e-hoi: Seekranke geniessen die Ferien an Land

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Das Kreuzfahrtenportal e-hoi lanciert mit „Happy Sailor“ einen Versicherungsschutz für Kreuzfahrtpassagiere, die seekrank werden. Wer während einer Kreuzfahrt seekrank wird, kann damit bei der ersten Gelegenheit von Bord gehen und seine Ferien mit festem Boden unter den Füssen trotzdem noch geniessen. Weil das „wie funktioniert das“ in der Medienmitteilung nur wenig genau beschrieben ist, habe ich direkt bei Alexander Esslinger, Geschäftsführer von e-hoi Schweiz, nachgefragt, wie die Versicherung funktioniert. Hier seine Antwort am Beispiel einer Karibikkreuzfahrt:

Eine vierköpfige Familie hat eine Karibik-Kreuzfahrt ab Miami mit Flug ab/bis Zürich bei e-hoi gebucht. Am zweiten Reisetag ist nach anhaltender (24-stündiger) Seekrankheit mit Windstärke kleiner 3 keine Besserung in Sicht. Die Familie entscheidet, die Kreuzfahrt abzubrechen und die verbleibenden Ferientage angenehmer als an Bord zu verbringen. Hierzu nimmt die Familie mit e-hoi Kontakt auf und möchte im nächsten Hafen von Bord und die restlichen Tage in einem Hotel in Miami verbringen, um von dort aus den regulär gebuchten Rückflug wieder antreten zu können. Wir unterbreiten der Familie dann Offerten in der gewünschten Hotelkategorie und organisieren den (unplanmässigen) Transferflug nach Miami.

Die oben genannte Entschädigung durch die Versicherung soll die anteiligen Kosten decken. Der Kunde, in unserem Fall die Familie, entscheidet, was sie mit dem Geld machen möchte. Auf jeden Fall zahlt ELVIA Mondial pro Reiseteilnehmer CHF 500.- für entgangene Urlaubsfreuden.

Eine interessante Idee, Personen die sich noch unsicher sind, ob sie eine Kreuzfahrt machen sollen, mit einer solchen Versicherung zu ködern. Ganz so einfach kommt man, zum Beispiel weil es einem an Bord einfach nicht gefällt, aber dann doch nicht zu Ferien auf dem Festland. Voraussetzung für die Entschädigung der Versicherung sind nämlich gemäss den Bedingungen eine mindestens 24-stündige, stationäre Behandlung durch den Schiffsarzt und eine maximale Windstärke von 3.

Ich seh‘ schon, ich sollte das mit diesen Kreuzfahrten auch mal versuchen. Zu berichten gäbe es hier im Blog ja dann sicher einiges…

3 KOMMENTARE

  1. Kann da eigentlich auch nur dem Vorkommentar recht geben. So nett sich die Idee anhört finde ich es doch etwas übertrieben sich nun wirklich gegen eine mögliche Seekrankheit versichern lassen zu können.
    Was ist als nächstes dran – Bei Urlaub in den bergen eine Versicherung gegen Höhenangst?

  2. Naja die Versicherung verdient wahrscheinlich am meisten dran..denn so mancher der sich viele gedanken macht schließt die Versicherung bestimmt ab.krank wird wohl kaum einer.. Der Falls gedanke ist wahrscheinlich vorherrschend.. tja wieder jemand ne Marktlücke erwischt

  3. Das ist vielleicht auch was für Leute die auf einem normalem Schiff seekrank werden und eventuell dann ein Kreuzfahrtschiff ausprobieren wollen. Da diese ja ruhiger fahren funktioniert das ja vielleicht. Ich denke auch das die Versicherung nur jemand abschliesst der weis aber evtl. Seekrank wird.

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