Spektakuläre Landungen: Luftkünstler

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Zwei ziemlich spektakuläre Landungen bzw. Landeversuche der letzten Wochen. Kräftige Windböen sind halt auch in der modernen Zeit noch immer unberechenbar…

1. März 2008: Flughafen Hamburg, Lufthansa

 
17. Januar 2008: London City Airport, Swiss

8 KOMMENTARE

  1. […] gerade im Travelblogger gelesen: Kam ja in den letzten Tagen öfters vor, diese schrägen Anflüge und […]

  2. Oh ja, da war ja die Diskussion in den Medien, dass der Kapitän nicht selber gelandet ist, sondern die Co-Pilotin. Und? Irgendwann muss jeder Pilot mal lernen, in schwierigen Situation zu landen. Und lieber dann, wenn ein erfahrener Kapitän zur Stelle ist, als wenn man später auf sich allein gestellt ist. ;-)

  3. ach ja, wie groß war das gejammer in den medien. egal wie es ausgegangen wäre, man hätte es den medien nicht recht machen können. sie hätten die piloten so oder so runter geputzt. wie man sehen konnte auch bei einem zum glück glücklichen ausgang!

  4. Tja, damit müßen wir uns jetzt mehr und mehr mit beschäftigen. Denn ich glaube das diese Stürme und Unwetter-Katastrophen immer mehr und schlimmere Ausmaßen annehmen werden. Deswegen müssen unsere und auch andere Piloten besser auf solche Situationen vorbereitet werden damit so etwas nicht zu schlimmen Unfällen kommt.
    Gerade das erste Video fand ich sehr gefährlich fast hätte der Flügel denn Boden berührt und so fast das ganze Flugzeug zerrissen.
    Nach solchen Videos überlegt man sich das Fliegen besser drei mal.
    Aber das soll niemanden vom Fliegen abhalten.

  5. Ich finde es bedenklich, wenn der Pilot zuerst als Held gefeiert wird, um dann kurze Zeit später von der Presse zerrissen zu werden, er hätte es gar nicht erst zu der Situation kommen lassen dürfen. Außer ihm selbst und einigen „Fachleuten“ weiß jetzt immer noch niemand, ob die Situation vermeidbar gewesen wäre, oder ob eben einfach toll reagiert wurde. Dies wird wohl eine Untersuchung ans Tageslicht bringen müssen. Ich weiß es leider nicht.

  6. An dieser Stelle ist einfach fraglich, wer jetzt die Helden bzw. die Dummen sind. Ich fliege aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit im Monat bis zu 25 Mal (Hin- und Rückflug). Daher weiß ich, was möglich und unmöglich ist. Aber ich zweifel sehr daran, dass dieses Flugzeug in Hamburg hätte landen dürfen. Technik ist das eine, und Flieger können heute die stärksten Böhen ohne nennenswerten Geschwindigkeitsverlust passieren. Es gibt jedoch ein Sicherheitsprotokoll, welches besagt, dass eine Landung verboten werden muss, wenn sich die Windrichtung in Zeitabständen < 20 Sekunden ändert. Und genau das war an diesem Tag der Fall. Und dass es bei orcanstarken Winden zu Verwirbelungen kommen kann, vor allem in Küstennähe, das weiß jeder Wetterdienst. Und Piloten und Bodenpersonal sollten das auch wissen. Wenn nicht, weg aus dem Cockpit. Und weil unser Rechtssystem ein reiner Gummi ist, wird es auch hier keine weiteren Untersuchung geben. Man erhebt mal kurz den Zeigefinger, sagt: „Du Du!“ und das war’s. Beim Strafrecht ist das nicht so. Aber das, findet in diesem Beispiel keine Anwendung.
    Und nun nochmal…wer sind die Helden, und wer die Dummen?!
    Trotz alledem…es ist nichts passiert, und das ist das Wichtigste!!!

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