät nämlich in seinen Reisehinweisen für Burma nach wie vor nach von Reisen ab:

In der zweiten Septemberhälfte 2007 demonstrierten Mönche und Zivilpersonen in den Städten gegen die Regierung. Polizei und Armee gingen mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Seit Anfang Oktober kommt es nur noch zu vereinzelten, kleinen Kundgebungen. Die weitere Entwicklung der Sicherheitslage bleibt jedoch ungewiss.

Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Myanmar abgeraten.

Schon interessant, wie schnell Reiseveranstalter wieder zum Alltag zurückkehren wollen…

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here