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Reise-News von Nah und Fern

Good Luck mit Uzbekistan Airways

Für die einen ist es ein Glück, überhaupt mal in einem Flugzeug sitzen zu dürfen, und die anderen brauchen viel Glück beim Fliegen. Bei der Uzbekistan Airways gilt offenbar letzteres:

(via Werbeblogger / Foto: AOMlover)



Willkommen in Honduras

Honduras ist sicherlich ein schönes Land. Wenn man erst mal gelandet ist…

Willkommen auf dem Toncontín International Airport, dem Flughafen der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

(via Basic Thinking)



Saubergeleckt

Dass Sauberkeit zum A und O eines Hotels gehört, ist zwar hinlänglich bekannt. Trotzdem stellt sich die Frage, ob die in Kanada und den USA tätige Hotelgruppe Extended Stay Hotels mit diesem viralen Video nicht übers Ziel hinausschiesst:

(via Basic Thinking)



Spektakuläre Landungen: Luftkünstler

Zwei ziemlich spektakuläre Landungen bzw. Landeversuche der letzten Wochen. Kräftige Windböen sind halt auch in der modernen Zeit noch immer unberechenbar…

1. März 2008: Flughafen Hamburg, Lufthansa

 
17. Januar 2008: London City Airport, Swiss


Malaysia Tourismus: Bitte nicht lesen…

Newsletter gehören wohl zum täglichen Leben eines jeden Bloggers: Man will ja schliesslich über News informiert sein. Über Malaysia informiert zu sein, gestaltet sich aber gerade schwierig, wenn ich mir den neuesten Newsletter ansehe:

Ausschnitt Newsletter Malaysia Tourismus

Und wer nun meint, ich schummle hier: Weit gefehlt. Der Bildausschnitt stammt aus dem aktuellen Newsletter von Malaysia Tourismus und ist nicht etwa verkleinert. Wer selber mal “nachlesen” will, findet hier das Originalbild, aus welchem der Newsletter bestand. Für Augenschäden bin ich aber nicht verantwortlich…


Helvetic Tours: Taucher machen Werbung

Taucher mitten in der Zürcher Innenstadt? Tatsächlich haben gestern Taucher, komplett mit Neopren-Anzug und Schnorchel ausgerüstet, in der Zürcher Innenstadt auf die neuen Angebote von Helvetic Tours aufmerksam gemacht. Wie persoenlich.com schreibt, sollen die Taucher “symbolisch dafür stehen, dass man beim Reiseveranstalter die Preise massiv gesenkt hat und die Kunden nun nach Preis-Perlen tauchen können”.

Helvetic Tours: Taucher machen Werbung

Begegnen kann man den Taucher heute Freitag und/oder Samstag auch in Aarau, Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Winterthur und nochmals in Zürich. So ein Neopren-Anzug ist eigentlich ganz passend für das heutige Wetter…

(Bild: persoenlich.com)


STA: Treuegeschenk ohne Wert

Treue Kunden soll man belohnen. Das denkt sich auch STA Travel und schenkt “treuen Kunden” zum Dreikönigstag via Newsletter einen Gutschein im Wert von 55 Franken. Keine schlechte Geste, oder?

STA Gutschein

So einen Gutschein nimmt man natürlich gerne an. Darum klicke ich wie geheissen auf die Grafik im Newsletter. Doch die Ernüchterung folgt sogleich:

STA Gutschein: Ungueltig

Aha, soo ein treuer Kunde scheine ich doch nicht zu sein. Eigentlich auch kein Wunder, schliesslich beschränkt sich meine Treue lediglich darauf, den Newsletter von STA abonniert zu haben. Also scheint es auch keinen Gutschein für mich zu geben…


Tourasia: Keine erhöhte Gefahr in Burma

Das Branchendient Schweizer Touristik berichtet heute, dass der Asien-Spezialist Tourasia keine erhöhten Sicherheitsprobleme in Burma mehr sieht. In einem Brief an Burma-Kunden äussert sich der Veranstalter wie folgt:

Die Medien und unsere örtlichen Mitarbeiter berichten übereinstimmend, dass sich die Lage seit dem 1. Oktober 2007 beruhigt. Mit heutigem Stand können Myanmar-Reisende alle Besichtigungen uneingeschränkt vornehmen. Die um einige Pagoden und an zentralen Verkehrsknotenpunkten errichteten Strassensperren wurden abgebaut und Militäreinheiten in ihre Kasernen zurückbeordert. Für Touristen besteht somit keine erhöhte Gefahr, als sie vor den Ausschreitungen bestanden hat.

Mit dieser Einschätzung steht Tourasia, welches jährlich rund 700 Schweizer Touristen nach Burma bringt, aber etwas quer in der Landschaft. Das Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät nämlich in seinen Reisehinweisen für Burma nach wie vor nach von Reisen ab:

In der zweiten Septemberhälfte 2007 demonstrierten Mönche und Zivilpersonen in den Städten gegen die Regierung. Polizei und Armee gingen mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Seit Anfang Oktober kommt es nur noch zu vereinzelten, kleinen Kundgebungen. Die weitere Entwicklung der Sicherheitslage bleibt jedoch ungewiss.

Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Myanmar abgeraten.

