Keine Check-In-Schalter mehr in Zürich

Am Flughafen Zürich droht ein Check-In-Schalter-Sterben. So sollen Passagiere von Swiss, Lufthansa, Austrian Airlines, SAS, Blue 1, BMI, TAP, Spanair, LOT, Adria Airways und Croatia Airlines, die im Terminal 1 einchecken wollen, dies in Zukunft nur noch an „Quick Check-In“-Automaten tun können. Diese Massnahme gilt bereits ab dem 30. Juli 2009. Offen bleibt lediglich ein Spezialschalter für das Check-In von unbegleiteten Kindern und Behinderten, berichtet das Branchenmagazin Travel Inside. Lediglich First- und Business-Passagiere können weiter auf die Check-In-Schalter zurückgreifen.

[Update] 18:38 Uhr
Nachdem nicht nur mich die Meldung etwas erstaunte, habe ich bei der Medienstelle des Flughafen Zürich nachgefragt. Und tatsächlich bestätigte eine Sprecherin das Vorhaben, das nach ihren Angaben per 1. August eingeführt werden soll. Die Abfertigungsgesellschaft Swissport werde in der Startphase sicherlich mehr Personal stellen, das den Passagieren beim Check-In am Automaten behilflich sein wird und es würden wohl auch mehr „Baggage-Drop“-Schalter geöffnet werden. Im Terminal 1 würden die herkömmlichen Check-In-Schalter für Passagiere der Economy-Klasse jedoch geschlossen.

Vorheriger ArtikelAutofreie Orte auf einen Blick
Nächster ArtikelDavid, der rappende Flight Attendant
Seit über 13 Jahren schreibt Tom Brühwiler ins Internet. Als BloggingTom ist er weitherum als Blogger der ersten Stunde bekannt. Seit die Kinder aus dem Haus sind, kann er sich auch wieder vermehrt seiner Leidenschaft, dem Reisen, widmen. Der Endvierziger will es nochmal so richtig wissen und erkundet die grosse weite Welt genauso wie die nahe Schweiz. Immer mit dabei: Sein Entdeckungshunger und seine Kamera.

4 KOMMENTARE

  1. Es ist bereits seit einiger Zeit gang und gäbe in Zürich Fliegende an die Automaten zu verweisen, wenn diese (economy class) zu einem bemannten oder befrauten Schalter laufen wollen. Mich persönlich stört das nicht, dank der Möglichkeit im Web einzuchecken, brauche ich nur noch das Gepäck abzugeben.

  2. Das wird wohl langsam immer extremer. Gespart wird wo immer es möglich ist und natürlich sind Automaten eben auf lange Sicht billiger, brauchen keinen Urlaub und krank werden sie auch nicht (na ja, vielleicht ab und zu kaputt, aber schnell reparierbar)
    Und, wie Michel schreibt, die Möglichkeit bereits über Internet einzuchecken ist ja wirklich auch als Fortschritt zu sehen, das ist eben von zu Hause aus angenehmer und stressfreier.

  3. Das ist doch der Zahn der Zeit, bei der Deutschen Bundesbahn hat sich das selbstgedruckte Ticket schon lange etabliert. Und in Zukunft wird es bestimmt noch weitere „Vereinfachungen“ geben. Der Wettbewerb erfordert es halt …

HINTERLASSEN SIE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Please enter your name here