Schon interessant, wie schnell Reiseveranstalter wieder zum Alltag zurückkehren wollen…


Schweizer Reiseveranstalter zu Burma

Free Burma

Gemäss dem Swiss Travel Handbook führen momentan immerhin noch 11 Reiseveranstalter Reisen nach Burma (Myanmar) durch bzw. bieten diese an. Nobelpreisträgerin Aung San Suu Ky ruft bereits seit Jahren dazu auf, keine Reisen nach Burma zu unternehmen , da damit das Regime finanziell unterstützt wird und Teile der Bevölkerung als sog. “Tourismus-Sklaven” missbraucht würden. Grund genug also, die sieben in der Deutschschweiz agierenden Reiseunternehmen zu Ihrer Sicht der Dinge zu befragen.

Erstaunlich jedoch, wie sich die Reiseunternehmen, welche bei weniger kritischen Anfragen gerne Auskunft erteilen, auf einmal in Schweigen hüllen. Lediglich Kuoni und Hotelplan antworteten innerhalb von sechs Tagen auf meine Anfrage. Kuoni legt Wert auf die Feststellung, dass “praktisch ausschliesslich” mit privaten Tourismus-Unternehmen in Burma zusammengearbeitet wird, wie Peter Brun, Leiter Kommunikation schreibt:

Kuoni arbeitet in Burma praktisch ausschliesslich mit privaten Unternehmen im Tourismus zusammen. Der Tourismus ist einer der wenigen Bereich in Burma, die von privaten Betrieben werden. Die Auflagen unserer Corporate Responsibility Stelle verlangen die Zusammenarbeit mit privaten Anbietern.

Ebenfalls unterstützt der Schweizer Reisekonzern eine Schule für Tourismus und bietet so Ausbildungsplätze im Tourismussektor an.

Die Migros-Tochter Hotelplan verweist in ihrem Statement darauf, dass

der Tourismus erwiesenermassen zur Öffnung gegen aussen beiträgt. Tourismus schafft eine gewisse Öffentlichkeit. Eine solche Öffnung macht es für totalitäre Regimes schwerer, unbeobachtet gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen.

Peter Schmidli, Leiter der Unternehmenskommunikation von Hotelplan, weiter:

Als Reiseveranstalter üben wir jedoch weder politische Funktionen noch politisch motivierte Kritik aus. Wir orientieren uns an den Weisungen des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA) und beraten die Gäste entsprechend.

Im Bezug auf das Reiseland Myanmar werden Gäste während des Beratungsgespräches über die politischen und kulturellen Gegebenheiten vor Ort detailliert informiert. Wenn diese sich trotzdem für einen Besuch des Landes entscheiden, ist dies ihr mündiger Entscheid.

Bemerkenswert ist, dass Kuoni sich im Jahr 2003 sich u.a. auf Druck der britischen “Burma Campaign” und weiteren Menschenrechtsorganisationen aus dem Burma-Geschäft zurückgezogen hatte, nun aber offenbar wieder “voll dabei ist”. Allerdings kann es dabei (noch) nicht ums “grosse Geschäft” gehen, denn laut Auskunft von Peter Brun bereisten letztes Jahr “nur” circa 200 Personen das asiatische Land mit Kuoni. Vielmehr dürfte es beiden Reiseveranstaltern vor allem darum gehen, bereits jetzt “einen Fuss” in Burma zu haben um bei einer späteren Öffnung von Anfang an dabei sein zu können.

Immerhin, und das sei hier festzuhalten, äussern sich die beiden Reiseveranstalter zu ihrem Engagement in Burma. Die anderen angefragten Veranstalter, namentlich

wollen oder können sich offenbar nicht dazu äussern und bieten Reisen nach Burma lieber unter dem Mantel der Verschwiegenheit an. Ob eine solche Informationspolitik im Hinblick auf die Zustände in Burma jedoch sinnvoll ist, überlasse ich der Entscheidung der Leser…

(Bild: free-burma.org)


Ad-Air: Flugschneisen-Werbung

Was man bisher nur vereinzelt und meist nur auf Initiatve innovativer Firmen gesehen hat, will das britische Startup Ad-Air nun professionell vermarkten: Werbung auf grossen Feldern in der Anflugschneise von Flughäfen. Paul Jankins, Managing Director von Ad-Air gegenüber der New York Times: “Es ist eine großartige Marketing-Möglichkeit, die Passagiere beim Landeanflug zu erreichen, wenn sie nichts zu tun haben, als auf den Boden unter sich zu starren”.

Bereits an zwölf Standorten habe man sich die nötigen Bewilligungen für die Errichtungen der bis zu zwei Hektar grossen “Werbefelder” gesichert. So wird unter anderem im Anflug auf London Heathrow, Paris Charles de Gaulle, Hartsfield-Jackson Atlanta, Denver International, Los Angeles International Suvarnabhumi in Bangkok, Haneda in Tokio oder Dubai International in Kürze Werbung zu sehen sein.

Ad-Air: Werbung am Flughafen Gatwick

Insgesamt will Ad-Air an rund 30 Flughäfen weltweit die neue Werbeform anbieten. Etwa 70′000 Euro soll eine bis zu zwei Hektar grosse Werbung monatlich kosten. An besonders gut frequentierten Flughäfen kann der Preis allerdings auf bis zu 115′000 Euro steigen.

(via persoenlich.com)


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